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Brandenburg Mittwoch, 24 Mai 2017 21:16 |  von Redaktion

Mehr Aufträge und höhere Umsätze für Brandenburger Industrie

Mehr Aufträge und höhere Umsätze für Brandenburger Industrie

Die Auftragslage der Brandenburger Industrie war im März 2017 weiterhin gut. Wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg nach vorläufigen Angaben mitteilt, ist auch die Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahresmonat positiv. Die 440 Brandenburger Industriebetriebe mit 50 und mehr Beschäftigten setzten im März 2017 insgesamt 2,0 Mrd. EUR (+3,6 Prozent) um. Davon waren 1,5 Mrd. EUR Inlands- (+9,4 Prozent) und 0,6 Mrd. EUR Auslandsumsatz (–8,8 Prozent).

Die Zahl der tätigen Personen stieg gegenüber März 2016 um 275 Beschäftigte auf 80.115. Das preisbereinigte Auftragseingangsvolumen erhöhte sich, bezogen auf das Basisjahr 2010 (=100), um 31,6 Prozent ( Inland +44,9 Prozent, Ausland +9,0 Prozent). Unter den umsatzstarken Branchen in Brandenburg meldete die Metallerzeugung und -bearbeitung einen Umsatzzuwachs von 39,4 Prozent (Inland +37,6 Prozent, Ausland +41,2 Prozent) und einen Auftragsanstieg von 14,7 Prozent (Inland +28,3 Prozent, Ausland +5,7 Prozent).

Die Hersteller von chemischen Erzeugnissen erzielten einen Umsatzerfolg von 6,0 Prozent (Inland +4,4 Prozent, Ausland +14,9 Prozent) bei einem Auftragszugang von 7,5 Prozent (Inland +6,7 Prozent, Ausland +13,5 Prozent). Die Auftragseingänge im Fahrzeugbau nahmen gegenüber dem Vorjahresmonat um 176,1 Prozent zu. Im ersten Quartal 2017 erwirtschaftete das Verarbeitende Gewerbe 5,5 Mrd. EUR Umsatz, 0,8 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die Inlandsumsätze stiegen um 4,9 Prozent auf 3,9 Mrd. EUR, die Umsätze im Ausland sanken um 12,0 Prozent auf 1,7 Mrd. EUR. Die Auftragsentwicklung veränderte sich hingegen positiv: Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum nahm das Auftragsvolumen um 22,2 Prozent zu, bei einem Auftragsplus im Inland von 17,7 Prozent und im Ausland von 29,8 Prozent. Die Anzahl der Beschäftigten nahm um 81 Personen auf 79.729 zu.

pm/red

Foto: 2015 Außenansicht auf das Gas- und Dampfturbinenkraftwerk (GuD); BASF

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