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Brandenburg Donnerstag, 25 Februar 2016 18:30 |  von Redaktion

Land fördert neues EU-Kompetenznetz der Hochschulen

Land fördert neues EU-Kompetenznetz der Hochschulen Foto: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Wissenschaftsministerin Kunst eröffnet Auftaktveranstaltung 


Die brandenburgischen Hochschulen wollen bei der Europakompetenz und der Einwerbung europäischer Forschungsgelder künftig enger zusammen arbeiten. Dazu starteten sie heute das neue EU-Kompetenznetz der Hochschulen. Wissenschaftsministerin Sabine Kunst sagte anlässlich der Auftaktveranstaltung in Potsdam: „Mit ihrem neuen EU-Kompetenznetz werden die brandenburgischen Hochschulen bei der europäischen Forschungsförderung ein gutes Stück besser aufgestellt sein als bisher. Das Land hat zusätzliche Mittel in die Hand genommen, um diese neue Kooperationsstruktur auf den Weg zu bringen“, so Kunst. „Die Wissenschaft profitiert von weitreichenden Verbindungen in der Europäischen Union. Dies gilt für den Studierenden- und Wissenschaftleraustausch ebenso wie für die Forschungsfinanzierung, in der die Europäischen Programme eine erhebliche Bedeutung gewonnen haben. Mit der Netzwerkstruktur profitieren die brandenburgischen Hochschulen nun gegenseitig von ihren Erfahrungen und Kompetenzen und können im Wettbewerb mit anderen Regionen künftig besser punkten.“

Mit dem Netzwerk verzahnen die Hochschulen ihre Kompetenzen bei der Forschungsförderung der EU. Davon sollen die Entwicklung, Antragstellung und Durchführung von EU-geförderten Projekten profitieren. Am neuen Netzwerk sind alle öffentlichen Hochschulen beteiligt, die Koordination übernimmt die Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde. Das Land fördert das EU-Kompetenznetz in diesem Jahr mit 250.000 Euro.

Hintergrund: Öffentliche Forschungsförderung findet nicht nur auf nationaler und Länder-Ebene statt. Mit dem Rahmenprogramm für Forschung und Innovation „Horizon 2020“ fördert auch die Europäische Union wissenschaftliche Projekte. Als Förderprogramm zielt „Horizon 2020“ darauf ab, EU-weit eine wissens- und innovationsgestützte Gesellschaft und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft aufzubauen sowie gleichzeitig zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen. Seit 2014 flossen aus diesem Programm mehr als 30 Millionen Euro für Projekte in Brandenburg, davon 5,4 Millionen Euro an Hochschulen.

 

 

 

Quelle & Foto: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur

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