Fürstlich-Drehna Montag, 01 April 2019 von Redaktion

Countdown für ADAC MX Masters in Fürstlich-Drehna

Countdown für ADAC MX Masters in Fürstlich-Drehna

(Pressemitteilung) Als  am  letzten  März-Wochenende  der  dritte  Motocross-Grand-Prix  2019  im niederländischen Valkenswaard auf dem Plan stand, bestritt Tom Koch seinen zweiten  GP  in  der  Top-Klasse  MXGP  und  nutzte  diesen  gleichzeitig  als adäquates Training für den Saisonauftakt des diesjährigen ADAC MX Masters. Dieser findet am 13. und 14.  April erneut im südbrandenburgischen Fürstlich Drehna statt. Dass man sich bei der Veranstaltung mit dem höheren Prädikat auf  die,  wenngleich international  offene,  nationale  Serie  vorbereitet,  ist  eher unüblich, doch ist genau das in diesem Fall bei Tom Koch durchaus zutreffend.
 

Einerseits  begann  die  Motocross-Weltmeisterschaft  2019  um  einiges  eher  als  das Masters, andererseits ähneln sich die Strecken in Valkenswaard und jene in Fürstlich Drehna  stark.  Dazu  erklärte  der  21-jährige  Tom  Koch  aus  dem  thüringischen Wormstedt  nach  seinen  Plätzen  28  und  27  im  „Sandkasten“    von  Valkenswaard: „Eigentlich  liegt  mir  Sand,  weil  ich  im  Winter  immer  viel  auf  solchen  Strecken trainiere. Die WM ist in der MXGP-Klasse, in der ich neu bin, halt noch einmal eine andere Liga. In diesem Winter war ich wegen meiner Verletzung vom Supercross in der Vorbereitung etwas eingeschränkt. Das merkt man eindeutig. Nach Gesamtrang sieben im ADAC MX Masters 2018 habe ich mir für dieses Jahr einen Platz unter den ersten Fünf vorgenommen. Da es zuerst wieder auf die Sandstrecke nach Fürstlich Drehna  geht,  war das  Valkenswaard-Wochenende für mich  definitiv  ein  sehr gutes Training. Die Strecken sind aber nicht nur vom Untergrund her sehr ähnlich. Beide haben  viele  kurze,  harte  Kanten,  sodass  ich  hier  sicherlich  einiges  mitnehmen konnte.“
 
Titelverteidigung bei Henry Jacobi nicht auf der Agenda
 
In der MX2-Kategorie war in Valkenswaard der letztjährige Gesamtsieger des ADAC MX Masters, der 22-jährige Henry Jacoby, am Start und belegte eine Woche nach seinem zweiten Gesamtrang beim WM-Lauf im englischen Matterley Basin die erneut beachtlichen  Plätze  drei  und  sechs.  Er  dockte  für  dieses  Jahr  beim  holländischen F&H Racing Team an, welches den Fokus, außer auf die Weltmeisterschaft, auf das
niederländische Championat legt. Daher ist bei ihm die Titelverteidigung kein Thema, was  der  Bad  Sulzaer,  und  somit  ebenfalls  Thüringer,  folgendermaßen  begründet: „Das  ist  natürlich  schade.  Vor  allem  die  Dutch  Masters  machen  mir einen  Strich durch  die  Rechnung,  denn  da  gibt  es  gleich  mehrere  Überschneidungen  mit  dem ADAC  MX  Masters.  Ich  versuche  dennoch,  an  einzelnen  Veranstaltungen,  wie Bielstein oder Gaildorf, teilnehmen zu können und bastle derzeit mit dem Team und dem ADAC an der Umsetzung. Ansonsten bin ich ja auf jeden Fall beim Grand Prix in Teutschenthal vor deutschem  Publikum  am Start,  was  auch für  mich  das  Highlight des Jahres wird. Ich hoffe, dass ich dort auch so performe.“
 
Bis dahin will auch Max Nagl spätestens wieder fit sein. Der 31-jährige Weilheimer laboriert derzeit noch an einer schweren Knieverletzung und wird den MX-Masters-Saisonauftakt in Fürstlich Drehna ebenfalls auslassen müssen. Er nutzte das Rennen in  Valkenswaard,  unweit  seiner  belgischen  Wahlheimat,  um  seinem  KTM  Sarholz Racing Team und seinem Teamkollegen Tom Koch einen Besuch abzustatten. Dabei sagte er: „Leider ist die Situation so wie sie ist. Ich wäre so gern in Fürstlich Drehna gefahren, aber ich habe meinen nächsten Kontrolltermin beim Arzt erst in der Woche danach. Dabei wird mir dann erst gesagt, wie lange es eigentlich noch dauert bzw. wann ich wieder ins Training einsteigen kann. Ich habe keine Ahnung und auch kein Gefühl  dafür,  wie  lange  sich  das  noch  hinzieht,  denn  es  ist  meine  erste Knieverletzung überhaupt. Ich hoffe, dass ich bei der zweiten Masters-Veranstaltung wieder dabei sein kann. Da Teutschenthal dieses Jahr erst ziemlich spät ist, sollte sich das in Sachen Heimrennen innerhalb der WM auf jeden Fall ausgehen.“
 
Weitere  Informationen  gibt  es  unter  www.msc-fuerstlich-drehna.de  sowie www.adac-mx-masters.de.

red/ (Pressemitteilung)

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