Landkreis Inzidenz
Niederlausitz Montag, 16 November 2020 von Redaktion

Coronavirus in der Lausitz. Aktuelle Lage und Entscheidungen 09.11. - 15.11.2020

Coronavirus in der Lausitz. Aktuelle Lage und Entscheidungen 09.11. - 15.11.2020

 

21:03 Uhr, 13.11.2020 | 7-Tage-Inzidenz bei 104,6 in Oder-Spree

Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Covid-19-Infektionen im Landkreis Oder-Spree hat sich im Laufe des gestrigen Tages um 29 erhöht. Kumuliert liegt die Zahl der registrierten positiven Fälle jetzt bei 825. Bisher gelten 498 Personen als geheilt, aber es sind im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus auch zehn Todesfälle zu beklagen. Somit gibt es derzeit 317 aktive Fälle.

Die 7-Tage-Inzidenz, die Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner, liegt in Oder-Spree laut der Daten des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) heute (Aktualisierung: 12. November 2020) bei 104,6. Die 7-Tage-Inzidenz ist ein dynamischer Wert.

 

20:45 Uhr, 13.11.2020 | Aktuelle Fallzahlen aus dem Landkreis Görlitz // Bundeswehr nicht in Pflegeeinrichtungen, nur in Kliniken 

Aktuelle Zahlen - Stand 13.11.2020, 12 Uhr

 Aktuell 

Neu zum Vortag

Aktuell infizierte Personen 1909    + 169*
davon stationär in Behandlung  127    + 11

* 169 Neuinfektionen und 17 weitere Todesfälle im Zeitraum vom 30. Oktober bis 9. November 2020, die dem Gesundheitsamt heute bekanntgeworden sind.

7-Tage-Inzidenz

Tag 7

Tag 6

Tag 5

Tag 4

Tag 3

Tag 2

Tag 1

GESAMT

je 100T EW

07.11. 08.11. 09.11. 10.11. 11.11. 12.11. 13.11.    
129 40 7 95 179 129 169 748 295,97

* Einwohnerzahl 252.725 zum 31.12.2019

Aktuell wurden im Landkreis Görlitz 169 neue Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zum Vortag festgestellt. Bei den positiv getesteten Personen handelt es sich um 163 Erwachsene und sechs Kinder aus den unten in der Tabelle dargestellten Kommunen des Landkreises. Das Gesundheitsamt ermittelt die Kontaktpersonen. 

Der Wert für die 7-Tage-Inzidenz liegt zum heutigen Tag bei 295,97 je 100.000 Einwohner.

Aktuell werden 127 COVID-19-Patienten stationär in einer Klinik behandelt, 24 davon benötigen eine intensivmedizinische Betreuung. Die Altersspanne der in einer Klinik behandelten Personen liegt zwischen 25 und 92 Jahren.

Darüber hinaus sind dem Gesundheitsamt heute 17 weitere Todesfälle im Zeitraum vom 30. Oktober bis 9. November bekanntgeworden. Es handelt sich bei den Verstorbenen um zehn Frauen und sieben Männer, im Alter zwischen 53 und 94 Jahren. Damit erhöht sich die Zahl der Todesfälle im Zusammenhang mit einer SARS-CoV-2-Erkrankung auf 58.

Bislang haben sich seit März 2020 nachweislich insgesamt 2846 Menschen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert. Derzeit gibt es noch 1909 aktive Fälle. 879 Personen sind zum heutigen Zeitpunkt genesen.


Veränderte Verordnungen ab 13. November
Das Kabinett hat am 10. November 2020 die bestehende Corona-Schutz-Verordnung geändert. Sie gilt vom 13. bis einschließlich 30. November 2020.
Schließen müssen demnach nun auch die Volkshochschulen. Touristische Busreisen sind ebenso untersagt. Versammlungen unterm freien Himmel sind ausschließlich als ortsfeste und mit höchstens 1000 Teilnehmern zulässig, wenn alle Versammlungsteilnehmer eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und der Mindestabstand von 1,5 Metern gewahrt wird.

Zudem ist heute, 13. November, die Verordnung zur Änderung der Sächsischen Corona-Quarantäne-Verordnung in Kraft getreten. Demzufolge müssen sich Reiserückkehrer aus Risikogebieten nach wie vor in eine zehntägige Quarantäne begeben und das örtliche Gesundheitsamt kontaktieren. Es besteht allerdings keine Testpflicht mehr; lediglich auf Anordnung durch das Gesundheitsamt kann ein Test erfolgen.


Einsatz der Bundeswehr nicht in Pflegeeinrichtungen
Die Soldatinnen und Soldaten des Kommandos Sanitätsdienstliche Einsatzunterstützung kommen ausschließlich in den Kliniken und nicht in Pflegeeinrichtungen des Landkreises Görlitz zum Einsatz.


Dauer der Befundübermittlung:
Das Gesundheitsamt weist daraufhin, dass sich die Fristen der Befundübermittlung in manchen Fällen über die 72 Stunden hinaus verzögern können. Um die positiven Befunde schneller vorliegen zu haben, wird empfohlen, sich die Corona-Warn-App des Bundesgesundheitsministeriums herunterzuladen. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play erhältlich. 


Hinweis zum Ende der Quarantänezeit:
Zum Ende der angeordneten Quarantänezeit ist in der Regel kein erneuter Abstrich mehr erforderlich. Personen, die asymptomatisch sind, können demzufolge nach Ablauf der Quarantänezeit wieder arbeiten gehen. Zur Vorlage beim Arbeitgeber ist in diesem Fall der Quarantänebescheid ausreichend. Dem Verlangen eines erneuten Tests seitens des Arbeitgebers liegt keine medizinische Notwendigkeit zugrunde und wird vom Gesundheitsamt daher auch nicht durchgeführt.
Das Gesundheitsamt des Landkreises Görlitz orientiert sich hierbei an den Entlassungskriterien aus der Isolierung vom Robert-Koch-Institut.



Entwicklung der Infektionsfälle im Landkreis Görlitz ab März 2020

Stadt/GemeindeGemeldete Coronafälle
(davon neue) / aktive / gestorben

davon geheilt

Bad Muskau 23 (+5) 19   4
Beiersdorf 21 (+2) 12   9
Bernstadt 92 (+1) 48   44
Bertsdorf-Hörnitz 22 (+6) 14   8
Boxberg 97 (+1) 61 † 5 (+1) 31
Dürrhennersdorf 2 1   1
Ebersbach-Neugersdorf 108 (+5) 78 † 4 (+3) 26
Gablenz 7 3   4
Görlitz 597 (+68)    413 † 9 (+3) 175
Groß Düben 6 (+1) 4   2
Großschönau 52 (+1) 27   25
Großschweidnitz 14 10   4
Hähnichen 4  † 1
Hainewalde 10 (+1) 9 † 1 (+1) 0
Herrnhut 123 (+2) 88   35
Hohendubrau 1   5
Horka 18 13   5
Jonsdorf 6 4   2
Kodersdorf 25 (+1) 13   12
Königshain 13 (+1)  7  
Kottmar 47 (+1) 35 † 3 (+1) 9
Krauschwitz 39 (+4) 13 † 4 22
Kreba-Neudorf 11  6  
Lawalde

19 (+1)

9   10
Leutersdorf 27 (+5) 22 † 1 (+1) 4
Löbau 138 (+4) 72 † 1 65
Markersdorf 30 (+3) 25   5
Mittelherwigsdorf 73 (+3) 62   11
Mücka 13 8  
Neißeaue 20 13   7
Neusalza-Spremberg 80 60 † 1 (+1) 19
Niesky 149 (+4) 38 † 15 96
Oybin 6 (+1)  4   2
Oderwitz 52 (+4)  46   6
Olbersdorf 34 (+1)  27   7
Oppach 62 (+2) 55   7
Ostritz  29 27   2
Quitzdorf am See 11 (+2) 6   5
Reichenbach 41 (+1) 19 † 1 21
Rietschen 20 13  
Rosenbach 14 7   7
Rothenburg 109 (+7) 93 † 2 (+1) 14
Schleife 9 8  
Schönau-Berzdorf 17 (+1) 14   3
Schönbach 7 5   2
Schöpstal 21 (+3) 13 † 2 (+1) 6
Seifhennersdorf 24 (+5) 21   3
Trebendorf 1 (+1) 1    
Vierkirchen 10 3   7
Waldhufen 15 8 † 2 5
Weißkeißel 6 (+1) 4  
Weißwasser 88 (+3) 55   33
Zittau 373 (+17) 288 † 6 (+4) 79
Gesamtzahl der Infektionen
/ aktive Fälle / Todesfälle

2846 (+169) / 1909 / (†) 58 (+17)

879

(Stand: 13.11.2020, 12 Uhr)

20:20 Uhr, 13.11.2020 | Aktuelle Fallzahlen aus dem Landkreis Bautzen // Inzidenz bei 347,95

Im Landkreis Bautzen sind am Freitag, 13. November 2020, insgesamt 191 Coronavirus-Neuinfektionen festgestellt worden. 114 weitere Patienten gelten als genesen. Aktuell sind somit 2.078 Personen infiziert. Die 7-Tages-Inzidenz beträgt 347,95 Neuinfektionen je 100.000 Einwohner. In Quarantäne befinden sich derzeit 4.471 Personen.

Entsprechend der Daten der Krankenhausleitstelle Dresden/Ostsachsen werden derzeit 110 Corona-Patienten auf einer Normalstation, 24 auf einer Intensivstation behandelt.

Allgemeinverfügungen

Die Einrichtungen wie unter anderem Alten- und Pflegeheime, Kurzzeitpflegeeinrichtungen und Hospize, haben Besuche grundsätzlich auch innerhalb der Einrichtung sowie auf dem Bewohnerzimmer tagsüber – an allen Wochentagen und auch an Feiertagen – sicherzustellen. Darauf weist das Sächsische Sozialministerium hin. Vor allem immobilen Bewohnerinnen und Bewohnern, die möglicherweise nicht im Haus transferiert werden können, sind Besuche von Angehörigen und nahestehenden Personen zu ermöglichen.

Dienstbetrieb des Landratsamtes

Bürgeramt

Beratung nach vorheriger Terminvergabe unter Telefon 03591 5251-11511

Jugendamt

  • Einschränkungen bei der Allgemeinen Beratung von Erziehungsberechtigten und jungen Menschen in Fragen der Erziehung sowie in der Allgemeinen Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung
  • Beratungsanliegen sollen an die Erziehungs-und Familienberatungsstellen des Landkreises Bautzen gerichtet werden:

 

 

19:43 Uhr, 13.11.2020 | Klinikum Niederlausitz erwartet Hochphase Ende November // Weitere Maßnahmen 

Mediziner im Klinikum Niederlausitz erwarten Ende November in der Region die Hochphase von Covid-19-Patienten. Derzeit werden 26 Corona-Patienten stationär behandelt, sechs von ihnen auf der Intensivstation. Mit verschiedenen Maßnahmen sollen Ansteckungen in den Krankenhäusern in Senftenberg und Lauchhammer vermieden werden. Aufgrunddessen werden beispielsweise Sprechstunden in Außengebäuden oder auch als Online-Kurs angeboten. Weiterhin wurden bereits rund ein Drittel der geplanten Operationen im Klinikum verschoben, um Personal in der High-Care-Versorgung einzusetzen. 

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19:36 Uhr, 13.11.2020 | Dahme-Spreewald: 7-Tage-Inzidenz bei 99,5

Im Landkreis Dahme-Spreewald hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle der Atemwegserkrankung COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 41 erhöht. Die heutige 7-Tages-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt im Kreis bei 99,5. Derzeit sind insgesamt 224 Personen tatsächlich infiziert. Labordiagnostisch bestätigt wurden seit Ausbruch der Pandemie bisher insgesamt 969 Corona-Infektionen (kumuliert). Insgesamt sind neun im Zusammenhang mit dem SARS-CoV-2-Virus stehende Todesfälle zu beklagen. 736 Corona-Patienten gelten als wieder genesen. Weitere Infos zur aktuelle Lage gibt es in der Meldung des Landkreises ->>  Hier weiterlesen. 

 

17:44 Uhr, 13.11.2020 | Schwere Entscheidung: Satirefestival "EI(N)Fälle 2021 in Cottbus abgesagt

nach intensiver Abwägung haben wir uns entschlossen, dass SATIRE-Festival EI(N)FÄLLE 2021 abzusagen. Wir waren lange zuversichtlich, dass Festival mit Einschränkungen durchführen zu können. Mittlerweile halten wir eine Durchführung aber für unverantwortlich und gehen zugleich davon aus, dass ein mit aller Macht durchgepeitschtes Festival im Januar nur Enttäuschungen bei den Teilnehmern, Zuschauern und Veranstaltern hinterlassen würde. Insofern ist ein Ende mit Schrecken wohl die bessere Lösung.

Auch wenn wir momentan die konkrete Situation des Januars nicht voraussehen können und die Landesverordnungen womöglich formal Veranstaltungen zulassen werden, so wird die Infektionsgefahr weiterhin hoch sein. In dieser Situation würden wir eine Zusammenkunft organisieren, bei der aus ganz Deutschland Personen zusammenkommen. Insbesondere der Kreis der Künstler, Organisatoren und Fachbesucher (ca. 50 Personen) wird über 3-4 Tage auch über die Veranstaltungen hinaus immer wieder zusammentreffen. Eine mögliche Infektionsübertragung lässt sich dabei auch bei Einhaltung der üblichen Hygienemaßnahmen nicht verhindern. Sollte eine infizierte Person im Kreis der Teilnehmer sein, besteht eine hohe Verbreitungsgefahr. Dies können wir nicht verantworten.

Für die Durchführung von Veranstaltungen im Speisesaal der Mensa wurde ein Bestuhlungsplan mit 303 Plätzen erarbeitet. Davon können allerdings nur 140 Plätze genutzt werden, um die vorgeschriebenen Mindestabstände zu gewährleisten. Eine Theater- bzw. Kabarettatmosphäre ist so nicht herstellbar. Die Künstler spielen in einer halbleeren „Halle“. Ein Miteinander von Bühne und Saal wird sich nicht einstellen. Am Ende des Tages können wir zwar konstatieren, wir haben die Veranstaltung durchgeführt, die Enttäuschung wird aber sowohl bei den Künstlern als auch bei den Zuschauern und damit auch bei uns als Veranstalter groß sein und nachwirken.

Ich weiß, dass es schwerfällt, sich an den Gedanken zu gewöhnen, im Januar 2021 nach 25 Jahren erstmals kein SATIRE-Festival zu haben. Wir sollten aber auch akzeptieren, dass wir es nicht erzwingen können. Insofern halten wir es für klüger, kein Festival als ein halb(herzig)es zu veranstalten. Ein Festival als Begegnungsort für studentisches Kabarettist*innen ist momentan nicht organisierbar. Das 26. Studentische SATIRE-Festival wird also erst 2022 vom 20. bis 22. Januar stattfinden.

Hintergrund

Das Studentische SATIRE-Festival EI(N)FÄLLE ist Podium und Plattform des deutschen Studentenkabaretts. Alljährlich im Januar treffen sich in Cottbus Studierende, die sich einzeln oder in Gruppe, gefördert oder autark dem Genre Kabarett hingeben. Dabei entsteht eine einzigartige Mischung aus jungem, dynamischem, kreativem und spielfreudigem Kabarett. Ein begeisterungsfähiges Publikum lässt diese Veranstaltung zu einem ganz besonderen Höhepunkt werden. EI(N)FÄLLE ist kein normales Festival - EI(N)FÄLLE ist ein Erlebnis!

 

16:38 Uhr, 13.11.2020 | Grundschule Vetschau öffnet wieder // Einzelne Klassen in Quarantäne

Nachdem die Grundschule am Vetschauer Schulzentrum für zwei Tage geschlossen hatte, kann am Montag für vereinzelte Klassen der Schulalltag wieder beginnen. Die Klassen, die nicht unter Quarantäne gestellt wurden, dürfen wieder zur Schule gehen. Zu Hause bleiben müssen die Flex-Klassen 1+2 sowie die Klassen 3b, 4b und 5b mit den dazugehörigen Lehrkräften. Der Hort bleibt weiterhin geöffnet. 

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16:20 Uhr, 13.11.2020 | Wieder 29 neue Corona-Infektionen im Landkreis Elbe-Elster / 730 Personen in Quarantäne

Die Zahl der Corona-Infektionen im Landkreis Elbe-Elster erhöhte sich zum gestrigen Tag um 29 Personen. Der Inzidenzwert liegt nunmehr bei 121,8. Das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung Elbe-Elster meldet am 13. November 2020, Stand 8:30 Uhr, nachfolgende statistische Angaben zu den Corona-Infektionen im Landkreis:

positiv Getestete: 608 (+ 29 zum Vortag)

davon aktive Fälle: 278 (- 4 zum Vortag)

genesene Personen: 324 (+ 24 zum Vortag)

bestätigte 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner: 121,8

stationär behandelte Personen: 19 (+ 3 zum Vortag)

davon intensivmedizinisch: 1 (+/- 0 zum Vortag)

Personen in angeordneter häuslicher Quarantäne: 730 (Stand 13.11.20)

verstorben: sechs Personen (+ 1 zum Vortag)

Gegenüber den mit dem Coronavirus infizierten Personen sowie deren unmittelbaren und durch das Gesundheitsamt festgestellten Kontaktpersonen der so genannten Kategorie I ordnet das Gesundheitsamt eine häusliche Quarantäne an, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen. Mit dem heutigen Stand wurde für 730 Personen vom Kind bis zum Rentner Quarantäne/häusliche Isolierung angeordnet.

Für die Betroffenen bedeutet das vor allem zu Hause zu bleiben, zeitlichen und räumlichen Abstand zu Haushaltsmitgliedern zu halten, regelmäßiges Händewaschen, die Wohnräume gut belüften. Im regelmäßigen Einsatz sind derzeit fünf Teams zur Kontaktnachverfolgung mit in der Regel etwa insgesamt 30 Mitarbeitern. Im Rahmen der Einsatzplanung stehen in dem gebildeten Pool insgesamt knapp 70 Mitarbeiter (Gesundheitsamt und übrige Verwaltung) zur Verfügung. Die Bundeswehr unterstützt mit bislang fünf Kameraden. Noch ist das Gesundheitsamt in der Lage, alle Kontakte nachzuverfolgen, wenn man auch an der Belastungsgrenze arbeitet. Mittlerweile wurde ein weiteres Bundeswehrteam angefordert Je nach Entwicklung der Lage ist weitere Anforderung von Personal der Bundeswehr eine Option. Unabhängig von der nach wie vor noch möglichen vollständigen Kontaktnachverfolgung werden Prioritäten auf besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen konzentriert, wie zum Beispiel in Krankenhäusern, Pflegeeinrichtungen oder Einrichtungen der Eingliederungshilfe. Aber auch andere Gemeinschaftseinrichtungen, wie z. B. Schulen oder Kindertageseinrichtungen unterliegen besonderer Beachtung.

 

16:01 Uhr, 13.11.2020 | Brandenburg bereitet Corona-Impfungen vor // Zwei Testzentren in Cottbus und Potsdam geplant // Drei Millionen Spritzen bestellt

Brandenburg bereitet sich auf den Start der Coronaimpfungen vor.  Sobald ein zugelassener Impfstoff verfügbar ist, sind zunächst zwei größere Impfzentren in Potsdam und Cottbus geplant. Außerdem soll es mehreren mobile Impfteams, die in der Region Station machen sollen. Laut Gesundheitsministerium ist vor allem die hohe Personalausstattung eine der größte Herausforderungen. Das Land beschafft derzeit rund drei Millionen 1ml-Spritzen und Kanülen sowie weitere wichtige Impfmaterialien. Wie bereits angekündigt, soll die Impfung freiwillig sein. Die aktuellen Infos dazu gibt es in der Meldung des Landes ->> Hier weiterlesen

 

14:21 Uhr, 13.11.2020 | Spree-Neiße: Krankenhäuser unterstützen Aufruf der Rettungsdienste; Bürgerschaft kann Fallanstieg stoppen

Rund 194 Einwohnerinnen und Einwohner der Landkreises haben sich während der vergangenen 7 Tage mit dem SARS-COV-2-Virus infiziert – das sind fast viermal mehr als die bundesweite Höchstmarke von 50, die als Belastungsgrenze für die behördlichen und gesundheitlichen Strukturen festgelegt wurde. Laut Robert-Koch-Institut müssen 12 Prozent aller Infizierten im Verlauf der Erkrankung in einem Krankenhaus versorgt werden, weitere 17 Prozent von ihnen sogar beatmet. Statt der traditionellen Karnevalsgrüße haben die Stadt Cottbus, der Ärztliche Leiter des Rettungsdienstes und der Leiter der Feuerwehr in diesem Jahr einen Appell an alle Einwohnerinnen und Einwohner geschickt, dem sich der Landkreis Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa vollumfänglich anschließen möchte. (Niederlausitz aktuell berichtete)

Landrat Harald Altekrüger richtet das Wort im Namen der Krankenhäuser direkt an die Bewohnerinnen und Bewohner des Landkreises:

„Liebe Bürgerinnen und Bürger,

trotz der bereits weitreichenden Einschränkungen des öffentlichen und privaten Lebens sehen wir, dass die Verbreitung des SARS-COV-2-Virus nicht so schnell gebremst wird, wie es nötig wäre. Dabei müssen wir den Anstieg der Fallzahlen jetzt stoppen; die Kapazitäten in den Krankenhäusern Spremberg, Guben und Forst (Lausitz) sind endlich. Das trifft auch für die umliegenden Häuser in Cottbus, Senftenberg und Hoyerswerda zu.
Wir haben nur dieses eine Leben und nur eine Gesundheit. Die Menschlichkeit und die Werte unserer Gesellschaft gebieten uns, dass wir Andere vor Leid bewahren, wenn wir die Macht dazu haben − nicht zuletzt weil wir es uns für uns selbst ebenso wünschen würden, sollten wir einmal in Not sein. Noch können wir gemeinsam das Unheil abwenden. Das Virus ist kein unbesiegbarer Gegner, dem wir ausgeliefert sind. Unsere Mittel im Kampf gegen das Virus sind einerseits die Krankenhäuser, die nur so viele Patienten und Patientinnen haben wie sie mit ihrer besten Technik und den zur Verfügung stehenden Fachkräften versorgen können. Und andererseits die Gesundheitsämter, die Kontakte nachverfolgen und so Infektionsketten unterbrechen können. Beide Mittel drohen wir gerade zu verlieren.
Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem sich entscheidet, ob wir der Gewalt dieser Naturkatastrophe standhalten können. Dafür haben wir noch eine dritte Möglichkeit, die jeder Einzelne von uns besitzt: Unser Verhalten. Wenn wir unser Verhalten anpassen, können wir unseren älteren Bekannten, unsere Eltern, Omas, Opas, Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Einschränkungen ein längeres Leben schenken. Wir können den Pflegekräften, Ärztinnen und Ärzten und Krankenhausmitarbeitenden etwas zurückgeben, riskieren sie doch jeden Tag ihr eigenes Leben und das ihrer Familie, um die Erkrankten zu versorgen.
Dafür müssen wir unsere sozialen Kontakte noch einmal kritisch überprüfen und verringern; bleiben Sie so oft zuhause, wie es geht. Tragen Sie den Mund-Nasen-Schutz, wann immer geboten und halten Sie Abstand zum Menschen neben Ihnen. Lüften Sie in geschlossenen Räumen, in denen sich mehrere Personen aufhalten. Bitte nehmen Sie das Virus ernst. Und vor allem: Nehmen Sie die sich abzeichnende Überlastung unserer Rettungsdienste, Krankenhäuser und ambulanten Versorgungsangebote ernst.
Wir danken Ihnen für Ihr solidarisches Mitwirken".

 

11:34 Uhr, 13.11.2020 | 675 Jahre Werben: Einwohnerversammlung wird abgesagt

Zur Vorbereitung auf das 28. Heimat- und Trachtenfest des Amtes Burg (Spreewald), das im Rahmen des Werbener Dorfjubiläums vom 26. bis 29. August 2021 in Werben stattfinden soll, sollte am Freitag, dem 20. November, eine Einwohnerversammlung stattfinden. Diese wird aus Gründen des Lockdowns abgesagt. Die Vorbereitungen laufen jedoch weiter.

Im Oktober hat sich das Festkomitee zum zweiten Mal getroffen, um die Vorbereitungen voranzutreiben. Schwerpunkt bildeten dabei die Aktion der offenen Höfe und der Festumzug. Einige Werbenerinnen und Werbener haben bereits ihr Interesse bekundet, ihre Höfe öffnen oder sich mit einem Stand an der Händlerstraße beteiligen zu wollen. Kulturausschussvorsitzender Daniel Troppa sammelt solche Voranmeldungen. Ebenso kann man sich an das Sachgebiet Tourismus des Amtes wenden. Ansprechpartnerin ist Frau Eichhorst, Tel. 035603 - 750 16 12. Die Einwohnerversammlung am 20. November sollte eigentlich dazu dienen, Ideen, Anregungen und Hinweise der Einwohnerschaft aufzunehmen und gleichzeitig über den Vorbereitungsstand zu informieren. Dies muss nun verschoben werden und im Rahmen der Woklapnica erfolgen - sollte sie stattfinden können. Das Festkomitee hat sich dafür ausgesprochen, dass auf den offenen Höfen am Samstag, 28. August, von 12 bis 19 Uhr, vor allem traditionelles Brauchtum, Landwirtschaft, ländliche Lebensweise und historisches Handwerk aus Werben dargestellt werden, aber auch Kunst und Kultur einen Platz finden sollten. Viele (Hobby-)Künstlerinnen und Künstler aus Werben, Ruben oder Brahmow könnten so eine Möglichkeit erhalten, ihre Kunstwerke zu präsentieren. Aufgerufen werden Einwohnerinnen und Einwohner aber auch bereits, sich über eine Teilnahme am Festumzug Gedanken zu machen.

 

11:14 Uhr, 13.11.2020 | 49 neue Coronavirus-Infektionen in Cottbus. 18 Bußgeldverfahren eingeleitet

Die Zahl der labordiagnostisch bestätigten Covid-19-Infektionen in Cottbus ist auf kumuliert 708 gestiegen. Das sind 49 positive Testergebnisse mehr als am Vortag. Aktuell infiziert sind labordiagnostisch bestätigt 515 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Fälle binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner – liegt aktuell bei 173.

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11:09 Uhr, 13.11.2020 | Corona: Stoffmasken aus Justizvollzug helfen Brandenburger Hochschulen

Die Gefangenen der Justizvollzugsanstalt Cottbus-Dissenchen haben insgesamt 8.000 Stoffmasken zum Schutz gegen Corona genäht. Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle sowie Justizministerin Susanne Hoffmann sprachen dafür einen großen Dank aus und überreichten bereits einen Großteil der Masken den Hochschulen im Land Brandenburg. In den Brandenburger Justizvollzugsanstalten konnten seit Beginn der Pandemie mehr als 90.000 Masken hergestellt werden. Die Produktion konnte schnell gesteigert werden und liegt inzwischen bei circa 3.000 Masken pro Woche. Diese werden vor allem in den Vollzugsanstalten Cottbus-Dissenchen und Luckau-Duben genäht. 

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10:13 Uhr, 13.11.2020 | 421 neue Fälle in Brandenburg – Zahl der aktuell Erkrankten im Land bei 4.671

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten COVID-19-Fälle innerhalb der letzten 24 Stunden um 421 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 12.903 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 13.11.2020, 08:30 Uhr). Aktuell werden 348 Personen wegen einer COVID-19-Erkrankung im Krankenhaus behandelt; davon befinden sich 81 in intensivmedizinischer Behandlung, hiervon müssen 53 beatmet werden. In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen 7.993 Menschen als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019 (+307 im Vergleich zum Vortag). So liegt die Zahl der aktuell Erkrankten bei 4.671 (+110).

Landkreis /
kreisfreie Stadt

Neue bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich

Zahl bestätigter Fälle

ambulant + stationär
kumuliert ab 10. KW 2020

Stand: 13.11., 08:30 Uhr

7-Tage-Inzidenz
pro 100.000 Einwohner

Sterbefälle*

Wohnortprinzip

Kumuliert

Barnim

+39

1055

93,4

36

Brandenburg a. d. H.

+10

237

59,6

1

Cottbus

+26

658

158,5

10

Dahme-Spreewald

+41

969

99,5

9

Elbe-Elster

+29

608

121,8

6 (+1)

Frankfurt (Oder)

+5

224

57,1

2

Havelland

+22

718

64,4

8 (+1)

Märkisch-Oderland

+27

778

68,5

12 (+1)

Oberhavel

+26

1018

93,9

10

Oberspreewald-Lausitz

+33

593

169,1

5

Oder-Spree

+29

825

104,6

10

Ostprignitz-Ruppin

+13

383

69,8

0

Potsdam

+30

1355

56,6

50

Potsdam-Mittelmark

+15

1299

101,6

46

Prignitz

+0

248

44,6

3

Spree-Neiße

+34

756

197,9

8

Teltow-Fläming

+26

869

112,4

16 (+1)

Uckermark

+16

310

82,4

7

Brandenburg gesamt

+421

12.903

97,2

239 (+4)

* In Klammern: Veränderung im Vergleich zum Vortag

Die relevanten Corona-Daten werden täglich aktualisiert mit Diagrammen und Grafiken auf einem sogenannten Dashboard für das Land Brandenburg dargestellt: https://experience.arcgis.com/experience/331f51a39f3046208f355412190cb57b.

Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.

Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Landkreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Dies gilt insbesondere für die Wochenenden. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab.

Für die Bewertung der Lage ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind unvermeidbar.

Hinweise zu Genesenen: Bei der Zahl der Genesenen handelt es sich um geschätzte Werte. Im Allgemeinen werden die aus dem ambulanten Bereich gemeldeten Infizierten nach 14 Tagen, gemäß RKI-Standard, als genesen betrachtet. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht.

Die 7-Tage-Inzidenz entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten COVID-19-Fälle pro 100.000 Einwohner.

Zahl der aktiv Erkrankten: Gesamtzahl der laborbestätigten Fälle minus der geschätzten Zahl der Genesenen minus der Sterbefälle.


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