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Schwarze Pumpe Freitag, 09 Oktober 2009 von Helmut Fleischhauer

Sustec Schwarze Pumpe meldet Insolvenz an - Geschäftsbetrieb bei Sustec geht weiter

Die Sustec Schwarze Pumpe GmbH hat Insolvenz angemeldet.
Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Bruno M. Kübler, Seniorpartner der bundesweit tätigen Kanzlei KÜBLER, bestellt. Löhne und Gehälter der Mitarbeiter sind über das Insolvenzgeld bis Ende des Jahres gesichert.
„Der Geschäftsbetrieb läuft zunächst ohne Einschränkungen weiter“, sagte Insolvenzverwalter Bruno M. Kübler. „Wir sind auch zuversichtlich, einen Großteil der Arbeitsplätze erhalten zu können – wenn nicht im Unternehmen, so doch am Industriestandort Schwarze Pumpe.“
So wird derzeit eine Anlage zur Herstellung von Biomethanol auf dem Gelände der Sustec GmbH errichtet. Sie soll bis Mitte 2010 in Betrieb genommen werden, und es gilt als ausgemacht, dass ein Großteil der Sustec-Mitarbeiter dort bei Bedarf wieder Beschäftigung finden kann.
Die Sustec GmbH war 2005 gegründet worden und hatte zunächst Strom und Methanol aus festen und flüssigen Abfällen hergestellt. 2007 wurde das Abfallgeschäft auf Grund stark veränderter Marktbedingungen eingestellt. Seitdem besteht die Geschäftstätigkeit des Unternehmens in der Verwertung der Anlage und des Firmengeländes durch die Ansiedelung neuer Unternehmen. Daneben beliefert es den Industriepark Schwarze Pumpe teilweise mit Energie. Derzeit beschäftigt die Sustec GmbH 45 Mitarbeiter.
Die Sustec GmbH war in finanzielle Schwierigkeiten geraten, nachdem die Landesdirektion Dresden eine Rückbauverfügung für das noch in Betrieb befindliche Tanklager erlassen hatte. Gleichzeitig forderte die Landesdirektion eine deutliche Erhöhung der für den Rückbau hinterlegten Sicherheiten um einen erheblichen siebenstelligen Betrag. Daraufhin hatte das Unternehmen Insolvenz anmelden müssen.
Quelle: möller pr GmbH

 

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