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Brandenburg Donnerstag, 30 März 2017 13:57 |  von Redaktion

Wirtschaft wächst 2016 in Berlin kräftig und in Brandenburg unterdurchschnittlich

Wirtschaft wächst 2016 in Berlin kräftig und in Brandenburg unterdurchschnittlich

Die Berliner Wirtschaft wuchs im Jahr 2016 kräftig. Nach Abzug der Preissteigerung lag das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes bei 2,7 Prozent, teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mit. Die Brandenburger Wirtschaft wuchs inflationsbereinigt mit 1,7 Prozent etwas langsamer als der Durchschnitt aller Bundesländer mit 1,9 Prozent. Das Wirtschaftswachstum in Berlin speist sich vor allem aus den Dienstleistungsbereichen, deren Wertschöpfung preisbereinigt um 2,8 Prozent wuchs. Dabei sticht der Bereich „Handel, Verkehr, Gastgewerbe, Information und Kommunikation“ mit einem Zuwachs von 3,7 Prozent hervor.

Das Produzierende Gewerbe wuchs um 1,9 Prozent, vor allem durch weit überdurchschnittliche 6,9 Prozent im Baugewerbe. Das Verarbeitende Gewerbe – also die klassische Industrie – lieferte mit 0,6 Prozent nur einen kleinen Wachstumsbeitrag. In Brandenburg wuchs das Produzierende Gewerbe preisbereinigt um 1,9 Prozent und damit stärker als die Gesamtwirtschaft. Dazu trug das starke Wachstum des Verarbeitenden Gewerbes mit 3,9 Prozent bei. Die Dienstleistungsbereiche verzeichneten einen Zuwachs von 1,6 Prozent. Während der Teilbereich der „Öffentlichen und sonstigen Dienstleister, Erziehung und Gesundheit“ mit 0,2 Prozent Zuwachs nahezu stagnierte, entwickelten sich die anderen Dienstleistungsbereiche stärker als die Gesamtwirtschaft.

Das Bruttoinlandsprodukt und die Bruttowertschöpfung der Wirtschaftsbereiche werden durch den Arbeitskreis „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ berechnet. Die Ergebnisse sind auf den Berechnungsstand November 2016/Februar 2017 des Statistischen Bundesamtes für Deutschland abgestimmt. Neben der ersten Schätzung für das Jahr 2016 überarbeitete der Arbeitskreis turnusgemäß die Jahre 2012 bis 2015. Auch die heute veröffentlichte erste Schätzung für das Jahr 2016 wird durch die Hinzuziehung neuerer verfügbarer Informationen in den kommenden vier Jahren weiter überarbeitet werden.

pm/red

Foto: Symbolbild; Harry Meyer, www.pixelio.de

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