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Niederlausitz Sonntag, 03 Juni 2018 von Marco Kloss

Ergebnisse Südbrandenburger Fußball am Wochenende

Ergebnisse Südbrandenburger Fußball am Wochenende

Die Ergebnisse der Südbrandenburger Fußballer vom Wochenenende:

Landesliga Süd

FSV Brieske/Senftenberg – 1. FC Guben 0:1 (0:0). Tor: 0:1 Izzet Özcelik (59./Eigentor), GRK: Stephan Lischka (63./Brieske), SR: Alich (Cottbus), Z.: 53.

Brieske wollte nach den unterirdischen Leistungen etwas wiedergutmachen und begann die Partie zwingend und sehr gut. Natusch und Lischka waren schon nach drei Minuten mit großen Chancen versehen, vergaben aber zu ungenau. Die Gäste wurden mit zunehmender Spielzeit besser und waren durch Nitzschke mehrmals gefährlich vor dem Tor des FSV. Mit dem erneuten verletzungsbedingten Ausfall von Rietschel kam es zum Bruch im Spiel der Hausherren. War man zu Beginn klar die bessere Mannschaft musste man zum Ende der ersten Halbzeit Zittern. Erst war es Tzscheppan, der den Ball an die Unterkante der Latte setzte und wenige Sekunden vor der Pause versuchte Nitzschke den Ball im Tor unterzubringen. Beide Bälle wurden aber geklärt, so dass es mit dem 0:0 in die Kabinen ging. Die Knappen verkrampften nun mehr und mehr, so dass es nicht überraschend kam, dass die Gäste in Führung gingen. Bezeichnenderweise war es ein Eigentor der Hausherren, die sich wenige Minuten später durch einen Platzverweis noch einmal schwächten. Die Gäste, die nun mit sehr viel Theatralik und schauspielerischen Glanzleistungen auffielen, wollten den Sieg über die Zeit bringen und es schien zu gelingen. Zwei Minuten vor dem Ende bewies Matwiejczyk im Tor der Gäste erneut seine Unsportlichkeit und foulte Bubner nach dem der Torwart eine Flanke bereits abfing. Auch hier zeigten die Knappen aber Nerven und Natusch scheiterte mit einem schwachen Strafstoß, so dass es beim Sieg der Gäste blieb.

SG Burg – BW 90 Vetschau 1:6 (1:3). Tore: 1:0 Florian Schulisch (3.), 1:1 Martin Böttcher (14.), 1:2 und 1:4 Matthias Schütz (34./68.), 1:3 Lars Konzack (40.), 1:5 und 1:6 Tobias Jäkel (84./85.), SR: Bauer (Eichwalde), Z.: 87.

Beide Mannschaften suchten die Offensive was dem Spiel sehr gut tat. Die Zuschauer durften sich dazu noch über sehr schöne Tore durch Direktabnahmen oder Dropkicks freuen. Auch in der zweiten Halbzeit war das Spiel gut anzusehen, doch die Chancen nutzten nur noch die Gäste und feiern einen wichtigen Sieg und sind nun fünf Punkte vor dem Abstiegsplatz.

Landesklasse Süd

FSV Brieske/Senftenberg II – FC Bad Liebenwerda 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Steven Pötschke (63.), 2:0 Uwe Bierfreund (82.), GRK: Jan Kalus (33./Brieske), SR: Ruhner (Groß-Luja), Z.: 27.

Energieleistung bringt fast den Klassenerhalt. 60 Minuten in Unterzahl agierend gewinnen die Hausherren am Ende dennoch verdient. Den Gästen fiel weder bei Gleichzahl noch in Überzahl viel ein, um die Knappen zu überraschen. Im zweiten Abschnitt sorgte Pötschke bei seinem Comeback für einen erfolgreichen Abschluss eines Konters zum 1:0. In der Schlussphase rammte der Gästetorhüter Brieskespieler Marx um und erst nach einigen Minuten und Beratungen wurde folgerichtig auf Strafstoß entschieden. Bierfreund verwandelte sicher und lässt die Reserve des FSV jubeln. Für die Gäste heißt es, auch durch ein schweres Restprogramm, weiter Zittern und Bangen.

Eintracht Lauchhammer – SV Großräschen 2:5 (0:2). Tore: 0:1, 0:3, 0:4 und 0:5 Maik Becker (28./61./64./70.), 0:2 Raphael Schulz (41.), 1:5 Eric Heinze (83.), 2:5 Christian Vogt (84.), SR: Peßolat (Senftenberg), Z.: 66.

Trotz Personalsorgen merkte man den Großräschener Kickern vom Anpfiff weg an, dass sie den ersten Matchball zum Klassenerhalt gleich nutzen wollten. Die erste hochkarätige Gelegenheit bekam Maik Becker bereits in der 9. Minute, als er mit einem Heber den Torwart aber auch die Torlatte deutlich überwand. Die Gastgeber waren um Spielkontrolle bemüht, blieben aber zu fahrig in ihren Aktionen und ermöglichten dem SVG immer wieder schnelle Ballgewinne. Erst in der 28. Minute war es soweit. Raphael Schulz wurde über links mustergültig freigespielt, seine Quereingabe vor das Tor schob Maik Becker zur 1:0-Führung über die Linie. Die Hausherren antworteten mit einem Abseitstor, was aber zu Recht nicht anerkannt wurde. Fünf Minuten vor der Pause bekam Maik Becker die nächste hundertprozentiger Chance. Völlig blank vor dem Tor schoss er jedoch den Eintracht-Keeper an. Raphael Schulz kam an der Strafraumgrenze in Ballbesitz, setzte sich im Dribbling gegen seine Gegenspieler durch und versenkte den Ball mit einem herrlichen Schuss zum 2:0. Drei Minuten waren im zweiten Abschnitt gespielt, da hätte Maik Becker bereits für die Vorentscheidung sorgen können, wenn nicht sogar müssen. Allein lief er Richtung Eintracht-Tor, scheiterte aber erneut an dessen guten Keeper. Die Gäste blieben dran und suchten die Entscheidung. Marcel Liese kam vor dem herausstürzenden Torwart an den Ball und spitzelte diesen zu Maik Becker, der nur noch ins leere Tor einzuschieben brauchte. Dieser Gegentreffer brach den Gastgebern die Moral. In der 64. und 70. Minute schraubte abermals Maik Becker das Ergebnis auf 5:0 und konnte sich somit über einen lupenreinen Hatrick freuen. Danach hätte der Schiedsrichter die Partie eigentlich auch abpfeifen können. Die Hausherren gaben auf und auch der SVG gab sich mit dem klaren Vorsprung sichtlich zufrieden. Dies führte zu einigen Nachlässigkeiten im Defensivverhalten der Gäste, die die Eintracht noch mit zwei Toren in der 83. und 84. Minute bestrafte.

Alemannia Altdöbern – FSV Lauchhammer 7:0 (6:0). Tore: 1:0 und 4:0 Sebastian Läser (4./21.), 2:0 Steven Lubitz (13.), 3:0 und 7:0 Stephan Pollock (17./80.), 5:0 Florian Franke (26.), 6:0 Mirko Buder (45.), SR: Sehmisch (Uebigau), Z.: 70.

Von der ersten Minute an waren die Hausherren das überlegene Team. Die Gäste aus Lauchhammer kamen nicht wirklich in die Partie. Zur Halbzeit stand es bereits 6:0 für den SSV nach Toren von Sebastian Läser (2), Florian Franke, Stephan Pollok, Steven Lubitz und Mirko Buder. Im zweiten Abschnitt nahm Altdöbern sich etwas zurück und verwalteten das Spiel. Lediglich ein Tor von Stephan Pollok bekamen die Zuschauer noch zu sehen. Ein vollumfänglich verdienter und enorm wichtiger Heimsieg des SSV Alemannia Altdöbern.

Einheit Drebkau – TSV 1878 Schlieben 0:5 (0:3). Tore: 0:1 Maurice Donath (9.), 0:2 und 0:3 Robert Dehne (20./33.), 0:4 Philipp Schneider (54.), 0:5 Roberto Priebe (57.), SR: Kastner (Eisenhüttenstadt), Z.: 58.

Siehe FuPa Brandenburg

SC Spremberg – SG Friedersdorf 2:3 (0:2). Tore: 0:1 und 0:2 Andy Auras (7./45.), 0:3 Thomas Hennig (53.), 1:3 Pascal Scheider (54.), 2:3 Danny Nickerl (63.), SR: Kastner (Cottbus), Z.: 70.

Mit dem dritten Sieg in Serie können die Gäste doch noch eine Verbesserung in der Tabelle schaffen. Beim SC Spremberg, immerhin Tabellenzweiter, nutzten die Gäste ihre aktuell gute Form zu den nächsten drei Punkten.

FSV Rot-Weiß Luckau – SV Döbern 0:2 (0:2). Tore: 0:1 Arkadiusz Dybka (21.), 0:2 Jaroslaw Gad (38.), GRK: xx (90./Döbern), SR: Bulmahn (Wildau), Z.: 70.

Auch wenn es in der Saison um nichts mehr geht, zeigt der aktuelle Trend der Rot-Weißen leicht nach unten. Das dritte Spiel in Folge konnte nicht gewonnen werden, so dass zum Saisonendspurt noch einmal eine Leistungssteigerung notwendig ist um Rang 6 zu halten.

VfB Herzberg – Eintracht Peitz 3:1 (1:1). Tore: 0:1 Stefan Runge (21.), 1:1 Jiri Vit (45.), 2:1 und 3:1 Rocco Schwonke (54./90.), SR: Kühling (Potsdam), Z.: 74.

Nach dem Rückstand rafften sich die Hausherren noch einmal auf und kamen noch vor der Pause zum Ausgleich. Im zweiten Abschnitt waren es dann erneut die Herzberger, die jubelten und den Sieg und die Hoffnungen auf Rang Zwei bewahrten.

VfB Hohenleipisch II – Spremberger SV 4:1 (1:0). Tore: 0:1 Eric Schiffel (39.), 1:1, 2:1, 3:1 Valentin Vetter (46./52./62.), Thomas Lischka (65.), SR: Effenberger (Bad Liebenwerda), Z.: 53.

Die zweite Hohenleipischer Mannschaft schaffte mit diesem Sieg den Klassenerhalt. Zwar gingen die Spremberger mit einem schönen Freistoß durch SSV-Kapitän Eric Schiffel in Führung, doch die VfB-Elf bewies Moral und legte in Hälfte zwei wie die Feuerwehr los. Nach einer Stunde Spielzeit stand es durch den Hattrick von Valentin Vetter 3:1 und der quirlige Thomas Lischka traf zum 4:1 Endstand. Jedoch hätte das Ergebnis noch viel höher ausfallen müssen, denn allein Ahmet Ayata und Michael Roigk hatten quasi 100%ige Chancen auf dem Stiefel. Dennoch war es ein hoch verdienter Sieg der Hausherren und der Jubelkreis nach dem Spiel war Pflicht.

Kreisoberliga

Wacker Schönwalde – Senftenberger FC 1:1 (0:1). Tore: 0:1 Marcel Balke (42.), 1:1 Tim Schulz (77.), SR: Schwerdtfeger (Storkow), Z.: 9.

Mit der Halbzeitführung wollten die Gäste wichtige drei Punkte mitnehmen, mussten beim Schlusslicht aber noch den Ausgleich, dem ein deutliches Foulspiel voran ging, hinnehmen. Zudem haderten die Gäste mit der Spielzeit, die nach 87 Minuten beendet wurde, obwohl es auch eine drei minütige Trinkpause gab.

Eintracht Ortrand – Preußen Elsterwerda 2:1 (1:0). Tore: 1:0 Sebastian Gorczak (45.), 1:1 Dennis Eckhardt (57./Strafstoß), 2:1 Michel Müller (72.), RK: Rasool Rasooli (87./Elsterwerda), SR: Haufe (Lauchhammer), Z.: 55.

Die motivierten Gäste boten eine kämpferische Leistung und hatte einige gute Chancen im ersten Abschnitt. Den Treffer erzielten aber die Hausherren mit dem Pausenpfiff durch einen abgefälschten Schuss. Vom Strafstoßpunkt glichen die Gäste im zweiten Abschnitt aus ehe die Einwechslung von Bruntsch zum Glücksgriff wurde. Seine Eingabe verwandelte Müller zum 2:1 Treffer und dem damit verbundenen Kreismeistertitel 2018.

Aufbau Oppelhain – Germania Ruhland 2:0 (1:0). Tore: 1:0 und 2:0 Peter Maleis (23./62.), SR: Rademacher (Calau), Z.: 35.

Mit der Führung belohnten sich die Hausherren für einen guten Auftakt und hatten auch das 2:0 auf dem Fuß, doch der Assistent hatte eine Abseitsposition gesehen. Weitere Chancen gegen schwache Gäste blieben ungenutzt, so dass es knapp in die Pause ging. Ruhland wurde nach der Pause aktiver, musste aber den zweiten Treffer hinnehmen. Am Ende blieb es trotz weitere guter Chancen beim souveränen Heimsieg.

FSV Groß-Leuthen/Gröditsch – TSG Lübbenau 2:3 (2:2). Tore: 1:0 und 2:2 Lars Recla (8./44.), 1:1 Philipp Rödel (14.), 1:2 Stefan Przewozny (19.), 2:3 Martin Friedrich (75./Strafstoß), RK: Daniel Graichen (45./Lübbenau), SR: Holzhüter (Halbe), Z.: 25.

Der FSV ging schnell in Führung und bestimmte die Partie. Durch eigene Fehler geriet man ins Hintertreffen, doch vor der Pause glich Lars Recla aus. Dass Groß Leuthen Überzahl nicht kann, bewies man in Hälfte zwei! Ein Handelfmeter, bei dem niemand außer dem Linienrichter wusste warum er gepfiffen wird, entschied das Spiel!

FC Sängerstadt – ESV Lok Falkenberg 1:3 (0:1). Tore: 0:1 Nick Kretschmer (17.), 1:1 Sven Kühne (49.), 1:2 Maik Hagedorn (53.), 1:3 Joel-Eric Heyde (71.), SR: Birnbaum (Elsterwerda), Z.: 50.

In einer dürftigen ersten Halbzeit brachte Kretschmar den Favoriten etwas überraschend in Führung, worauf Sängerstadt zur Pause zweimal wechselte. Mit Kühne und Schneider kam neuer Schwung und der Erstgenannte traf auch direkt zum Ausgleich. Falkenberg schlug jedoch im Stile einer Spitzenmannschaft durch Hagedorn zurück und kam später auch noch zum dritten Treffer durch Heyde. Für den FCS bleibt es im Kampf gegen den Abstieg somit weiter eine ganz enge Kiste.

1.SV Lok Calau – SpVgg. Finsterwalde 2:1 (2:0). Tore: 1:0 und 2:0 Nick Ullrich (2./24.), 2:1 Tobias Kohlhoff (90.), SR: Walter (Uebigau), Z.: 74.

Beide Teams mussten mit einer dünnen Personaldecke in die Partie. Lok Calau nutzte die Chancen sehr konsequent und verteidigte resolut. Die Spielvereinigung aus Finsterwalde hatte keine zwingenden Torchancen, traf jedoch in der letzten Minuten zum gerechten 2:1 Endstand.

Askania Schipkau – SV 1919 Prösen 1:0 (1:0). Tor: 1:0 Martin Brundtke (14.), SR: Schmidt (Kleinleipisch), Z.: 53.

Blau-Weiß Lindenau – SV 1885 Golßen 0:1 (0:0). Tor: 0:1 Dirk Rösler (90+1.), SR: Schmidt (Kleinleipisch), Z.: 51.

Den sicher geglaubten Punktgewinn lassen die Hausherren mit einer Unachtsamkeit in der Nachspielzeit liegen. Im ersten Durchgang vergab die Heimmannschaft mehrfach die Führung. Schumann scheiterte an der vielbeinigen Abwehr oder dem Torhüter der Gäste. Nach der Pause wurden die Gäste besser in das Spiel und erarbeiten sich ebenso Möglichkeiten. Als beide Mannschaften mit dem Punkt rechneten lag der Ball im Tor der Hausherren und die Gäste entführen drei Punkte.

 

 

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