Landkreis
Peitz Donnerstag, 29 August 2013 von Benjamin Andriske

Tag des offenen Denkmals 2013: "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?"

Tag des offenen Denkmals 2013: "Jenseits des Guten und Schönen: Unbequeme Denkmale?"

Der Tag des offenen Denkmals bietet jedes Jahr bundesweit zahlreiche Möglichkeiten, das baukulturelle und archäologische Erbe zu erkunden, vergessene oder bereits wieder mit Leben erfüllte Denkmale neu zu entdecken, in deren Vergangenheit einzutauchen oder Ideen für deren Zukunft zu entwickeln.
Die Peitzer Edelfisch HGmbH, die Stadt Peitz und das Brandenburgische Landesamt für Denkmalpflege und Archäologische Landesmuseum (BLDAM) laden herzlich ein.
Landesweite Eröffnungsveranstaltung in Peitz durch die Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur Frau Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst
am 8. September 2013, 10 Uhr an der ehemaligen Stabhammerhütte Areal am Hüttenwerk Peitz
Wir freuen uns besonders, an diesem Tag neben der Ministerin für Wissenschaft, For-schung und Kultur, Prof. Dr.-Ing. Dr. Sabine Kunst, den Direktor des BLDAM, Dr. Franz Schopper, und den Landeskonservator, Dr. Thomas Drachenberg, begrüßen zu können. Weitere Vertreter der Denkmalpflege, die Planerin Rosemarie Furchner, Verantwortliche der Peitzer Edelfisch HGmbH sowie von Amt und Stadt Peitz informieren Sie vor Ort gern über die Inhalte und Schwerpunkte der Sanierungsmaßnahmen.
Das Stabhammerwerk und das Denkmalensemble am Hüttenwerk
Ein – weil derzeit ohne Nutzung – „unbequemes“ Denkmal oder national bedeutend mit einzigartiger Geschichte und viel Entwicklungspotenzial?
Das Stabhammerwerk, erbaut 1821, war nahezu dem Verfall preisgegeben. Im wahrsten Sinne „jenseits des Guten und Schönen“ konnte das Gebäude 2010 dank des beherzten Einsatzes der Eigentümer, vieler Beteiligter und mit Fördermitteln des Bundes und Landes zunächst gesichert und erhalten werden.
Erkunden Sie mit uns dieses fast in Vergessenheit geratene Denkmal auf dem historischen Areal des Eisenhütten- und Hammerwerkes. Nutzen Sie die seltene Gelegenheit, das Ge-bäudeinnere zu besichtigen, den Blick vom Dachgeschoss auf die Teichwirtschaft im Um-feld zu genießen und dabei vielleicht Visionen für eine Sanierung und Belebung des Ge-bäudes zu entwickeln.
Bei einem Rundgang auf dem Gelände können Interessierte mehr über die begonnenen und bereits gelungenen Sanierungsmaßnahmen am einstigen Emaillierwerk, an Wehran-lage und Turbinenhaus sowie am heutigen Eisenhütten- und Fischereimuseum erfahren.
Quelle: MWFK Brandenburg

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