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Brandenburg Dienstag, 20 April 2021 von Redaktion / Presseinfo

Nach tagelangem Machtkampf: Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union

Nach tagelangem Machtkampf: Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union

CDU-Chef Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union. Nach dem klaren Votum des CDU-Bundesvorstands für Laschet in der vergangenen Nacht (wie berichtet) hat CSU-Chef Markus Söder das Ergebnis heute akzeptiert und auf seine Bewerbung verzichtet.

"Die Würfel sind gefallen, Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union.“, sagte Söder auf einer Pressekonferenz am Mittag. Im CDU-Vorstand hatten sich bei einer Sitzung vergangene Nacht 31 Mitglieder für Laschet ausgesprochen, neun für Söder und sechs Mitglieder enthielten sich. Söder hatte seine Bereitschaft zur Kandidatur von einer breiten Zustimmung der CDU abhängig gemacht, dies führte in den vergangenen Tagen zu vielen Debatten und Wortmeldungen vor allem innerhalb der CDU. Vom CSU-Präsidium hatte der bayrische Ministerpräsident Rückendeckung bekommen.

Reaktion der Brandenburger CDU-Direktkandidaten

Die Debatte um die Kanzlerkandidatur hat in den letzten Wochen nicht nur in CDU und CSU Fahrt aufgenommen. Wir können dabei froh sein, dass mit Armin Laschet und Markus Söder zwei so starke Kandidaten bereit sind, für unser Land und die Union Verantwortung zu übernehmen. Beide haben das Format, Bundeskanzler zu sein und beide haben einen starken Rückhalt in unserer Partei. Seit heute steht fest, dass Armin Laschet als Vorsitzender der CDU Deutschlands unser gemeinsamer Kanzlerkandidat für die Bundestagswahl am 26. September sein wird. Oft wurde er unterschätzt und konnte dann doch überzeugen. Nicht zuletzt hat er die Wahl im einstigen Stammland der SPD gegen Hannelore Kraft gewonnen und ist damit der einzige Ministerpräsident, der eine schwarz-gelbe Koalition anführt. Aber auch Markus Söder hat in Brandenburg viele Unterstützer und sicher sind auch manche Mitglieder enttäuscht. Dennoch ist es gut, dass diese Frage heute entschieden wurde und nun endlich Klarheit herrscht. Wir bedanken uns daher bei Markus Söder, nicht nur für seine Bereitschaft, für die Union einzutreten, sondern insbesondere auch für seine Zusage, Armin Laschet und alle Direktkandidaten der Union in diesem schwierigen Wahlkampf zu unterstützen. Es ist ein wichtiges Signal, dass wir als Schwesterparteien auch in herausfordernden Zeiten eng zusammenstehen. Ab jetzt heißt es nach vorne schauen und gemeinsam daran arbeiten, dass am Wahlabend CDU und CSU wieder stärkste Kraft in Deutschland werden. Denn nicht nur durch die Corona-Pandemie steht Deutschland vor riesigen Herausforderungen. Wir müssen gemeinsam die Weichen dafür stellen, dass Deutschland auch in Zukunft Wohlstand und Sicherheit für die vielen fleißigen Menschen in unserem Land gewährleisten kann. Am 26. September werden die Wählerinnen und Wähler nicht die Entscheidung zwischen CDU oder CSU treffen, sondern sie müssen entscheiden, ob es mit der Union eine Politik der bürgerlichen Mitte gibt oder ob Deutschlands Zukunft mit linken Utopien riskiert wird. Deshalb lassen Sie uns nun geschlossen für eine starke Union kämpfen. Lassen Sie uns gemeinsam für eine Politik eintreten, die nicht nur Berliner Szenebezirke im Blick hat, sondern das ganze Land. Lassen Sie uns zusammen für Lösungen streiten, die der gesamten Gesellschaft helfen, nicht nur einzelnen Gruppen. Wir sind bereit, diesen Weg gemeinsam mit unseren vielen engagierten Mitgliedern zu gehen und freuen uns auf einen gemeinsamen Bundestagswahlkampf. Denn wir sind wirklich überzeugt, gewinnen zu können. Für unser Land – wegen morgen!

Sebastian Steineke Jens Koeppen Uwe Feiler Direktkandidat Wahlkreis 56 Direktkandidat Wahlkreis 57 Direktkandidat Wahlkreis 58 Dr. Sabine Buder Dr. Dietlind Tiemann Dr. Saskia Ludwig Direktkandidatin Wahlkreis 59 Direktkandidatin Wahlkreis 60 Direktkandidatin Wahlkreis 61 Jana Schimke Dr. Daniel Rosentreter Dr. Markus Niggemann Direktkandidatin Wahlkreis 62 Direktkandidat Wahlkreis 63 Direktkandidat Wahlkreis 64 Knut Abraham Direktkandidat Wahlkreis 6

Red.

Bild: CDU / Laurence Chaperon

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