Karche-Zaacko Dienstag, 21 Januar 2020 von Redaktion

Schwerer Verkehrsunfall mit Transporter bei Luckau. Zwei Verletzte

Schwerer Verkehrsunfall mit Transporter bei Luckau. Zwei Verletzte

Rettungswagen, Feuerwehr und Polizei sowie ein Rettungshubschrauber wurden am Dienstag um 07:30 Uhr alarmiert, da sich Luckauer im Ortsteil Karche-Zaackow (Landkreis Dahme-Spreewald) ein schwerer Verkehrsunfall ereignet hatte. Nach Missachtung der Vorfahrt war ein PKW MERCEDES mit einem FIAT-Transporter zusammengestoßen. Dessen 27-jährige Fahrerin war durch die Wucht des Aufpralls in ihrer Kabine eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Sie wurde per Hubschrauber zur Versorgung ihrer schweren Verletzungen in ein Krankenhaus geflogen. Der Benz-Fahrer wurde zur Versorgung der erlittenen Verletzungen ebenfalls in eine Klinik gebracht. Die Schadenshöhe wurde auf rund 20.000 Euro geschätzt, beide Fahrzeuge wurde durch Abschleppdienste geborgen und zur Beweissicherung sichergestellt. Zur Rekonstruktion des genauen Unfallherganges wurden Sachverständige der DEKRA angefordert. Um 11:00 Uhr konnte die Straßensperrung wieder aufgehoben werden.

Weitere Polizeimeldungen aus Dahme-Spreewald:

A13 bei Teupitz: Am Montag wurde die Polizei zur Mittagszeit über einen LKW-Unfall informiert, der sich auf der A 13 in Fahrtrichtung Berlin ereignet hatte. Beim Überholen zwischen den Ausfahrten Baruth und Teupitz hatte ein IVECO-Sattelzug einen LKW SCANIA seitlich touchiert und war anschließend in die Mittelschutzplanke geprallt. Der Sattelzug hatte die Schutzeinrichtung zwar nicht durchbrochen, steckte aber fest und blockierte die linke Fahrspur. Beide Fahrer blieben unverletzt. Bei einem Gesamtschaden von etwa 60.000 Euro musste ein Abschleppdienst mit Spezialtechnik angefordert werden. Die Sperrung der Autobahn zur Absicherung der Bergung wurde um 16:30 Uhr wieder aufgehoben.

A113 bei Schönefeld: Bei einem Wechsel der Fahrspur zwischen der Anschlussstelle Flughafen und dem Waltersdorfer Dreieck hatte der Fahrer eines NISSAN-Kleinwagens Montagmittag einen neben ihm fahrenden IVECO-LKW nicht beachtet, so dass es zur seitlichen Kollision kam, die rund 4.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei offenbar niemand und trotz der Beschädigungen ging es für beide Fahrzeuge nach der Unfallaufnahme aus eigener Kraft weiter.

Bestensee: Auf der Bundesstraße 246 ereignete sich am Montag ein Verkehrsunfall nahe dem Ortsausgang in Richtung Autobahn, wie der Polizei um 12:30 Uhr gemeldet wurde. Ein OPEL-Transporter war mit einem Anhänger in einer Kurve verunfallt, so dass die Anhängerdeichsel herausgerissen wurde. Personen kamen dabei nicht zu Schaden, aber als Unfallursache könnte eine erhebliche Überladung des Anhängers mit massiven Holzblöcken in Frage kommen. Da der 59-jährige Fahrer nicht im Besitz der gültigen Fahrerlaubnis für dieses Gesamtgewicht des Zuges ist, wurde eine Anzeige wegen der Verkehrsstraftat erstattet. Das Fahrzeug wurde mitsamt Anhänger und dessen Ladung durch einen Abschleppdienst geborgen und zur Beweissicherung sichergestellt. Die weiteren Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei. Um 14:00 Uhr wurde die Sperrung der Bundesstraße wieder aufgehoben.

Luckau: Die Polizei wurde am Montag kurz vor 14:00 Uhr zu einem Verkehrsunfall gerufen, der sich auf der Landstraße zwischen Schlabendorf und Zinnitz ereignet hatte. Ersten Ermittlungen zufolge war die Unfallursache ein unzureichender Abstand beim Überholen. Ein PKW VW hatte eine 65-jährige Fahrradfahrerin seitlich touchiert. Die Frau trug dabei leichte Verletzungen davon, die im Krankenhaus medizinisch zu versorgen waren.

A13 bei Groß Köris: Am Montag wurde der Polizei um 14:00 Uhr gemeldet, dass ein MERCEDES-LKW mit Anhänger auf der A 13 zwischen Bestensee und Groß Köris in Richtung Dresden in so genannten „Schlangenlinien“ beide Fahrspuren benutzte, so dass der Verdacht eines gesundheitlichen Problems oder einer Trunkenheitsfahrt gegeben war. In der Anschlussstelle Duben stoppten die Beamten das Fahrzeug. Der Atemalkoholtest bei dem 32-jährigen Fahrer lag mit einem Messwert von 2,0 Promille deutlich im Bereich einer Verkehrsstraftat. Zur Sicherung gerichtsfester Beweise wurde die Blutprobe im Krankenhaus veranlasst. Der Führerschein des Mannes wurde beschlagnahmt.

Zeesen: Angestellte eines Baumarktes in der Karl-Liebknecht-Straße riefen am Montagabend um 18:00 Uhr die Polizei, da sie einen Ladendieb auf frischer Tat gestellt und festgehalten hatten. Der bereits polizeibekannte, mit 2,23 Promille alkoholisierte 28-Jährige hatte versucht, Waren im Wert von 15 Euro zu stehlen und mit dem Fahrrad zu flüchten. Weitere Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei während gleichzeitig das Hausverbot für den Markt durch den Betreiber ausgesprochen wurde.

Königs Wusterhausen: Kurz nach 08:00 Uhr wurde die Polizei am Dienstag zu einem Auffahrunfall nach Deutsch Wusterhausen gerufen. Auf der Chausseestraße war ein PKW MERCEDES auf einen stehenden CITROEN-Transporter geprallt. Der 76-jährige Benz-Fahrer hatte dabei Verletzungen erlitten, die eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderten. Darüber hinaus besteht der Verdacht, dass ein akutes gesundheitliches Problem als Unfallursache wahrscheinlich ist. Bei einem Sachschaden von insgesamt rund 6.000 Euro mussten beide Fahrzeuge abgeschleppt werden.

Königs Wusterhausen: Am Dienstagvormitttag wurde der Polizei angezeigt, dass Diebe in der vergangenen Nacht ihr Unwesen an der Fichtestraße getrieben hatte. Nach dem gewaltsamen Eindringen in einen MERCEDES-Transporter hatten sie das Zündschloss ausgebaut und ein Laptop aus dem Wageninneren gestohlen. Der bislang absehbare Schaden wurde mit etwa 2.000 Euro angegeben. Kriminaltechniker des Tatortdienstes sicherten Spuren und Beweismittel.

Landkreis Dahme-Spreewald: An der Ecke der Miersdorfer Chaussee zur Oldenburger Straße in Zeuthen war es am frühen Montagnachmittag zur Kollision eines PKW NISSAN mit einem geparkten CITROEN gekommen. Bei einer Schadensbilanz von etwa 3.000 Euro blieben beide Autos fahrbereit. Die gleiche Schadenssumme war wenige Minuten später auf der A 13 zu protokollieren, als zwischen Staakow und Baruth ein PKW AUDI auf einen FORD-Kleinwagen aufgefahren war. Kurz vor 13:00 Uhr wurde die Polizei zu einem Auffahrunfall gerufen, der sich auf der Grünauer Straße in Waltersdorf ereignet hatte. Geschätzte 2.000 Euro Sachschaden waren das Resultat eines Zusammenstoßes zwischen einem PKW MERCEDES und einem VW. Zur gleichen Zeit kam es auf der Freiheitsstraße in Wildau zu einem weiteren Auffahrunfall auf dem Bahnübergang. Bei etwa 5.000 Euro Sachschaden blieben die beteiligten PKW SKODA und TOYOTA dennoch fahrbereit. Um 14:15 Uhr wurde die Polizei zur Unfallaufnahme ins Containerdorf in der Hugo-Eckener-Straße in Schönefeld gerufen. Nach einem Fehler beim Einparken hatte ein PKW VW einen stehenden MERCEDES angestoßen, so dass geschätzte 1.700 Euro Schaden zu beklagen waren. Kurz nach 21:00 Uhr wurde gemeldet, dass es beim Rangieren in der Kienberger Allee in Waltersdorf zum Zusammenstoß eines Reisebusses mit einem Kleintransporter gekommen war. Trotz eines geschätzten Sachschadens von rund 1.500 Euro blieben beide Fahrzeuge betriebsbereit. Am Dienstagvormittag war es kurz nach 08:00 Uhr auf der A 13 zwischen Staakow und Baruth zu einem Auffahrunfall zwischen einem Transporter und einem PKW AUDI gekommen, der mit rund 5.000 Euro zu Buche schlug. Dennoch blieben beide Fahrzeuge betriebsbereit. Eine halbe Stunde später waren offenbar vereiste Scheiben die Ursache für einen Parkplatzunfall An den Gehren in Schönefeld, wo eine Kollision zweier PKW geschätzte 2.000 Euro Schaden zur Folge hatte. Auf einem Parkplatz in der Halskestraße in Königs Wusterhausen war gegen 09:20 Uhr am Dienstag ein PKW MERCEDES aus der Fahrspur geraten und hatte einen OPEL angestoßen. Hier war ein Schaden von etwa 1.500 Euro zu protokollieren. Die Insassen blieben in allen Fällen unverletzt.

pm/red

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