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Brandenburg Montag, 18 April 2016 15:00 |  von Redaktion

Gerber: Radfahren ist starke Säule des märkischen Tourismus

Gerber: Radfahren ist starke Säule des märkischen Tourismus Foto: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

Wirtschaftsministerium unterstützt Radwegemodernisierung mit 40 Millionen Euro

 

„Das Reiseland Brandenburg zieht immer mehr Radler an. Auch, weil ihnen hier besonders viel geboten wird: Mittlerweile haben wird  fast  7.000 Kilometer regionale und überregionale touristische Radwege anzubieten, auf denen 11.600 Kilometer Einzelradrouten verlaufen. Radtouristen bescheren der Brandenburger Tourismus-Branche einen Umsatz von mehr als 850 Millionen Euro jährlich.“ Das erklärte Wirtschaftsminister Albrecht Gerber am Freitag zum Auftakt der Radsaison. „Die Voraussetzung für diesen Erfolg sind touristische Radwege von guter Qualität.  Um diesen Standard zu halten und weiter zu verbessern, hat das Ministerium für Wirtschaft und Energie ein Programm zur Radwegmodernisierung gestartet.

Für die Modernisierung der Radwege sind im Förderprogramm „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) zunächst 40 Millionen Euro reserviert. Mit diesen Mitteln kann das Wirtschaftsministerium die Landkreise unterstützen, die gemeinsam mit ihren Kommunen für den Erhalt der Radwege verantwortlich sind. Förderfähig sind beispielsweise das Einbauen von Wurzelsperren, die die Lebensdauer von Radwegen verlängern, oder Wegweiser an Knotenpunkten, um den Radlern die Orientierung zu erleichtern.

Gefördert würden Verbesserungen auf überregionalen Radtrassen, erklärte Minister Gerber. Das Modernisierungsprogramm trage aber auch den veränderten Bedürfnissen der Radtouristen Rechnung. Denn während in den 1990er- und Anfang der 2000er-Jahre zumeist Mehrtagestouren auf den großen Radrouten gefragt waren, kämen mittlerweile deutlich mehr „Sternradler“ und Regionalradler, die von einer festen Unterkunft aus Tagestouren in der Region unternehmen. „Damit rückt das gesamte Radwegenetz einer Region und ihre klare Beschilderung viel stärker in den Fokus“, sagte der Minister. Dies sei Chance und Herausforderung zugleich.  

 

 

Quelle & Foto: Ministerium für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg

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