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Cottbus Mittwoch, 09 November 2016 16:10 |  von (4Herausgeber)

26. Osteuropäisches FilmFestival eröffnet

26. Osteuropäisches FilmFestival eröffnet

Cottbus strahlt vor Filmkunst. Cottbus strahlt in Blau – gestern Abend wurde im Staatstheater Cottbus das 26. Osteuropäische Filmfestival durch Ministerin Dr. Martina Münch feierlich eröffnet. 19 internationale Premieren, 145 Stunden gesamte Filmlänge aus 30 Ländern werden auf dem Festival gezeigt.  

Ein sehr erfrischender Axel Ranisch führte die Gäste durch den Abend. Für ihn und andere Filmemacher sind Festivals das Fenster der Welt. Hier werden Freundschaften geschlossen, Geschäfte und Kooperationen vereinbart. Es gibt einen Austausch zwischen Kollegen. Das Wichtigste ist das Publikum mit Leidenschaft, dass für die Entbehrungen für den Film belohnt. Musikalisch rockte die Band "Two Doors To 69" aus Cottbus die Bühne. Die Ehren-LUBINA erhielt Kirsten Niehuus von Regisseur Andreas Dresen überreicht.  Kirsten Niehuus ist die Geschäftsführerin der Filmförderung des Medienboard Berlin-Brandenburg. Seit 2004 arbeitet Frau Niehuus dafür, das Berlin und Brandenburg junge Filmemacher gefördert werden, aber auch große internationale Regisseure hier ihre Filme drehen.  

Auch wenn es bei dem FilmFestival um die Filme und ihre Macher geht, ist die politische Relevanz nicht weg zudenken. Mit dem Thema "Spurensuche" geht das Festival in die Vergangenheit. Aufarbeitung von der deutsch-polnischen-tschechischen Vertreibungspolitik nach dem 2. Weltkrieg. Gegenwärtig mit Filmen über Kriegsrückkehrer, Unterdrückung der Medien und gefälschten Wahrheiten. Zukünftig schaut das Festival nach Cuba. Sozialistische Länder im Wandel. Wie wir, vor 25 Jahren. 

Fotos: Marko Ziesemer und Benjamin Andriske

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