Niederlausitz Freitag, 14 Mai 2010 von Gerd Laeser

Ganz herzliche Einladung - Zu Pfingsten wieder Wanderungen im Doppelpack

Ganz herzliche Einladung - Zu Pfingsten wieder Wanderungen im Doppelpack

Nun schon seit mehreren Jahren bieten wir, Die Niederlausitzer Wandergurken, zu Pfingsten zwei anspruchsvolle Familienwanderungen an – ein Doppelpack also zum Mitwandern oder zum Aussuchen – sozusagen 1 von 2...
So laden wir Wandergäste und wandernde Gäste des Spreewaldes ganz herzlich ein, uns am Sonnabend, den 22. Mai 2010, auf unserer „Hausstrecke“ im Biosphärenreservat Spreewald zu begleiten. An diesem Tag wandern wir auf den Spuren Theodor Fontanes durch unsere Heimatstadt Lübbenau in den Bürgerwald nach Wotschofska, zurück nach Lübbenau - durch den Schlosspark und am Campingplatz vorbei nach Lehde. Hier führt unser Weg über die Dolzkeinsel und anschließend zum Gasthaus Kaupen Nr. 6 – von hier nach einer gemütlichen Rast quer durch das Lagunendorf. Wer möchte, der kann sich am Freilandmuseum von der Wanderung verabschieden und diesem schönen Museum selbständig einen Besuch abstatten. Mit den anderen Wandergästen geht’s auf dem Leiper Weg (Europa-Wanderweg E 10) zurück in die Stadt. Diese Strecke ist ca. 16 Kilometer lang.
Pfingstmontag, am 24. Mai 2010, ist überall in unserem Land Deutscher Mühlentag. Diesem Anlass ist auch unsere thematische Wanderung gewidmet. Unser Weg führt aber nicht dorthin, wo Mühlenfeste mit Pauken und Trompeten angesagt sind, sondern in den Naturpark Niederlausitzer Landrücken. Die Schrift von Robert Scharnweber unter dem Arm „Die Berstemühlen von Waltersdorf und Gehren – Kreis Luckau“, machen wir uns von Gehren aus auf Spurensuche, um zu finden, was von den in der genannten Schrift akribisch be-schriebenen Wassermühlen noch übrig ist. Und da durch den Ausbau der Eisenbahnstrecke Berlin-Dresden nicht alle Wege mehr begehbar sind, schlagen wir dazu einen großen Bogen bis nach Wüstermarke. Unser besonderes Augenmerk gilt dabei an diesem Tag der Rungemühle, der Jacobsmühle im Schloss Sinntrotz und der Teiselsmühle auf der Gehrener Gemarkung sowie der Neumühle, der Andreasmühle, der Möbiusmühle und der Poltermühle auf dem Waltersdorfer Gebiet. Die verbleibenden drei anderen Standorte Schielemühle, Wietuschmühle und Walkmühle befinden sich an diesem Tag nicht mehr an unserem Wanderweg. Etwa 12 Kilometer ist diese Tour lang. Trotzdem ist sie insgesamt anspruchsvoll, denn die Vielzahl der Eindrücke und Erlebnisse wie auch die Aufnahme und Verarbeitung der umfangreichen Informationen kosten Kraft, Kondition und Ausdauer.
Über Einzelheiten wie Treffpunkte, den jeweiligen Beginn und Anfahrt informieren wir gern auf Anfrage bzw. bei der Anmeldung unter der Rufnummer 03542-3792 jeweils bis zum Vorabend. Bitte auch an Rucksackverpflegung und Getränke für eine Wanderrast im Freien denken. Keine Teilnahmegebühr - um einen Obolus in unseren Fontane-Wanderhut wird gebeten. Unsere Wanderprogramme für 2010 haben wir wieder dabei und auch die Urkunden für gutgelauntes und blasenfreies Mitwandern.
Foto zum Text: Neues Entenhäuschen im Eiskellerteich – Schlosspark Lübbenau
Gerd Laeser
Gästeführer Niederlausitz
Lübbenau/Spreewald

Wotschofskaweg mit Brücke über das Bürgerfließ im Lübbenauer Spreewald

Zwischen den gelben Pfeilern stehend sieht man im Innern des Schlosses Sinntrotz das Gerinne der früheren Jacobsmühle

Wasserfall an der früheren Möbiusmühle (Archivbild 2007)

Bildergalerie

Das könnte Sie auch interessieren