Niederlausitz Dienstag, 31 März 2020 von Redaktion / Presseinfo

Coronavirus in der Lausitz. Aktuelle Lage und Entscheidungen

Das neuartige Coronavirus hält auch Südbrandenburg und die gesamte Lausitz in Atem. Die Zahl der Infizierten steigt weiter an. In den vier Südbrandenburger Landkreisen sowie in der kreisfreien Stadt Cottbus gibt es mittlerweile 189 nachgewiesene Fälle, die entsprechenden Kontaktpersonen befinden sich ebenfalls in häuslicher Quarantäne. Brandenburgweit wurden bereits vier Todesfälle in Postdam und im Landkreis Oberhavel gemeldet. Um die Ausbreitung des Virus einzudämmen, wurden Schulen und Kitas geschlossen und ein Kita-Notbetrieb für Berufstätige in kritischen Infrastrukturen (nur wenn beide Elternteile betroffen) eingerichtet. Auch das Sommersemester an Universitäten sowie Fachhochschulen wird verspätet beginnen. Die Bundesregierung und die Bundesländer haben sich am 22.03. darauf verständigt, das öffentliche Leben herunterzufahren und Kontakte nur noch auf das Allernötigste zu beschränken. Grundsätzlich ist der Kontakt in der Öffentlichkeit bis zum 5.April vorerst nur noch mit einer weiteren Person erlaubt. Es gelten Ausnahmen (zur aktuellen Verordnung -> hier entlang).  In den Verwaltungen sitzen regelmäßig Krisenstäbe zusammen, um täglich über das weitere Vorgehen zu beraten. In diesem Artikel informieren wir seit Freitag (13.03. um 14:30) über aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen aus der Lausitzer und speziell Südbrandenburger Region.

Allgemeine Verhaltenstipps, Kontaktstellen und Hinweise gibt es in der Meldung des Gesundheitsministeriums -> hier entlang.

Nachrichtenübersicht per E-Mail

Die tägliche Nachrichtenübersicht am Abend könnt ihr ab sofort auch als E-Mail-Rückblick erhalten. Wir verschicken sie jeden Tag zwischen 20 und 21 Uhr. Einfach mit Vor- und Zunamen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden. Ihr erhaltet eine Bestätigung und ab sofort bis auf Widerruf den Nachrichtenüberblick kompakt als E-Mail.

Aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen

21:19 Uhr, 30.03.2020 | Mosh gegen Krebs 2020 wird auf 2021 verschoben

Die Macher von "mosh gegen Krebs" teilten am Abend auf ihrer Facebookseite mit, dass das Mosh gegen Krebs 2020 auf 2021 verschoben wird: "Hallo Leute, wir wollten uns ja noch bis zur dritten Aprilwoche gedulden um dann zu entscheiden was mit dem Mosh 2020 passiert. Die aktuellen Umstände lassen uns aber leider keine andere Wahl als das MGK auf das Jahr 2021 zu verschieben. Die aktuellen Beschränkungen haben Bestand und wie sich das ganze weiterentwickelt kann leider noch keiner sagen. Die Tendenz geht eher dazu, das die Beschränkungen auch nach Ostern noch bestehen werden. Für die Orga ist das ein ungehöriger Druck der sich da aufbaut. Aber wir wollten es nie "auf Krampf" durchziehen. Wir müssen jetzt an unsere Mitmenschen denken, zusammenstehen durch Abstand halten. Dazu kommt das wir unnötige Kosten vermeiden wollen, die entstehen würden sollten wir jetzt nicht rechtzeitig die Reißleine ziehen. Hotelkosten, die Versorger müssen Ihre Technik mieten etc. etc. Der neue Termin ist der 28.05. & 29.05.2021 und wir hoffen bis dahin läuft alles wieder rund und wir können gemeinsam ein fantastisches Benefiz Open Air auf die Beine stellen."

 

20:35 Uhr, 30.03.2020 | BVMW bietet Unternehmern Webinare

Kurzarbeitergeld (KuG):

aktuelle Informationen, Anspruchsvoraussetzungen, Antragsmodalitäten, Zugangskanäle usw.

Referent: 

Christian Lösky, Arbeitgeberservice Arbeitsagentur Cottbus

Termin:

Mo., 30.03.2020, 14:00-15:00 Uhr

Anmeldung: 

hier

            

Infektionsschutzgesetz:

Grundlagen, Auswirkungen auf Unternehmen, Schutz für mein Unternehmen, wann droht Schließung, Schadensersatzansprüche, aktuelle Informationen, usw.

Referent:

Peter Göpfert, Rechtsanwälte Göpfert

Termin:

Mi., 01.04.2020, 14:00-15:00 Uhr

Anmeldung:

hier

            

Steuerstundung Finanzamt:

Tipps, Fristen, Arten, Verfahren, aktuelle Informationen, usw.

Referent: 

Frank George, Steuerkanzlei George, Lentzsch & Partner

Termin:

Mo., 06.04.2020, 14:00-15:00 Uhr

Anmeldung: 

hier

 

Arbeitsrecht in der

Corona-Krise:

Sicherung des Unternehmens, Quarantäne, Kündigungen, KuG,

aktuelle Informationen, usw.

Referent: 

Lorenz Mayr, Mayr-Kanzlei für Arbeitsrecht

Termin:

Mi., 08.04.2020, 14:00-15:00 Uhr

Anmeldung: 

Link folgt in Kürze

 

20:08 Uhr, 30.03.2020 | Dahme-Spreewald ändert Corona-Testangebot // 70 Infizierte

Der Landkreis Dahme-Spreewald begrüßt die gestrige Klarstellung zur Notfallbetreuung die durch das Land Brandenburg getätigt wurde. Durch eine Ergänzung der Anwendungsvorgaben des Potsdamer Gesundheitsministeriums können jetzt auch Kinder betreut werden, bei denen nur ein Elternteil im Gesundheits- oder Pflegebereich arbeitet. Das bisherige Antragsverfahren bleibt unverändert und gilt folglich auch in den Fällen der „Ein-Elternregelung“. Das bedeutet, dass sorgeberechtigte Eltern bei den jeweiligen Einrichtungen wie Kindergärten, Tagespflegestellen oder Horten ihren Bedarf anmelden müssen. Das konkrete Verfahren und die Zuweisung zu einer Einrichtung regeln nach wie vor die Verwaltungen der Städte, Ämter und Gemeinden des Landkreises vor Ort selbst. Insgesamt gibt es im Landkreis 70 bestätigte Infektionsfälle, acht Patienten befinden sich in stationärer Behandlung. Der Landkreis ändert zudem das Angebot von Testmöglichkeiten. Die Tests in den Fieberambulanzen in Lübben und Luckau werden auf Hausärzte verlagert. 

Die Infos zur aktuellen Lage in Dahme-Spreewald gibt es in der Meldung des Landkreises -> hier lesen.

19:55 Uhr, 30.03.2020 | Brandenburg will Ausgangsbeschränkungen bis 19.April verlängern // Kabinettssitzung morgen

In der morgigen Kabinettssitzung befasst sich die Landesregierung erneut mit Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Darüber berichten in der anschließenden Pressekonferenz Ministerpräsident Dietmar Woidke sowie Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher und Innenminister Michael Stübgen. Anwesend sein wird auch der amtierende Polizeipräsident Roger Höppner. Dabei geht es um die Verlängerung von einzelnen Maßnahmen zur Eindämmung des Virus. Die bisher gültigen Festlegungen u. a. zum Aufenthalt im öffentlichen Raum werden vom 06. bis 19. April verlängert. In einem neuen Bußgeldkatalog werden landesweit anzuwendende Bußgelder bei Verstößen nunmehr festgeschrieben. Beschlossen wird auch die Vereinbarung von Bund und Ländern über die Soforthilfen des Bundes für die Gewährung von Überbrückungshilfen. Das hat die Staatskanzlei heute mitgeteilt.

Zur Ankündigung -> hier lesen.

 

19:30 Uhr, 30.03.2020 | Zahl in Brandenburg auf 894 Infizierte gestiegen

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 61 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 894 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 30.03.2020, 16:00 Uhr). Aktuell sind 65 Personen in stationärer Behandlung, davon werden 18 intensiv medizinisch beatmet.

Am Sonntag (29.03.) ist ein umfangreicher Datenabgleich erfolgt. Dadurch kam es zu einer überdurchschnittlichen Erhöhung der Fallzahlen, der zum Teil auf die unzureichende Erfassung der letzten Tage zurückzuführen ist.

Landkreis / kreisfreie Stadt

Veränderung 24-h-Vergleich

Zahl bestätigter Fäll kumulativ ab 10. Kalenderwoche

Stand: 30.03., 16:00 Uhr

Stationäre

Behandlung

verstorben

Barnim

+3

71

6

 

Brandenburg a. d. Havel

+1

17

   

Cottbus

 

31

2

 

Dahme-Spreewald

 

70

8

 

Elbe-Elster

 

27

1

 

Frankfurt (Oder)

 

6

   

Havelland

+2

48

3

 

Märkisch-Oderland

+9

80

6

 

Oberhavel

+12

96

7

1

Oberspreewald-Lausitz

 

18

1

 

Oder-Spree

 

75

4

 

Ostprignitz-Ruppin

+1

13

1

 

Potsdam

+30

139

19

3

Potsdam-Mittelmark

 

98

   

Prignitz

 

9

   

Spree-Neiße

+3

43

1

 

Teltow-Fläming

 

43

2

 

Uckermark

 

10

4

 

Brandenburg gesamt

+61

894

65

4

 

Hinweise zum Meldeweg: Erkrankungen an COVID-19 müssen von Ärzten, Angehörige eines anderen Heil- oder Pflegeberufs sowie Leitende von Gemeinschaftseinrichtungen unverzüglich an das zuständige Gesundheitsamt gemeldet werden. Rechtliche Grundlage ist das Infektionsschutzgesetz und die Corona-Meldepflicht-Verordnung. Diese Meldung muss spätestens 24 Stunden, nachdem der Meldende Kenntnis erlangt hat, dort vorliegen. Die 18 Gesundheitsämter in Brandenburg müssen diese Zahlen spätestens am folgenden Arbeitstag an das Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) melden. Jede gemeldete Zahl erfordert eine umfangreiche Prüfung und muss über eine spezielle Software (SurvNet-Meldesystem) erfasst und spätestens am folgenden Arbeitstag dem Robert Koch-Institut (RKI) übermittelt werden.

Aufgrund des Meldeverzuges zwischen dem Bekanntwerden von Fällen vor Ort und der Übermittlung an das LAVG kann es Abweichungen zu den von den Kreisen und kreisfreien Städten aktuell veröffentlichen Zahlen geben. Die gemeldeten Fallzahlen bilden ein Lagebild zu den genannten Zeiten ab. Für die Bewertung der Corona-Lage im Land ist allerdings die Fallzahlentwicklung über einen längeren Zeitraum relevant. Etwaige statistische Ungenauigkeiten einer Momentaufnahme sind daher unvermeidbar.

 

18:10 Uhr, 30.03.2020 | Weiterer Patient in Oder-Spree genesen // Aktuell 69 Infizierte 

Mit Stand 30. März 2020, 13:00 Uhr gibt es im Landkreis Oder-Spree 69 Personen, die durch einen Labortest bestätigt mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert sind. Seit Beginn des Krankheitsausbruchs wurden im Landkreis insgesamt 75 Fälle nachgewiesen. Sechs Personen sind inzwischen wieder genesen. Eine Karte auf der Webseite der Kreisverwaltung zeigt die regionale Verteilung der aktuell registrierten Erkrankungen. Bitte beachten Sie, dass in unserer Karte die sechs inzwischen genesenen Patienten nicht enthalten sind. Link: https://www.landkreis-oder-spree.de

 

18:01 Uhr, 30.03.2020 | Elbe-Elster: Zahl auf 33 Infizierte gestiegen // Ein Patient in stationärer Behandlung

Die Zahl der im Landkreis Elbe-Elster aufgetretenen Erkrankungen mit COVID 19 stieg über das Wochenende weiter an. Aktuell gibt es 33 positiv auf das neuartige Coronavirus getestete Personen. Die Erkrankten befinden sich mehrheitlich in häuslicher Quarantäne und werden ambulant medizinisch betreut. Ein Patient wurde stationär im Elbe-Elster-Klinikum untergebracht. Auch die Kontaktpersonen werden in häuslicher Isolation aktiv überwacht und müssen sich bei Symptomen telefonisch beim Gesundheitsamt melden.

 

17:39 Uhr, 30.03.2020 | Große Hilfe! Initiativen nähen Masken fürs CTK // Pizzen, Döner und Burger für Belegschaft

Erst in der vergangenen Woche hat das Carl-Thiem-Klinikum Cottbus einen Hilfeaufruf gestartet. Aufgrund der schlechten Versorgungslage mit Mund-Nasen-Schützen hat das Klinikum Hobby-Schneider und –Schneiderinnen um tatkräftige Unterstützung an der Nähmaschine gebeten. Und die ersten „Lieferungen“ sind bereits eingetroffen! Heute haben Pham Phuong-Nga und Nguyen Lan-Huong vom Cottbuser „Vietnam-Verein sage und schreibe 700 selbstgenähte Masken vorbeigebracht. Rund 20 Männer und Frauen haben sie in 2er Gruppen in Heimarbeit hergestellt - wobei die Männer das Zuschneiden und Bügeln der Mund-Nasen-Schütze übernommen haben. „Wir leben seit 30 Jahren in Deutschland. Und wenn etwas passiert -dann gucken wir nicht zu, dann helfen wir und halten zusammen!“ so die Beiden. Unter dem Dach „Cottbus hilft“ haben sich verschiedene Cottbuser Initiativen und Gruppen zusammengeschlossen und ebenfalls bunte, kreative Masken genäht. Casandra Jess hat die ersten 80 vorbeigebracht. Und weitere werden folgen – d.h. das CTK wird künftig bunt!m "An der Stelle auch vielen Dank an die vielen Privatpersonen, die bereits fleißig genäht haben und die wir nicht alle einzeln erwähnen können." heißt es von der Geschäftsleitung. Auch von Cottbusverkehr kam eine Spende an, das Unternehmen hat dem Klinikum mehrere Kartons mit Atemschutzmasken zur Verfügung gestellt

Mehr Infos und Fotos von der Übergabe gibt es in der Meldung des CTK -> hier lesen.

 

16:42 Uhr, 30.03.2020 | Spremberg: Sammelbox für Nasen-Mund-Schutz von Hobbynäherinnen

Ein neue Betätigung für viele Hobbyschneiderinnen ist das Nähen von verschiedenen Modellen eines Mund-Nasen-Schutzes. Da es bei der Freiwilligenagentur schon mehrere Bedarfsanfragen gibt, steht vor der Bürotür der Freiwilligenagentur im 1. Stock der Villa der Volkssolidarität in Spremberg, Georgenstraße 37, eine Sammelbox. Diese wird täglich geleert. Das Haus ist Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet, wenn auch die Geschäftsstelle als solche natürlich vorerst geschlossen ist. Eine Nähanleitung ist per E-Mail oder auch in gedruckter Form auf Anfrage zu beziehen. Sie hängt auch direkt im Schaukasten am Haus zum Abfotografieren. Natürlich handelt es sich nur um einen Modellvorschlag, der jedoch bereits in der Praxis der Feuerwehren angewendet wird.

 

16:20 Uhr, 30.03.2020 | Brandenburger Innenministerium: Brandschutz gewährleistet

Auch Brandenburgs Feuerwehren stehen angesichts der Viruskrise vor besonderen Herausforderungen. Die Einsatzbereitschaft sei aber bei allen Trägern des Brandschutzes gewährleistet, teilte Innenminister Michael Stübgen am Montag mit. „Brandenburgs Feuerwehrleute kommen aus der Mitte unserer Gesellschaft. Wie alle anderen Bürger stehen auch sie aktuell vor den Herausforderungen der Viruspandemie. Insgesamt können wir aber den Brandschutz überall im Land gewährleisten. Auch in Zeiten des Corona-Virus ist die Einsatzfähigkeit gegeben.“

Es seien besondere Verhaltensweisen für den Einsatzfall definiert und bekanntgegeben worden, damit sich die Feuerwehrkameradinnen und -kameraden bestmöglich schützen, so der Innenminister. Auch auf die Gefahr aufkommender Waldbrände habe man sich gesondert vorbereitet. „Da wir die Räume des Innenministeriums momentan für den Corona-Krisenstab nutzen, haben wir vorsorglich ein Koordinierungszentrum für Waldbrandlagen in der Landesfeuerwehrschule in Eisenhüttenstadt eingerichtet. Das könnte bei Bedarf sofort seine Arbeit aufnehmen. Wir sind vorbereitet.“

Die Waldbrandgefahrenstufen seien zwar tagesaktuell relativ gering, Innenminister Stübgen warnte dennoch vor gefährlicher Leichtsinnigkeit. „Gerade jetzt ist es wichtig, dass alle Brandenburgerinnen und Brandenburger besonders vorsichtig sind. Wir müssen alle aufpassen, denn die Waldbrandgefahr wird in den nächsten Tagen und Wochen steigen.“

 

16:19 Uhr, 30.03.2020 | Spremberg mit eigenem Onlineshop für lokale Händler und Angebote

Kaufen Sie ein, ohne rauszugehen in Spremberg & Umland und leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt unserer Innenstadt, des Gewerbes und Handels. Sie haben ein Gewerbe und sind in Spremberg und/oder in einem Ortsteil ansässig, dann sprechen Sie uns an. Die Teilnahme im Shop ist während der Corona-Pandemie kostenfrei. Uns geht es um den Erhalt der kleinen und mittelständischen Unternehmen und unserer schönen Innenstadt. Wir möchten, dass Sie als BürgerIn weiterhin hier vor Ort einkaufen können und mit Ihren lokalen Händlern und Dienstleistern in Verbindung bleiben. Zum Shop -> https://www.sprembergshop24.de/

Für Fragen stehen wir Ihnen zur Verfügung:

ASG Citymanagerin

Madlen Schwausch

Tel.: 03563 – 59 30 556

Funk: 0174 690 40 42

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

kiko kreativagentur

Anja Kießlich

Tel.: 03563 – 59 43 755

Funk: 0174 166 78 53

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

16:14 Uhr, 30.03.2020 | Bürgertelefon in Brandenburg mit längeren Servicezeiten

Das Bürgertelefon zum Coronavirus weitet seine Servicezeiten um zwei Stunden aus. Ab sofort stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unter der zentralen Rufnummer 0331 866-5050 montags bis freitags von 9.00 bis 19.00 Uhr zur Verfügung. Gleichzeitig können Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen und Anliegen auch über die neue E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an die Landesregierung senden. Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt es auf der Internetseite www.corona.brandenburg.de.

Ministerpräsident Dietmar Woidke: „Wir nehmen die Sorgen und Fragen der Brandenburgerinnen und Brandenburger in der Corona-Krise sehr ernst. Das ist eine außergewöhnliche Situation, die unser Leben in allen Bereichen stark verändert und einschränkt. Verwaltung muss transparent sein. Deshalb sind das Bürgertelefon, die Corona-Internetseite und die neue E-Mail-Adresse wichtig. Die Landesverwaltung kümmert sich um die Probleme der Menschen und setzt Hinweise auch um. Wie zum Beispiel die neue ‚Ein-Elternregelung‘ bei der Kinder-Notfallbetreuung von Beschäftigten aus dem Gesundheits- und Pflegebereich. Klar ist aber auch: Alle Menschen sind weiter dazu aufgerufen, die physischen und Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Nur dadurch können wir die Verbreitung des lebensgefährlichen Virus eindämmen. Bitte halten Sie sich daran!“

Das Bürgertelefon zum Coronavirus 0331 866-5050 startete am 23. März. In der ersten Woche gingen sehr viele Fragen zur Eindämmungsverordnung und ihre Folgen zum Beispiel für Berufstätige ein. Auch Fragen zur Notfallbetreuung von Kindern und zu Berufspendlern werden immer wieder gestellt. Wichtiger Hinweis: Das Bürgertelefon kann keine medizinische und rechtliche Beratung zum Coronavirus bieten.

Weitere wichtige Telefon-Angebote in der Corona-Krise

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst (ohne Vorwahl): 116 117
  • Unabhängige Patientenberatung Deutschland: 0800 011 77 22
  • Übersicht Bürgertelefone der Landkreise und kreisfreien Städte: https://kkm.brandenburg.de/kkm/de/start/hotlines/
  • Hilfetelefon für Menschen mit Demenz und deren Angehörige: 0331 27346111
  • Telefonseelsorge: 0800-1110111 oder 0800-1110222 oder 116 123
  • Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“: 08000 116 016
  • Hilfetelefon für Kinder und Jugendlichen: 116 111

 

15:50 Uhr, 30.03.2020 | Cottbus zieht Bilanz der Kontrollen vom Wochenende // Infos zum Bürgerservice [Video]

Auf ihrer täglichen Pressekonferenz zur Corona-Lage hat die Stadt Cottbus am heutigen Montag über die aktuelle Entwicklung informiert. Demnach zählt die Stadt bis jetzt 31 Infizierte. Drei Patienten werden aktuell im CTK behandelt. Davon liegen zwei Patienten, die allerdings nicht aus Cottbus stammen, auf Intensivstation. Zudem hat die Stadt eine Bilanz der Kontrollen zur Umsetzung der aktuellen Maßnahmen vom Wochenende gezogen. So mussten zwei Spätis schließen, die noch am frühen Sonntagmorgen nach Mitternacht geöffnet hatten. Laut Stadt gilt für diese Läden nach der Verordungung die Sonntagsöffnungszeit. Gegen 35 Personen wurden Bußgelder verhängt, weil sie sich  im öffentlichen Raum in Gruppen aufhielten. Außerdem infomierte der Bürgerservice heute umfassend über seine aktuellen Notangebote und Dienstleistungen.

Mehr Infos zur aktuellen Lage gibt es in der ganzen Pressekonferenz zum Nachschauen -> hier entlang.

 

15:03 Uhr, 30.03.2020 | Cottbuser Gladhouse gibt Ersatztermine bekannt

"LYDIA BENECKE" - geplant: 15.03.2020 - NEU: 26.06.2020
"WOLF MAAHN" - geplant: 21.03.2020 - NEU: 06.02.2021
"F.B.I" - geplant: 27.03.2020 + 28.03.2020 - NEU: 26.02.+27.02.2021
"LETZ ZEP" - geplant: 03.04.2020 - NEU: 12.12.2020
"12. CSD" - geplant: 16.05.2020 - NEU: 12.09.2020
"80's LIVE NIGHT" - geplant: 08.05.2020 - NEU: 12.02.2021

 

14:30 Uhr, 30.03.2020 | DAK Gesundheit bietet Beitragsstundung für Firmen und Beitragsreduzierung für Selbstständige

Die Auswirkungen der Corona-Krise setzen zunehmend auch die deutsche Wirtschaft unter Druck. Die DAK-Gesundheit unterstützt jetzt Unternehmen und Selbstständige in Cottbus, die wegen der Krise in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Betroffene können die Stundung ihrer Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung beantragen.

Einzige Voraussetzung ist, dass die finanziellen Schwierigkeiten auf die Corona-Krise zurückzuführen sind. Dafür sind keine Nachweise nötig – es genügt ein formloser Antrag, in dem der Schaden glaubhaft dargestellt wird. „Die Corona-Krise stellt uns alle vor ungeahnte Schwierigkeiten“, sagt Andreas Preuß, Leiter des Servicezentrums der DAK-Gesundheit in Cottbus. „Jetzt ist die Zeit für Solidarität und schnelles Handeln. Daher ist es uns wichtig, unbürokratisch zu helfen.“

Gestundet werden können derzeit die Beiträge für März und April. Wenn die Auswirkungen der Corona-Krise darüber hinaus andauern sollten, bittet die Kasse die Unternehmen in Cottbus, sich erneut zu melden.

Beitragsreduzierung für Selbstständige möglich

Selbstständige in Cottbus können die Stundung ebenfalls formlos beantragen. Zusätzlich bietet die DAK-Gesundheit ihnen an, die Beiträge zu reduzieren. Das ist für alle Selbstständigen möglich, die noch nicht in der niedrigsten Beitragsstufe eingestuft sind. Auch hierfür reicht ein formloser Antrag.

„Wir stehen der Wirtschaft in Cottbus auch in schwierigen Zeiten zur Seite“, sagt Andreas Preuß. „Alle Informationen zur Stundung von Beiträgen gibt es auf unserer Homepage unter www.dak.de/beitragsstundung.“

 

11:43 Uhr, 30.03.2020 | BASF Schwarzheide geht in Kurzarbeit. Test für Desinfektionsmittelproduktion

In Folge der Corona-Pandemie ist die Nachfrage in bestimmten Abnehmerbranchen der BASF Schwarzheide GmbH signifikant zurückgegangen. Der Produktionsstopp verschiedener Hersteller der Automobilindustrie hat zu Absatzeinbrüchen für mehrere Betriebe am Lausitzer Produktionsstandort geführt. Zur Sicherung der Beschäftigungsverhältnisse in dieser Krisensituation greift das Unternehmen zum 1. April 2020 auf Kurzarbeit zurück. Geschäftsführung und Betriebsrat haben dazu eine entsprechende Betriebsvereinbarung unterzeichnet. Nichts desto trotz versucht man auch bei der BASF in Schwarzheide eine Desinfektionsmittelproduktion aufzubauen und befindet sich derzeit im Teststadium.

Die ganze Meldung -> Hier entlang 

 

10:31 Uhr, 30.03.2020 | Insgesamt 846 bestätigte COVID-19-Fälle in Brandenburg statistisch erfasst

In Brandenburg hat sich die Zahl der laborbestätigten Fälle an COVID-19 innerhalb der letzten 24 Stunden um 104 erhöht. So sind laut Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) insgesamt 846 laborbestätigte COVID-19-Fälle statistisch erfasst (kumulativ ab der 10. Kalenderwoche 2020, Stand: 30.03.2020, 08:00 Uhr). Aktuell sind 65 Personen in stationärer Behandlung, davon werden 16 intensiv medizinisch beatmet.

Am Sonntag (29.03.) ist ein umfangreicher Datenabgleich erfolgt. Dadurch kam es zu einer überdurchschnittlichen Erhöhung der Fallzahlen, der zum Teil auf die unzureichende Erfassung der letzten Tage zurückzuführen ist.

Landkreis / kreisfreie Stadt

Veränderung 24-h-Vergleich

Zahl bestätigter Fäll
kumulativ ab 10. Kalenderwoche

Stand: 30.03., 08:00 Uhr

Stationäre

Behandlung

verstorben

Barnim

+6

71

5

 

Brandenburg a. d. Havel

+2

16

   

Cottbus

+2

31

2

 

Dahme-Spreewald

+10

70

4

 

Elbe-Elster

 

27

1

 

Frankfurt (Oder)

 

6

   

Havelland

+2

48

3

 

Märkisch-Oderland

 

71

5

 

Oberhavel

+7

91

6

1

Oberspreewald-Lausitz

 

18

1

 

Oder-Spree

+2

75

4

 

Ostprignitz-Ruppin

+1

13

1

 

Potsdam

+30

109

19

3

Potsdam-Mittelmark

+40

98

7

 

Prignitz

 

9

   

Spree-Neiße

 

40

1

 

Teltow-Fläming

+1

43

2

 

Uckermark

+1

10

4

 

Brandenburg gesamt

+104

846

65

4

 

 

10:13 Uhr, 30.03.2020 | Minister Steinbach appelliert an Unternehmen: „In der Krise nicht den Kopf in den Sand stecken“

Die Brandenburger Wirtschaft ist 2019 um 0,8 Prozent gewachsen. Damit verbuchte Brandenburg nicht nur im zehnten Jahr in Folge einen Zuwachs. sondern auch eine höhere Wachstumsrate als der Durchschnitt der neuen Bundesländer (ohne Berlin) und als die gesamte deutsche Wirtschaft (jeweils 0,6 Prozent). Das geht aus den Berechnungen des Arbeitskreises „Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung der Länder“ hervor, die das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg heute vorgelegt hat.

„Das Land Brandenburg wies auch im Jahr 2019 eine robuste Konjunkturentwicklung auf. Mit seinem Wirtschaftswachstum lag Brandenburg an zweiter Stelle in den neuen Ländern. Das ist ein erfreuliches Ergebnis. Allerdings bilden diese Zahlen einen Status quo aus der Zeit vor der Corona-Krise ab und haben daher schon jetzt viel von ihrer Aussagekraft verloren. Wir müssen davon ausgehen, dass die Auswirkungen der Pandemie auf die Bilanz 2020 erheblich sein werden“, erklärte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach. „Gleichwohl zeigt uns die BIP-Bilanz für 2019, dass unsere Wirtschaft im vergangenen Jahr gut aufgestellt war. Das lässt mich optimistisch sein, dass unsere Unternehmen die jetzige Krise meistern werden. Ich bin überzeugt, dass wir das mit vereinten Kräften schaffen können – auch wenn es nicht ohne Schrammen abgehen wird und sicher auch die eine oder andere Narbe zurückbleibt.“ An die märkischen Unternehmen appellierte Steinbach, „positiv nach vorne zu blicken und nicht den Kopf in den Sand zu stecken“. 

Erfreulich war in 2019 das überdurchschnittliche Wachstum im Bereich der öffentlichen Dienstleister sowie des Erziehungs- und Gesundheitsbereichs mit einem Plus von 1,9 Prozent. Weitere Wachstumstreiber waren Handel, Verkehr und Gastgewerbe mit einem Plus von 2,1 Prozent. Das produzierende Gewerbe schrumpfte dagegen um 2,7 Prozent.


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