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Offene Probe des Schauspiels: 1984

Stück von George Orwell | Bearbeitung: Alan Lyddiard

Winston Smith ist Mitarbeiter im „Ministerium für Wahrheit“. Er passt die dokumentierte Geschichte an die Linie der Staatspartei an, deren Macht sich auf ständige Überwachung, auf Angst und Hass gründet. Zunehmend wächst Winstons Interesse an der „unbearbeiteten“ Vergangenheit, er sehnt sich nach Privatsphäre und Individualität und sucht Antworten auf unbequeme Fragen. Als er es wagt, eine intime (und damit streng verbotene) Beziehung zu Julia, einer jungen, lebensfrohen Parteigenossin, einzugehen, steigern sich die verbotenen Wünsche und Gedanken. Schließlich vertraut Winston sich O’Brien an, von dem er sich Hilfe erhofft, und er nimmt mit einer geheimen Untergrundbewegung Kontakt auf… Orwells Roman „1984“ wird immer dann als „hochaktuell“ bezeichnet, wenn Überwachung und Machtmissbrauch kritisiert werden. Die Inszenierung von Andreas Nathusius untersucht den Stoff auf seine Aktualität. Wie weit sind wir heute, da Algorithmen unser Verhalten berechnen, von Orwells Vision entfernt?