Angstbefreite Zone (ABZ)

Die vom Schauspiel ausgerufene „Angstbefreite Zone“ befasst sich am 27.2. im Kammerbühnenfoyer mit dem Systemumbruch nach 1989 und dessen Auswirkungen auf das Theater jener, heutiger und zukünftiger Zeiten. Dafür ist der Kulturjournalist Torben Ibs zu Gast, der mit seinem Buch „Umbrüche und Aufbrüche. Das Theater in Ostdeutschland zwischen 1989 und 1995“ die erste empirische Bestandsaufnahme dieses bewegten und bewegenden Umschwungs vorgelegt hat. Mit ihm auf dem Podium ist Schauspieldirektor Jo Fabian. Beide wollen miteinander auch mit Ihnen, dem Publikum, über persönliche wie fachliche Sichtweisen zur (Theater-) Zeit nach dem Eisernen Vorhang ins Gespräch kommen. So kreuzen Zeitzeugen und Historiker ihre Perspektiven, um einen neuen Blick auf das zu gewinnen, was bis heute das Theater und die Gesellschaft prägt. Was bedeutet all das für das Theater und seine gesellschaftliche Aufgabe – vor allem in der Zukunft?