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Lübbenau/Spreewald Freitag, 13 Januar 2017 15:07 |  von Redaktion

Die frühe sorbische Bildnisfotografie als Erinnerungskultur

Die frühe sorbische Bildnisfotografie als Erinnerungskultur

Ein Klick mit dem Smartphone und schon ist ein besonderer Moment festgehalten oder ein Porträt in die Welt gesendet. Fotografien sind heute aus dem Alltag nicht wegzudenken, dabei ist dieses Medium noch relativ jung. Am Sonntag, 22. Januar 2017 geht das Lübbenauer Spreewald-Museum mit einem Vortrag in die Zeit zurück, als die Fotografie ihren ersten großen Aufschwung erlebte. Frau Dr. Maria Mirtschin vom Sorbischen Institut Bautzen zeigt, wie die Fotografie am Ende des 19. Jahrhunderts als erstes Bildmedium besonders bei den Sorben/Wenden eine breite Wirkung erzielt hat. Vor allem die Carte-de-visite-Porträts wurden zum Mittel der Konstruktion ihres bürgerlichen und nationalen Selbstverständnisses und halfen ihnen, ihren Platz in der Gesellschaft zu finden. Anhand vieler Bildbeispiele werden Einblicke in die Lebensstationen und Lebensweisen der Dargestellten gegeben und die Wandlung und die darin eingeschlossene Kommerzialisierung der sorbischen Porträtfotografie belegt. Der Vortrag beginnt um 15 Uhr und kostet inklusive Museumseintritt 6 Euro.

pm/red

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