Landkreis
Niederlausitz Donnerstag, 07 Mai 2020 von Redaktion

Coronavirus in der Lausitz. Aktuelle Lage und Entscheidungen 01.05. - 07.05.2020

Coronavirus in der Lausitz. Aktuelle Lage und Entscheidungen 01.05. - 07.05.2020

 

20:01 Uhr, 06.05.2020 | Brandenburg kündigt Lockerungen ab 9.Mai an // Gaststätten und Spielplätze öffnen

Das Land teilte am Abend mit: In der heutigen Videokonferenz der Bundesregierung mit den 16 Ministerpräsidenten wurden aufgrund des aktuell moderaten Infektionsgeschehens weitere Lockerungen der bestehenden Anti-Corona-Auflagen vereinbart und ein Fahrplan für die kommenden Wochen entwickelt. Ministerpräsident Woidke warnt allerdings vor einem trügerischen Sicherheitsgefühl: „Ich freue mich, dass weitere Erleichterungen möglich sind. Aber: Die Pandemie ist nicht vorbei.  Die relativ gute Entwicklung darf uns darüber nicht täuschen. Und: Weiterhin Abstand zu halten, bleibt das A und O.“ Am 8. Mai wird das Kabinett zusammentreten und aktuell erforderliche Aktualisierungen beraten. Die neue Eindämmungsverordnung soll Ende dieser Woche vom Kabinett beschlossen werden und ab 9. Mai gelten.

Mehr Infos zu den angekündigten Lockerungen gibt es in der Meldung des Landes -> hier lesen.

 

19:08 Uhr, 06.05.2020 | 30 Coronavirus-Fälle in der Gemeinschaftsunterkunft Waßmannsdorf

Infolge der am Montag durchgeführten Testung auf das Coronavirus in der Gemeinschaftsunterkunft des Schönefelder Ortsteils Waßmannsdorf (Landkreis Dahme-Spreewald) wurden 23 weitere Personen positiv getestet. In der letzten Woche war eine Familie von sieben Personen in der Gemeinschaftsunterkunft am Coronavirus erkrankt. Daraufhin führte das Gesundheitsamt des Landkreises Dahme-Spreewald am Montag bei den Bewohnern der Einrichtung Abstriche auf SARS-CoV-2 durch. „Heute erhielten wir die Ergebnisse“, sagt Amtsärztin Dr. Astrid Schumann.

Mehr Infos gibt es in der Meldung des Landkreises -> hier lesen.

 

 18:35 Uhr, 06.05.2020 | Landkreis Spree-Neiße will Sozialarbeiter und Pädagogen für Notbetreuung mobilsieren

Aufgrund der schrittweisen Erweiterung des Anspruches zur Notfallbetreuung und der Wiederaufnahme des Schulbetriebes besteht in den Kitas und Horten des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa derzeit ein erhöhter Personalbedarf. Um die Kommunen als Träger der Kindertagesstätten und Horte in dieser schwierigen Phase zu unterstützen, hat der Landkreis alle Träger aufgefordert, verfügbares Personal in Form von Sozialarbeitern und Pädagogen bereitzustellen. Im Rahmen der Bedarfsermittlung wurden die Träger der Jugendarbeit bzw. Jugendsozialarbeit, der Familienarbeit, die Eltern-Kind-Gruppen, die Ambulanten Hilfen, die Erziehungs- und Beratungsstellen sowie die Eingliederungshilfen gebeten, sich bei den jeweiligen Städten, Ämtern und Gemeinden zu melden. „Mit der erweiterten Notfallbetreuung stehen unsere Kommunen derzeit vor enormen Herausforderungen. Wir prüfen daher alle Möglichkeiten, um die Kommunen bestmöglich zu unterstützen.“ so Landrat Harald Altekrüger. Ergänzend meint Ge sundheitsdezernent Michael Koch: „Allen Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeitern sowie allen Pädagoginnen und Pädagogen, die unserer Bitte zur Hilfe in den Kitas und Horten nachkommen, danke ich schon jetzt ganz herzlich für ihr Engagement."

 

17:12 Uhr, 06.05.2020 | Kita-Elternbeitrag Brandenburg: 13 Millionen Euro Zuwendung für öffentliche und freie Träger im April 

Durch die Richtlinie Kita-Elternbeitrag Corona wurden im Monat April 117.185 Kinder, die nicht an der Notfallbetreuung teilnahmen, durch die Träger von den Elternbeiträgen freigestellt. Das Land übernimmt dafür pauschal die Einnahmeausfälle der Träger. Insgesamt beträgt die gewährte Zuwendung rund 13 Millionen Euro für die Elternbeitragsausfälle bei öffentlichen und freien Trägern der Kindertagesstätten.

Jugendministerin Britta Ernst: „Das Land Brandenburg leistet mit der Richtlinie Kita-Elternbeitrag Corona einen Beitrag dazu, die Struktur der Kindertagesbetreuung zu sichern. Mit den gewährten Zuwendungen nach dieser Richtlinie sollen die Einkommensausfälle bei den öffentlichen und freien Trägern zu einem großen Teil abgefangen werden, um den wirtschaftlichen Bestand von Einrichtungsträgern nicht zu gefährden und so die Angebote der Kindertagesbetreuung für die Zukunft zu gewährleisten.“

Die Richtlinie Kita-Elternbeitrag Corona ist am 01. April in Kraft getreten. Bis zum 05. Mai 2020 haben alle Landkreisen und kreisfreien Städten Fördermittelanträge gestellt. Die Bescheide sind an die 18 Landkreise und kreisfreien Städte verschickt worden. Insgesamt wurden bisher 7.551.620,00 € an die Landkreise und kreisfreien Städte ausgezahlt. Die weiteren Auszahlungen für den Monat April erfolgen spätestens in der 22. Kalenderwoche.

Weitere Informationen: Richtlinie Kita-Elternbeitrag Corona

 

16:02 Uhr, 06.05.2020 | Einzelhändler und Gastronomen in Lübben wünschen sich mehr Planungssicherheit

Lübbens Einzelhändler, Unternehmer und Gastronomen fordern in der Corona-Krise vom Land Brandenburg mehr Planungssicherheit für die kommenden Monate sowie bundesweit einheitliche Regelungen. Diese Botschaft hat Lübbens Bürgermeister Lars Kolan von einem Rundgang durch die Geschäfte in der City und in der Breiten Straße mitgenommen.Rund 25 Geschäfte hat er am Dienstag und Mittwoch besucht, um nach der landesweiten Öffnung im Einzelhandel ein Stimmungsbild einzufangen. Das pragmatische Credo „Da müssen wir jetzt durch“ habe die Unternehmer in den vergangenen Wochen geleitet, so der Gesamteindruck des Bürgermeisters. Für die durchgeführten Maßnahmen zeigten die meisten Unternehmer Verständnis. „Allerdings fordern viele, dass ein Ende der Einschränkungen nun absehbar sein müsse“, sagt Lars Kolan.

Unverständnis zeigten viele Unternehmer dennoch darüber, dass es in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Regelungen gebe. Während Mecklenburg-Vorpommer im Bereich Tourismus sehr moderat unterwegs sei, ist dies in Brandenburg noch nicht der Fall. „Ohne Gastronomie und Tourismus funktioniere jedoch auch der Einzelhandel in Lübben nicht gut“, berichtet der Bürgermeister aus den Gesprächen. Die am Dienstagabend bekannt gewordene Ankündigung zum Neustart in Gastronomie und Tourismus dürfe daher für Erleichterung sorgen.

Die Unternehmer wünschen sich demnach auch, dass ihnen bei der Umsetzung von Abstandsregeln und Hygienemaßnahmen mehr zugetraut werde. „Schon aus eigenem Interesse, also um sich selbst und ihre Mitarbeiter zu schützen, sind die Unternehmer zu umfassenden Maßnahmen bereit“, berichtet Lars Kolan. Diese Botschaften, ebenso wie die Forderung nach einer zügigen Auszahlung des Kurzarbeitergeldes, wolle er über die verschiedenen Gremien an die Landespolitik herantragen. Auch den Städte- und Gemeindebund Brandenburg wisse er dabei an seiner Seite.

Positiv sei den Unternehmern in den vergangenen Tagen aufgefallen, dass offensichtlich Großstädter den Einzelhandel in Kleinstädten zu schätzen lernen. „Einige Berliner sind nach Lübben zum Einkaufen gekommen, um die großen Center zu meiden“, so der Bürgermeister. „Hier finden sie kleine Läden vor und dazwischen immer viel frische Luft.“ Gelobt wurden zudem städtische Maßnahmen wie die Corona-Sonderseite im 360°-Branchenportal und die jüngst beschlossene Initiative der Stadtverordneten, die Sondernutzungsgebühren im Stadtgebiet in den Jahren 2020 und 2021 auszusetzen. Damit können Unternehmer kostenfrei an verschiedenen Orten im Stadtgebiet zusätzliche Warenauslagen und Gastronomie im öffentlichen Verkehrsraum anbieten.

 

15:42 Uhr, 06.05.2020 | Touristeninfo am Senftenberger Stadthafen öffnet am 9. Mai wieder

Der touristische Informationspunkt am Stadthafen Senftenberg öffnet am 9. Mai 2020 und danach wieder regelmäßig am Wochenende. Es gelten zunächst für den Monat Mai verkürzte Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag sowie Himmelfahrt von 13 bis 17 Uhr. Zusätzlich öffnet der Informationspunkt am 18., 19. und 25. Mai 2020 von 10 bis 14 Uhr. Zu Pfingsten ist das Hafenbüro außerdem von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Aufgrund der stufenweisen Lockerungen in der Coronakrise ist die Touristinformation Senftenberg in ihrem Ausweichquartier in der Bahnhofstraße 1 bereits seit 23. April 2020 wieder geöffnet. Seit Mitte März war die Einrichtung geschlossen. Auch hier gelten zunächst für den Monat Mai verkürzte Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag von 10 Uhr bis 18 Uhr, Mittwoch und Freitag von 10 Uhr bis 14 Uhr.

Ab 15. Mai 2020 bis voraussichtlich Ende Mai bleibt die Touristinformation in der Innenstadt wegen Umzug geschlossen. Nach fünfmonatiger Umbauzeit kann die modernisierte Touristinformation am Senftenberger Marktplatz nun wieder bezogen werden. Die Neueröffnung folgt im Juni. Besucher dürfen sich dann auf eine Touristinformation im modernen Ambiente mit digitalem und persönlichem Service freuen. An beiden Standorten erhalten Einheimische und Gäste alle wichtigen Informationen zu den Attraktionen der Stadt und zum Lausitzer Seenland. Die Touristinformation ist gut auf die allgemein gültigen Hygienemaßnahmen vorbereitet. Es gelten die entsprechenden Abstandsregeln.Außerdem gilt für alle Fragen an die Touristinformation Senftenberg die Erreichbarkeit per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter 03573-1499010 in der Innenstadt und unter 03573-8708420 im Stadthafen.

Eine Ausweitung der Öffnungszeiten erfolgt, wenn Reisen wieder möglich ist und wieder mit Urlaubern und Gästen zu rechnen ist. Detaillierte Informationen zu den Kontaktdaten und Öffnungszeiten der Touristinformation Senftenberg sind unter dieser Website zu finden: https://www.lausitzerseenland.de/touristinformationen

 

15:14 Uhr, 06.05.2020 | Spremberger Unternehmen unterstützen sich in Krisenzeiten

„Spremberg hält zusammen“ ist für das Seniorenzentrum Lausitzperle nicht nur ein Spruch. Deshalb hat die Einrichtungsleiterin Heike Weidner-Wollny (r.) wiederholt Mund-Nasen-Masken bei Marita Oldenburg (l.) vom Spremberger Konfektionsbetrieb Oldenburg bestellt. Für das Textilunternehmen sind die regionalen Aufträge in der Corona-Krisenzeit besonders wichtig. Und auch die Lausitzperle weiß die Zusammenarbeit zu schätzen. „Mundschutz war bis vor kurzem nur selten und in geringer Stückzahl zu bekommen. Da waren wir sehr froh, beim Konfektionsbetrieb Oldenburg Stoffmasken für unser 98-köpfiges Team bestellen zu können. Mittlerweile hat sich die Situation zwar etwas entspannt, wir haben aber trotzdem schon eine weitere Lieferung vereinbart“, sagt Einrichtungsleiterin Heike Weidner-Wollny. Auch ihren 100 Bewohnerinnen und Bewohnern will die Lausitzperle die farbenfrohen  Mund-Nasen-Masken kostenlos zur Verfügung stellen. „Viele von ihnen freuen sich schon darauf, auch selbst mal wieder einkaufen zu gehen, wenn die Maßnahmen weiter gelockert werden.“

spremberger unternehmen halten zusammen

 

 

14:59 Uhr, 06.05.2020 | Wechselmodell für Kita-Notbetreuung in Lübben eingeführt

In der Stadt Lübben werden immer mehr Kinder in einem „Wechselmodell“ in der Notbetreuung untergebracht. In vielen Einrichtungen übersteigt die Zahl der Anträge auf Notbetreuung die Kapazitäten, weil sich mit der Ausweitung der Notbetreuung und der Einführung der Ein-Eltern-Regelung die Zahl der Anspruchsberechtigten mehr als verdoppelt hat. Die Gruppengrößen und Hygieneregeln bleiben jedoch dieselben – dadurch bleiben die Raum- und Personalkapazitäten stark beschränkt. Das Wechselmodell sieht vor, dass die Kinder jeweils fünf Arbeitstage lang in der Einrichtung betreut werden und anschließend zu Hause bleiben müssen. In dieser Zeit wird dann eine andere Kindergruppe betreut. Gewechselt wird jeweils in der Wochenmitte. Das Modell hat die Stadtverwaltung aus der Kita „Gute Laune“ übernommen, die bereits seit einer Woche danach verfährt. In den kommunalen Kitas startet das Modell am 11. Mai.

Mehr Infos gibt es in der Meldung der Stadt -> hier lesen.

 

14:51 Uhr, 06.05.2020 | Domowina: Unterstützung für Vereine bei Rückkehr in gemeinsamen Alltag

Am Mittwoch hat die erste reguläre Beratung der Regionen des sorbischen Dachverbandes Domowina unter den Bedingungen der Corona-Pandemie stattgefunden: in Form einer Videokonferenz. Dabei waren die teilnehmenden Regionalsprecherinnen und Referenten entweder als Einzelne oder in zwei kleinen Gruppen mit dem nötigen Abstand untereinander in Bautzen und Cottbus beteiligt.

Fazit der vergangenen Wochen: Die Zusammenarbeit bei verschiedenen Aktionen ist durch die digitale Kommunikation zwischen den in dieser Zeit überwiegend im Homeoffice Arbeitenden gut gelaufen, aber „der direkte Austausch am selben Ort bleibt für uns ein wichtiger gesellschaftlicher Wert“, so Domowina-Geschäftsführer Marko Kowar. Deshalb will die Verwaltung des Dachverbandes allen Mitgliedsvereinen mit praktischer Hilfe zur Seite stehen, die Unterstützung bei der schrittweisen Rückkehr ins gemeinsame soziale Leben brauchen. Kowar: „Natürlich steht der Schutz der Gesundheit weiter im Mittelpunkt, zugleich sollten wir den Rahmen der sich ständig ändernden Bestimmungen so nutzen, dass wir unter Einhaltung der erforderlichen Hygiene-Vorschriften wieder ein Vereinsleben ermöglichen, das den Bedürfnissen der Menschen entspricht.“

 

13:20 Uhr, 06.05.2020 | Cottbus: Warten auf neue Verordnung, weitere Lockerungen erwartet

Mit Spannung wird auch in Cottbus die neue Verordnung des Landes Brandenburg erwartet, die zum Ende dieser Woche beschlossen werden soll. Heute beraten Bund und Länder, bis Freitag will das Landeskabinett neue Lockerungen auf den Weg bringen. Unter anderem stehen Entscheidungen zur Öffnung von Spielplätzen, Kultureinrichtungen, Theater und Kinos aus. Auch werden Lockerungen für den Gastronomiebereich erwartet. Die Fallzahlen sind in Cottbus unverändert.

Infos zur aktuellen Lage gibt es im Pressestatement -> hier entlang.

 

11:54 Uhr, 06.05.2020 | Aktuelle Fallzahlen aus Brandenburg

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 40 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 3.046 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 06.05.2020, 08:00 Uhr). Aktuell sind 155 Personen in stationärer Behandlung, davon werden 14 intensiv-medizinisch beatmet. In Brandenburg gelten laut LAVG-Berechnungen circa 2.360 Menschen als genesen von der Coronavirus-Krankheit-2019 (+40 im Vergleich zum Vortag).

Der Interministerielle Koordinierungsstab „Corona“ hat ein sogenanntes Dashboard für das Land Brandenburg online geschalten, auf dem täglich aktualisiert die relevanten Corona-Daten übersichtlich mit Diagrammen und Grafiken dargestellt werden. Das Corona-Dashboard ist mit diesem Link direkt erreichbar: https://experience.arcgis.com/experience/331f51a39f3046208f355412190cb57b.

Landkreis / kreisfreie Stadt

Neue bestätigte Fälle im
24-h-Vergleich

Zahl bestätigter Fälle

ambulant + stationär
kumulativ ab 10. Kalenderwoche

Stand: 06.05., 08:00 Uhr

Inzidenz

Bestätigte Fälle je 100.000 Einwohner

Sterbefälle

Wohnortprinzip

Barnim

0

385

210,7

25

Brandenburg a. d. Havel

0

59

81,8

0

Cottbus

0

39

38,9

0

Dahme-Spreewald

+25

237

140,2

7

Elbe-Elster

0

73

71,1

3

Frankfurt (Oder)

+1

28

48,4

0

Havelland

0

162

100,1

6

Märkisch-Oderland

+3

198

101,9

4

Oberhavel

+2

277

131,1

6

Oberspreewald-Lausitz

0

43

38,9

2

Oder-Spree

0

128

71,6

2

Ostprignitz-Ruppin

0

72

72,7

2

Potsdam

+5

607

340,8

46

Potsdam-Mittelmark

+3

479

223,1

38

Prignitz

0

24

31,4

0

Spree-Neiße

0

63

55,1

0

Teltow-Fläming

+1

136

80,8

9

Uckermark

0

36

30,1

1

Brandenburg gesamt

+40

3.046

121,3

151

Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem der Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.

Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar.

Hinweise zu Genesenen: Bei der LAVG-Berechnung der Genesenen wird davon ausgegangen, dass alle ambulanten COVID-19-Fälle in häuslicher Quarantäne, die 14 Tage nach der Meldung des positiven Befundes symptomfrei sind, als genesen gelten. Für die Gesundung eines Infizierten gibt es in Deutschland keine gesetzliche Meldepflicht.


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