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Cottbus Dienstag, 09 Mai 2017 08:49 |  von Georg Zielonkowski

Überragende Handball-Frauen des LHC Cottbus werden Vierte!

Überragende Handball-Frauen des LHC Cottbus werden Vierte!

Zumindest sportlich sind die Schlagzeilen, die über den Lausitzer Handballclub Cottbus derzeit verbreitet werden, als sportlich überragend zu bezeichnen. Da gewinnen die Herren am vorletzten Spieltag ganz souverän mit einem klaren 40:24 beim VfL Tegel und sind damit einen Spieltag vor dem Ende de Saison sicherer Meister der Ostsee-Spree-Oberliga. Leider kann die Mannschaft von Trainer Marcel Linge ihr Aufstiegsrecht in die 3.Liga aus finanziellen Gründen nicht wahrnehmen, so dass es am kommenden Samstag (18.00 Uhr) beim Meisterschafts-Halali in der Lausitz-Arena gegen Reinickendorf II lediglich um die gemeinsame Meisterfeier mit den Fans geht - weniger um eine Fete zum Drittliga-Aufstieg.

Ähnlich gut haben die Frauen des LHC ihre Spielzeit abgeschlossen. Als Neuling in der Berlin-Brandenburg-Liga unterwegs, habe die Matthee, Reimer & Co die Spielzeit auf einem überragenden 4.Platz im Zwölferfeld beendet. Der stand zwar schon nach dem 28:22-Erfolg der Vorwoche (in Altlandsberg) fest, doch haben die Damen von Trainer Kai Uwe Weilmünster auch am Schlusstag beim 29:23 gegen Lok Rangsdorf erneut all ihre Tugenden auf dem Parkett der Niederlausitz-Arena präsentiert. Hatten die Spielerinnen doch nach einer gelungen Startphase (4:1) das Spiel zunächst völlig aus der Hand gegeben und sich in einem 8:11-Rückstand (25.) gesehen. Mit viel Mühe kamen die Gastgeberinnen bis zur Pause auf 12:13 heran, um nach dem Wiederbeginn zu zeigen, weshalb man die Spielzeit auf dem vierten Rang beenden wird. Kämpferisch überragend, gepaart mit einem großartigen Willen und einem tempoharten Spiel - all das brachte den LHC immer weiter voran auf der Straße des Sieges, so dass am Ende ein klares 29:23 an der Anzeigetafel zu lesen war.

Vor der Partie wurden zwei Aktivposten der letzten Jahre verabschiedet, die sich ebenfalls zurückziehende Gaby Zacher war schon nicht mehr erschienen. Mit Juliane Lehmann (31 Jahre) geht eine stets verlässliche linke Aussenspielerin, die ihre Abschiedssvorstellung mit den beiden letzten Treffern der Partie krönte. Neben ihr ist Kreisspielerin Nicole Dubrau künftig nur noch in höchster Personalnot verfügbar. Bei ihr steht die Familie künftig absolut im Vordergrund. Auch wegen der erwähnten Abgänge freut sich Weilmünster, schon einige Neuzugänge auf seiner Liste zu haben, die seine Mannschaft auch künftig in oberen Tabellenregionen landen lässt.

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