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Dahme Spreewald Samstag, 18 November 2017 16:00 |  von Redaktion

Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald

Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald
Landkreis Dahme-Spreewald:  Seit Donnerstag ermittelt die Kriminalpolizei in mehreren Fällen des versuchten Betruges, die im Dahme-Spreewald-Kreis angezeigt wurden. Senioren in Motzen, Mittenwalde und Königs Wusterhausen waren in den Mittagsstunden von Unbekannten angerufen worden, um unter der Legende des bereits hinreichend bekannten „Enkeltricks“ an die Ersparnisse der Geschädigten zu gelangen, wobei mit gleicher Begehungsweise jedes Mal mehrere tausend Euro gefordert wurden. So gingen bei der Polizei insgesamt sechs Anzeigen ein, bei denen in allen Fällen die Betroffenen richtig reagierten und nach Rücksprache mit Angehörigen die Polizei verständigt hatten.
Deshalb in diesem Zusammenhang nochmals folgende wichtige Hinweise der Polizei:
Angebliche „Enkel“ (Nichten, Neffen) rufen immer wieder bei älteren Bürgern an und schildern ausgedachte Notlagen (Autounfälle, Geldnot wegen Haus- oder Wohnungskauf, hohe Arzt- oder Anwaltskosten usw.).
Sie bitten darum, in diesen schlimmen Situationen zu helfen. Dabei handelt es sich immer um finanzielle Unterstützungen in Höhe von mehreren tausend Euro. Meist wird zuerst gefragt, ob die Bargeldsumme auch sofort zur Verfügung  steht. Wenn das nicht der Fall ist, sollen die älteren Mitbürger überredet werden, zur Bank zu gehen und das Geld vom Konto oder vom Sparbuch abzuheben. Dann wird erklärt, dass man persönlich nicht in der Lage ist, selbst vorbeizukommen, um das Geld abzuholen und deshalb einen guten Freund oder Bekannten schicken wird, der das Geld in Empfang nimmt.
So können Sie sich schützen:
Nennen Sie keine Namen Ihrer wirklichen Enkel/ Verwandten. Geben Sie keine Auskünfte über Ihre Ersparnisse. Heben Sie aus diesem Anlass kein Geld von Ihrem Konto oder Sparbuch ab. Bestehen Sie auf einer persönlichen Kontaktaufnahme. Informieren Sie sich über die wirkliche Notlage eines Enkels/ Verwandten bei Ihren Kindern oder in der Verwandtschaft. Übergeben Sie niemals Geld an fremde Personen. Informieren Sie umgehend die Polizei unter Notruf 110. Bewahren Sie keine großen Geldbeträge zu Hause auf.

Heidesee: Rund 7.000 Euro Sachschaden waren am Donnerstagnachmittag das Resultat einer Unaufmerksamkeit beim Überholen auf der Bundesstraße 246. Kurz nach 14:30 Uhr waren ein PKW SKODA, ein RENAULT und ein MERCEDES-Sattelzug zwischen Gräbendorf und dem Abzweig nach Pätz zusammengestoßen. Verletzt wurde offensichtlich niemand und trotz der Beschädigungen blieben alle beteiligten Fahrzeuge betriebsbereit.

Königs Wusterhausen: Auf der Bundesstraße 179 ereignete sich am Donnerstag gegen 17:15 Uhr ein Verkehrsunfall, der nach ersten Aussagen seine Ursache in einer kurzen Unaufmerksamkeit hatte. Zwischen Zeesen und Körbiskrug war ein OPEL-Kleinwagen mit einem PKW MITSUBISHI und einem OPEL zusammengestoßen, was insgesamt rund 5.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei niemand, aber der CORSA war mit seinen Unfallfolgen ein Fall für den Abschleppdienst.

Heidesee: Die Polizei wurde am Donnerstag um 17:15 Uhr nach Friedersdorf gerufen, da es auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Lindenstraße zum Zusammenstoß eines PEUGEOT-Transporters mit einem PKW RENAULT gekommen war. Die Insassen blieben unverletzt und beide Autos trotz eines Gesamtschadens von etwa 3.000 Euro fahrbereit.

Wildau: Kurz nach 18:00 Uhr wurde der Polizei am Donnerstag ein Verkehrsunfall gemeldet, der sich nahe einem Schnellrestaurant im Gewerbepark ereignet hatte. Ein PKW SKODA war mit einem OPEL zusammengestoßen, so dass ins Protokoll geschätzte 3.000 Euro Sachschaden aufgenommen wurden. Da der Atemalkoholtest bei dem 63-jährigen Verursacher einen Messwert von 0,64 Promille auswies, ist nun in einem Ermittlungsverfahren zu prüfen, inwieweit der Alkoholgenuss die Unfallursache war. Zur Beweissicherung wurde die Blutprobe veranlasst. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt.

BAB 10 bei Königs Wusterhausen: Die Unaufmerksamkeit der Fahrerin eines VW-Kleinwagens beim Auffahren auf den Berliner Ring führte auf dem Beschleunigungsstreifen der Anschlussstelle Königs Wusterhausen in Richtung Schönefeld am Donnerstag kurz nach 20:00 Uhr zur seitlichen Kollision mit einem LKW-Hängerzug. Verletzt wurde dabei niemand, während sich die Sachschäden auf rund 3.000 Euro summierten. Die kurzzeitige Sperrung des Fahrstreifens zur Absicherung der Unfallstelle konnte um 21:00 Uhr wieder aufgehoben werden.

Rasthof Fichtenplan: Polizeibeamte stoppten am Donnerstag kurz vor Mitternacht einen PKW OPEL auf dem Rastplatz Fichtenplan-Süd, dessen Fahrer offenbar berauscht unterwegs gewesen war. Ein Drogenvortest bei dem 24-jährigen Polen reagierte positiv auf Kokain und Cannabisprodukte, so dass zur Beweissicherung die entsprechenden Blutproben veranlasst wurden. Ermittlungen wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz wurden eingeleitet.

Schwielochsee: Zwischen Groß Liebitz und Lamsfeld ereignete sich am Donnerstag ein Wildunfall, der der Polizei gegen 23:30 Uhr gemeldet wurde. Ein Rothirsch hatte nach der Kollision mit einem FIAT-Transporter die Flucht ergriffen und einen Sachschaden von etwa 1.500 Euro hinterlassen. Der Fahrer blieb unverletzt und konnte trotz der Beschädigungen nach der Unfallaufnahme seine Tour fortsetzen.

BAB 13 bei Freiwalde: Für den Fahrer eines VW-Pickup begann der Freitagmorgen mit einer Verkehrsunfallaufnahme auf dem Rastplatz Krausnicker Berge. Gegen 06:00 Uhr war er auf der A 13 in Richtung Berlin ins Schleudern gekommen und gegen die Schutzplanke geprallt. Er blieb unverletzt, musste aber bei rund 3.000 Euro Sachschaden einen Abschleppdienst für den AMAROK rufen.

Heideblick: Die Polizei wurde am Freitagmorgen kurz nach 06:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 87 gerufen. Zwischen Wüstermarke und Hohenbucko war ein mit Düngemitteln beladener LKW-Sattelzug von der Fahrbahn abgekommen und im angrenzenden Graben gelandet. Der Fahrer wurde mit Schocksymptomen im Rettungswagen medizinisch versorgt. Zur Höhe der Sachschäden liegen noch keine Informationen vor. Da zur Bergung des havarierten Zuges Spezialtechnik angefordert werden musste, kam es bis in die Mittagsstunden wegen zeitweiliger Sperrungen zu Verkehrsbehinderungen.

Mittenwalde: Rettungskräfte und Polizei wurden am Freitag gegen 06:45 Uhr alarmiert, da sich an der Bushaltestelle der Landstraße zwischen Motzen und Töpchin ein Verkehrsunfall ereignet hatte. Nach ersten Ermittlungen war ein 12-jähriger Junge hinter dem Schulbus auf die Fahrbahn gelaufen und der Fahrer eines MERCEDES-Transporters hatte den Zusammenstoß trotz Gefahrenbremsung nicht verhindern können. Sowohl das Kind wie auch der 31-jährige Sprinter-Fahrer mussten zur medizinischen Versorgung in Krankenhäuser gebracht werden. Eine erste Bilanz der Sachschäden liegt bei über 1.000 Euro. Zur genauen Rekonstruktion des Unfallherganges wurden Ermittlungen der Kriminalpolizei eingeleitet.

Mittenwalde: Vom Grundstück eines Reihenhauses am Ragower Planetenring wurde in der Nacht zum Freitag ein grauer PKW AUDI vom Typ Q5 aus der 2011er Baureihe gestohlen, wie der Polizei am Morgen angezeigt worden war. Umgehend eingeleitete Fahndungsmaßnahmen führten bislang nicht zum Auffinden des SUV.

BAB 13 bei Bestensee: Kurz nach 08:30 Uhr war der Polizei am Freitag ein Verkehrsunfall gemeldet worden, der sich zwischen Groß Köris und Bestensee in Fahrtrichtung Berlin ereignet hatte. Ein polnischer Kleintransporter war aus zunächst unbekannter Ursache von der Straße abgekommen. Bei dem Versuch des Fahrers, sich selbst aus dem Graben zu befreien, fuhr er den Transporter endgültig fest. Entgegen erster Vermutungen blieb der Mann unverletzt, musste aber bei einem geschätzten Schaden von etwa 2.000 Euro einen Abschleppdienst mit der Bergung des havarierten Fahrzeuges beauftragen. Ersten Ermittlungen zufolge war eine Übermüdung und damit verbundener „Sekundenschlaf“ als Unfallursache wahrscheinlich.

Eichwalde: Die Missachtung der Vorfahrtsregelung an der Ecke der Grünauer- zur Johann-Sebastian-Bach-Straße war am Freitag die Ursache eines Verkehrsunfalls, über den die Polizei kurz vor 09:30 Uhr informiert wurde. Bei der Kollision eines PKW VW mit einem FORD blieben die Insassen unverletzt und beide Autos bei einem geschätzten Gesamtschaden von 5.000 Euro fahrbereit.

Schönefeld: Nach einem Fahrspurwechsel kollidierten am Donnerstagnachmittag gegen 16:45 Uhr Am Seegraben ein PKW TOYOTA und ein SKODA miteinander. An den Fahrzeugen wurde ein Sachschaden von rund 3.000 Euro verursacht, es wurde niemand verletzt.

Großziethen: Am Donnerstagnachmittag wurde die Polizei gegen 16:00 Uhr über einen versuchten Einbruch in ein Geschäft in der Karl-Marx-Straße informiert. Der Vorfall hatte sich bereits in den Nachtstunden zum Donnerstag ereignet. Unbekannte Diebe versuchten unter Gewaltanwendung in den Laden einzudringen, was jedoch misslang. Es wurde nichts entwendet, der Sachschaden beläuft sich auf mehrere hundert Euro. Die Polizei leitete Ermittlungen ein.

Schönefeld: Ein „Langfinger“ versuchte am Donnerstag gegen 23:45 Uhr, einem schlafenden Gast im Flughafen-Terminal das Handy zu stehlen. Dies wurde jedoch rechtzeitig bemerkt und der Dieb gestellt. Der 50-jährige Pole leistete gegenüber den hinzugerufenen Polizeibeamten Widerstand, so dass er in Gewahrsam genommen wurde. Das Telefon durfte bei seinem rechtmäßigen Besitzer bleiben, gegen den mit 2,62 Promille alkoholisierten Tatverdächtigen wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Kurz zuvor, gegen 23:30 Uhr, wurde die Polizei auf einen weiteren Dieb aufmerksam. Der 21-jährige Pole hatte in einem Geschäft zwei Decken und zwei T-Shirts im Gesamtwert von rund 75 Euro entwendet. Der Mann wurde ebenfalls in Gewahrsam genommen und Ermittlungen eingeleitet.

 

pm/red

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