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Dahme Spreewald Donnerstag, 06 Oktober 2016 16:38 |  von Redaktion

Landkreis gibt grünes Licht für Entrauchungsanlage am BER

Landkreis gibt grünes Licht für Entrauchungsanlage am BER

Die Bauaufsichtsbehörde des Landkreises Dahme-Spreewald hat heute (06.10.2016) die Genehmigung zum 5. Nachtrag zur Änderung der Entrauchung am Fluggastterminal des BER erteilt. Baudezernent Chris Halecker händigte die Baugenehmigung am Nachmittag in Königs Wusterhausen an Flughafenchef Karsten Mühlenfeld aus.

Der 66 Ordner umfassende Antrag mit Brandschutzkonzept sowie die zusätzlichen 19 Ordner Prüfunterlagen beinhalten die baulichen, anlagentechnischen und organisatorischen Veränderungen, die die Betriebssicherheit und Wirksamkeit der bestehenden Entrauchungsanlagen sicherstellen sollen. Die baulich notwendigen Eingriffe und Nutzungsänderungen erstrecken sich über nahezu alle Geschosse der Fluggastterminals. Gegenstand der Prüfung war auch die Entrauchung an der Schnittstelle zwischen Fluggastterminal und der unterirdischen Bahnanlage. Hier  wurde in den letzten Monaten gemeinsam mit dem Eisenbahn-Bundesamt und der Deutschen Bahn eine genehmigungsfähige Lösung gefunden.

Damit ist die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH in die Lage versetzt, die Entrauchungsanlagen fertig zu stellen und die erforderlichen Prüfläufe zu starten.

Baudezernent Halecker ist froh, dass das zähe Ringen um genehmigungsfähige Unterlagen und die zeitaufwendige Prüfung endlich vorüber sind. Den zuständigen Mitarbeitern der Bauaufsichtsbehörde wird jedoch nicht lange Zeit zum Durchatmen bleiben. Für Anfang November hat die Flughafen Berlin Brandenburg GmbH einen umfangreichen Austausch der bereits vorliegenden Antragsunterlagen für den 6. Nachtrag angekündigt. Mit diesem Nachtrag sollen all die in den vergangenen Jahren erkannten Möglichkeiten zur baulichen Optimierung beantragt werden, um somit eine solide Basis für die Inbetriebnahme zu schaffen. Wann diese sein wird, kann zum jetzigen Zeitpunkt nicht vorhergesagt werden. Dafür sind noch die begonnenen Planungen abzuschließen, der Rest an Bauleistungen abzuarbeiten und eine Vielzahl von Prüfungen durch die Sachverständigen durchzuführen. Erst nach Abschluss dieser Maßnahmen kann  der Probebetrieb starten.

pm/red

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