Am Freitag, 24.Januar war mein Ziel Hamburg. Von Forst über Cottbus und Berlin nach Hamburg sind es genau 440 km – dies bei angesagten nicht gerade günstigen Wetterverhältnissen. Bescherte uns der Montag und Dienstag Schneeregen mit spiegelglatten Straßen schneite es am Donnerstag nochmals. Genügend Zeit für die Winterdienste also, sich darauf einzustellen.
Freitag 9.30 Uhr sind wir auf die AB 15 gefahren, wobei das Wort fahren schon positiv belegt ist. Inmitten des dichtesten Brummiverkehres schlichen wir mit 60 kmh auf der rechten Fahrbahn den dicken Lastern hinterher. Ein überholen mit 80 kmh war schon lebensgefährlich, weil die linke Fahrbahnseite völlig unberäumt war. Dies war ja schon die rechte Hauptspur , aber durch den beständigen Verkehr etwas breiter befahren.
Diese extrem widrigen und absolut gefährlichen Staßenverhältnisse wurden erst ab dem Berliner Ring entspannter- und befahrbarer.
Der restliche Ring also AB 10 , sowie AB 24 waren gut beräumt.
Nun frage ich mich, wieso herrschen in Süd-Brandenburg solch absolut nicht akzeptable Verhältnisse ?
Zahlen die Bürger in Brandenburg nicht genau ihre Steuern wie die Nachbarn in Mecklenburg-Vorpommern oder Schleswig-Holstein oder gar in Hamburg ?
Unglaublich diese Arroganz des brandenburgischen Verkehrsministeriums durch ihre – für mich – fahrlässige Einstellung nicht auf solch lange angekündigten Wetterverhältnisse zu reagieren.
Ich möchte mir nicht ausmalen, wie die Unfallstatistik nach diesem Wochenende aussieht. Das die rechte Spur inzwischen nur noch den unendlich langen Schlangen der Brummis gehört weiß wohl inzwischen jedes Kind, wenn man gezwungen ist die AB zu nutzen.
Wann regieren Südbrandenburgs Winterdienste endlich auf solche widrige und gefährliche Wetterverhältnisse ? Wieso wird nicht beizeiten beidseitig gesalzen ? Nur gut, das es in einigen anderen Bundesländern offensichtlich gut funktioniert… gefährliches Brandenburg !




