Landkreis
Dahme Spreewald Donnerstag, 27 August 2020 von Redaktion

Pächter stirbt bei Bungalowbrand in Wolzig-Heidesee

Pächter stirbt bei Bungalowbrand in Wolzig-Heidesee

Feuerwehr und Polizei wurden am Mittwoch kurz vor 23:00 Uhr zu einem Brand in die Friedersdorfer Straße in Wolzig-Heidesee (Landkreis Dahme-Spreewald) gerufen. Dort stand ein Bungalow in Flammen und brannte trotz des Löscheinsatzes vollständig nieder. Im Verlauf des Feuerwehreinsatzes wurde gemeldet, dass in dem Gebäude eine zunächst nicht identifizierbare, leblose Person befindet. Mehrfach wurde die Feuerwehr im Verlauf der Nacht nachgefordert, da Glutnester in der Brandruine wieder aufgeflammt waren. Zur Sicherung des Objektes waren sowohl Polizeibeamte wie auch Feuerwehrleute im Einsatz. Am Donnerstag hat die Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit Brandermittlern die Arbeit aufgenommen, um die Brandursache und die Identität des Verstorbenen zu klären. Nach derzeitigem Ermittlungsstand ist der Tote mit hoher Wahrscheinlichkeit der 54-jährige Pächter des Grundstückes.

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald

Wildau: Am Donnerstagmorgen wurde der Polizei ein Fahrzeugdiebstahl in der Röntgenstraße angezeigt. In der vergangenen Nacht war ein YAMAHA-Motorrad entwendet worden. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bislang noch nicht zum Wiederauffinden der Maschine.

Lübben: Am Donnerstagvormittag wurde der Polizei gemeldet, dass Einbrecher in der vergangenen Nacht ihr Unwesen in der Logenstraße getrieben hatten. Nach dem gewaltsamen Eindringen in Gewerberäume einer Firma hatten sie es offenbar auf Bargeld abgesehen. Der bislang absehbare Schaden liegt im vierstelligen Eurobereich. Inzwischen hat die Kriminalpolizei Ermittlungen dazu aufgenommen.

Luckau: Am Mittwochnachmittag wurde der Polizei ein Autodiebstahl von einem Gewerbegrundstück in der Berliner Straße angezeigt. Ein dunkelbrauner KIA Sorento war gestohlen worden und umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bislang noch nicht zum Wiederauffinden des SUV.

Groß Köris: Die Folgen des Sturmtiefs am Mittwochnachmittag bekam der Halter eines Fahrgastschiffes auf dem Köriser See unmittelbar zu spüren. Wie der Polizei kurz nach 17:30 Uhr gemeldet wurde, war ein Baum am Anlieger gegenüber dem Fontane-Haus auf das Steuerhaus und Vorschiff gefallen. Fahrgäste waren zu diesem Zeitpunkt nicht an Bord, weitere Personen kamen nicht zu Schaden. Eine erste Sachschadensbilanz an Steuerhaus und Flaggenmast wurde mit rund 3.000 Euro angegeben. Der Baum wurde durch die Feuerwehr zerlegt und am Ufer abgelegt.

Königs Wusterhausen: Kurz nach 12:00 Uhr wurde am Mittwoch ein Verkehrsunfall in der Karl-Marx-Straße gemeldet, bei dem eine Fahrradfahrerin gestürzt war. Durch die Rettungskräfte vor Ort wurde festgestellt, dass ein akutes gesundheitliches Problem der 77-jährigen Berlinerin die Ursache für den Sturz war. Sie wurde zur weiteren medizinischen Versorgung in eine Klinik gebracht.

Königs Wusterhausen-Niederlehme: An der Einmündung des Gartenweges zur Karl-Marx-Straße war es am Mittwoch zu einem Auffahrunfall gekommen, über den die Polizei kurz nach 13:30 Uhr informiert wurde. Bei der Kollision eines FIAT-Transporters mit einem VVW-Kleinwagen hatte sich ein 41-Jähriger Verletzungen zugezogen, lehnte aber eine medizinische Versorgung ab. Bei Bedarf wird er einen Hausarzt aufsuchen. Eine erste Bilanz der bislang absehbaren Sachschäden wurde mit etwa 7.000 Euro protokolliert.

Zeuthen: Der Polizei wurde am frühen Mittwochnachmittag ein Verkehrsunfall angezeigt, der sich offenbar zur Mittagszeit in der Miersdorfer Chaussee ereignet hatte. Demnach hatte ein PKW HONDA einen geparkten MERCEDES beschädigt und der Verursacher hatte die Kollision nicht gemeldet. Eine erste Bilanz der Sachschäden wurden mit etwa 1.500 Euro angegeben, verletzt wurde niemand. Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des „unerlaubten Entfernens vom Unfallort“ eingeleitet.

Teupitz: Mittwochnachmittag wurde der Polizei ein Tageswohnungseinbruch angezeigt, der im Kohlgarten verübt worden war. Nach dem gewaltsamen Eindringen hatten es Diebe offenbar auf Wertgegenstände angesehen, so dass der bislang absehbare Schaden bei mehreren tausend Euro liegt. Zur Sicherung von Spuren und Beweismitteln waren Kriminaltechniker des Tatortdienstes im Einsatz.

Heideblick, Schönefeld: Auf der Bundesstraße 96 war es am Mittwoch zu einem witterungsbedingten Verkehrsunfall in der Gemeinde Heideblick gekommen, wie der Polizei gegen 15:45 Uhr gemeldet wurde. Zwischen Riedebeck und Bornsdorf war ein durch den Sturm abgebrochener Ast auf einen FORD-Kleinwagen gefallen. Die Fahrerin blieb unverletzt und der Fiesta trotz eines Schadens von rund 3.000 Euro fahrbereit. Das Hindernis wurde durch die Straßenmeisterei beräumt. Schwerwiegender waren die Folgen eines abgebrochenen Astes auf der Landstraße 400 in Schönefeld. Zwischen Waltersdorf und dem Kreisverkehr war ein VW-Kleinwagen nach dem Zusammenstoß mit einem Ast, der etwa 7.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte, nicht mehr fahrbereit. Verletzt wurde auch hier niemand.

A10 bei Schönefeld: Im Baustellenbereich zwischen dem Schönefelder Kreuz und Königs Wusterhausen ereignete sich Mittwochmittag ein Auffahrunfall, der für einen Stau bis in die Nachmittagsstunden sorgte. Der Fahrer eines LKW-Sattelzuges hatte zu spät bemerkt, dass ein VW-Kleinwagen vor ihm abbremste und war mit solcher Wucht dagegen gestoßen, dass der Polo anschließend ein Fall für den Abschleppdienst war. Die Fahrer blieben unverletzt, während der Sachschaden mit insgesamt rund 7.000 Euro angegeben wurde. Um 14:30 Uhr konnte die Sperrung zur Absicherung der Unfallstelle wieder aufgehoben werden.

A10 bei Schönefeld: Für den Fahrer eines PKW HYUNDAI begann der Donnerstagmorgen mit einer Unfallaufnahme zwischen Rangsdorf und dem Schönefelder Kreuz, nachdem er ersten Ermittlungen zufolge von einem dunklen Kleintransporter abgedrängt worden war. Kurz vor 01:30 Uhr war die Kollision des PKW mit der Mittelschutzplanke gemeldet worden und bei rund 20.000 Euro Sachschaden musste ein Abschleppdienst angefordert werden. Verletzt wurde offensichtlich niemand und kurz nach 03:00 Uhr konnte die zeitweilige Sperrung zweier Fahrspuren wieder aufgehoben werden. Wegen des Verdachtes der Unfallflucht wurde ein Ermittlungsverfahren, verbunden mit Fahndungsmaßnahmen nach dem Verursacherfahrzeug, eingeleitet.

Schönefeld, Lübben: Kurz nach 16:00 Uhr stoppten Polizeibeamte in Schönefeld einen PKW AUDI in der Straße Am Seegraben, dessen Fahrer offenbar berauscht unterwegs gewesen war. Der Drogenvortest bei dem 43-Jährigen reagierte positiv auf Amphetamine. Nur eine Stunde später wurde im Seeweg ein PKW FORD kontrolliert, dessen Fahrer nicht im Besitz eines Führerscheins war. Bei dem 34-jährigen Georgier reagierte der Test positiv auf Kokain und Opiate. Darüber hinaus hatte der Mann im Fahrzeug mehrere Spritzen, die ersten Aussagen zufolge Heroin beinhalteten. Diese wurden sichergestellt. Kurz vor Mitternacht war es der 29-jährige Fahrer eines PKW AUDI, der von Polizisten in der Frankfurter Straße von Lübben kontrolliert wurde. Auch bei ihm schlug der Test positiv auf Amphetamine an. In allen Fällen wurden die beweissichernden Blutproben veranlasst und entsprechende Verfahren eingeleitet.

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