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Cottbus Dienstag, 16 Mai 2017 12:32 |  von Yulia Speich

40 Jahre einer Hymne „AM FENSTER“-City live in der Cottbuser Stadthalle

40 Jahre einer Hymne „AM FENSTER“-City live in der Cottbuser Stadthalle

Eine Geburtstagsparty der ganz besonderen Art. Bei Anbruch der Abenddämmerung strömten zahlreiche Besucher am Freitag, den 12.05.2017 in die Stadthalle und feierten gemeinsam mit der Band City, bestehend aus Sänger Toni Krahl, Gitarrist Fritz Puppel, Bassisten und Geiger Georgi Gogow, Keyboarder Manfred Hennig und Schlagzeuger Klaus Selmke ihr 40jähriges Song-Jubiläum auf die Hymne „Am Fenster“.

Die Profi-Rocker trugen ihr neues Studioalbum „Das Blut so laut“ leibhaftig im Gepäck mit, auf dem sich klangvolle Songs befinden wie unter anderem: „Hey Ya (immer geradeaus)“, „Im Fliederbusch“, „Marias Worte“ und „Kinder der Erde“. Dieses Album hat jetzt schon seinen Kultcharakter wie auch alle anderen City-Alben zuvor. Auf musikalischer Ebene zeichnete sich der geniale Sound aus, denn die Zeitlosigkeit ist das, was Generationen prägt. Dieses war bereits früher schon Bestandteil der Ewigkeit. Beeindruckend wie eh und je – ihr künstlerisches Können konnte sich an diesem Abend vor den Cottbuser Fans sehen lassen. Begeisternd sangen und tanzten die Zuschauer sowohl bei den neuen als auch bei den älteren Hits wie zum Beispiel: „Flieg ich durch die Welt“, „Lieben und lieben lassen“ euphorisch mit sowie bei der ergreifend ehrlichen Ballade „Sind so kleine Hände“, die wohl alle Menschen im Saal bewegte und zum Nachdenken anregte. Doch die Knaller aus den 80igern Jahren wie „Wand an Wand“, „Mir wird kalt dabei“, „Glastraum“ und „Casablanca“ ließen die vergangenen Erinnerungen wieder neu aufleben. Ein amüsantes Rätsel am Abend durfte nicht fehlen – City ließ ein Foto über die Leinwand laufen. Daraufhin fragte Toni das Publikum, ob sie wüssten, wer dieser kleine Junge sein könnte. Die Besucher kamen ins grübeln, doch sie fanden es leider nicht heraus.

Als musikalischer Überraschungsgast trat der Sohn vom City-Geiger Georgi Gogow, Nicolai Gogow ins Licht des Geschehens. Im Gründungsjahr 1972 geboren nahm er seinen Platz am zweiten Schlagzeug ein und stellte sein Talent unter Beweis. Nach der rund zweistündigen Konzertparty neigte sich der Abend in langsamen Schritten dem Ende zu. City konnte den lautstarken Zugabe-Rufen der Zuschauer nicht entkommen. Mit ausdrucksstarker Manier ließ Toni Krahl einen Witz über seine Lippen springen, indem er sagte: „Nun müssen wir wieder zurück ins Heim! Aber solange wir unsere Tabletten nehmen, geht das schon irgendwie.“ Das Publikum schmunzelte über seinen Humor und applaudierte. Der Ausklang des Abends wurde mit einer extravaganten verlängerten Version von „Am Fenster“ bestückt und währenddessen vibrierten auch die Geigensaiten schwungvoll bei Georgi Gogows exzellentem Instrumentalsolo.

Fotos: Marko Ziesemer

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