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Cottbus Sonntag, 19 Februar 2017 10:33 |  von Redaktion

DLRG Cottbus zieht in neuen Standort ein

DLRG Cottbus zieht in neuen Standort ein

Seit dem Ende der Wasserrettungsstation an der Talsperre Spremberg sind die Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der DLRG SV Cottbus e.V. auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ihr Material. Dazu zählen das Einsatzfahrzeug, zwei Motorrettungsboote sowie allerhand weiterer Rettungsmittel des Wasserrettungsdienstes. Am Freitag konnte nun offiziell ein neuer Standort bezogen werden – ein Hallenkomplex in der Feuerwache in der Ewald-Haase-Straße. Der Auszug aus dem alten Standort in der Sanzebergstraße in Sandow wurde bereits Ende des vergangenen Jahres vollzogen. Damit konnte die jahrelange Suche nach einem geeigneten Standort vorerst beendet werden.

Die Einweihung der neuen Fahrzeughalle wurde in einem kleinen Festakt begangen. Als Gäste konnten Herr Malaske (Vertreter der Berufsfeuerwehr Cottbus) sowie Vertreterinnen und Vertreter der Johanniter Unfallhilfe e.V. und der Freiwilligen Feuerwehren Branitz, Sachsendorf, Sandow und Ströbitz. In einer kurzen Ansprache zeigte Sebastian Münch (2. Vorsitzender der DLRG SV Cottbus e.V.), dass man mit der neuen Halle einen großen Sprung in der Qualität der Arbeit der DLRG machen wird: „Wir sind sehr dankbar, dass uns die Stadt Cottbus den Einzug in dieses Objekt ermöglicht hat. Einerseits können wir hier unser Material konzentriert lagern und aufbewahren. Andererseits rücken wir mit dem Standort ‚Feuerwache Ewald-Haase-Straße‘ auch ein großes Stück weiter an die Hilfsorganisationen unserer Stadt heran. Wir hoffen, dass wir damit die Zusammenarbeit mit den Feuerwehren und den weiteren Hilfsorganisationen intensivieren und in einen regelmäßigen Austausch treten können.“ Insgesamt stehen der DLRG SV Cottbus e.V. nunmehr zwei Hallen sowie ein Werkstattraum mit insgesamt drei geräumigen Halleneinfahrten zur Verfügung. Mit ein bisschen Augenzwinkern fügt Sebastian Münch noch hinzu: „Falschparker, wie sie recht häufig am alten Standort vorzufinden waren, werden uns hier die Tore wohl nicht versperren.

Dass ein geeigneter Standort von Nöten war, zeigt auch der Blick auf die Einsatzstatistik des vergangenen Jahres. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr über 4.000 Einsatzstunden geleistet. Dabei handelt es sich in erster Linie um Veranstaltungsabsicherungen, zum Beispiel der Wasserfestspiele an der Talsperre Spremberg, die Drachenbootregatten in Cottbus oder dem Feel-Festival am Bergheider See. Hier sorgen Kameradinnen und Kameraden der Cottbuser DLRG für die Sicherheit am, im und auf dem Wasser.

pm/red

Fotos: DLRG Cottbus & Freiwillige Feuerwehr Cottbus-Ströbitz

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