Dahme Spreewald Montag, 05 August 2019 von Redaktion

Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald

Polizeimeldungen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald

Wildau: Seit Samstagnachmittag dauern die Ermittlungen der Kriminalpolizei zu einem räuberischen Diebstahl an, der im A-10-Center begangen wurde. Wie der Polizei kurz vor 14:00 Uhr gemeldet wurde, hatten Mitarbeiter eines Elektronikmarktes zwei Männer dabei beobachtet, wie sie ein Smartphone entwendeten. Daraufhin angesprochen, flüchteten die Täter und wurden vom Sicherheitsdienst verfolgt. Während der folgenden körperlichen Auseinandersetzung wurden zwei Angestellte im Alter von 34 und 44 Jahren verletzt, so dass sie ins Krankenhaus mussten. Mit einem bislang unbekannten Fahrzeug flüchteten die beiden Räuber. Die umgehend eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen führten noch nicht zu deren Ergreifung.

Wildau:  Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes riefen am Sonntag kurz vor Mitternacht die Polizei, da sie im Gewerbepark einen NISSAN-Kleinwagen festgestellt hatten, dessen Fahrer offensichtlich unter Alkoholeinfluss unterwegs gewesen war. Der Messwert lag bei dem 31-jährigen Polen mit 2,52 Promille deutlich im Bereich einer Verkehrsstraftat. Nach der beweissichernden Blutprobe wurde er direkt aus der Klinik zum Schutz der eigenen Person in Polizeigewahrsam genommen.

Wildau: Der Polizei wurde am Montagmorgen ein Diebstahl angezeigt, der am vergangenen Wochenende Am Kleingewerbegebiet verübt worden war. Auf dem Grundstück einer Firma waren zwei MERCEDES-Transporter aufgebrochen worden, um daraus Elektrowerkzeuge und Zubehör zu stehlen. Der bislang absehbare Schaden liegt im vierstelligen Bereich. Im Rahmen erster Ermittlungen wurden Spuren gesichert.

BAB 10 bei Königs Wusterhausen: Die Polizei wurde am Sonntag kurz nach 18:15 Uhr auf den südlichen Berliner Ring gerufen, da es zwischen Niederlehme und Königs Wusterhausen zu zwei zeitgleichen Unfällen gekommen war. Zunächst war ein PKW VW auf einen HONDA-Kleinwagen aufgefahren, nur Augenblicke später ein BMW gegen den havarierten Kleinwagen geprallt. Bei einem Gesamtsachschaden von rund 3.000 Euro blieben alle drei Fahrzeuge betriebsbereit, verletzt wurde niemand. Kurz nach 20:30 Uhr konnte die zur Absicherung der Unfallstellen notwendige Sperrung der linken Fahrspur wieder aufgehoben werden.

Königs Wusterhausen, Zeuthen, Wildau: Am Sonntagabend wurden mindestens sieben Senioren von falschen Beamten in akzentfreiem Deutsch angerufen, die sich ihnen wahlweise als Mitarbeiter der Berliner Polizei bzw. des Brandenburger Landeskriminalamtes vorstellten. Sie versuchten, die Angerufenen zu verunsichern, indem sie von erfolgreichen Festnahmen sprachen, bei denen die Täter Wohnungslisten bei sich hatten, auf denen auch die Adressen der „weiteren Opfer“ verzeichnet waren. Die Kriminellen hatten versucht, Informationen zu Geld und Wertgegenständen im Haushalt zu erlangen. Besonnen reagierten alle Angerufenen, indem sie nicht nur die Gespräche beendeten, sondern umgehend die echte Polizeiinspektion verständigten. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei vor zwielichtigen Anrufen, die von angeblichen Anwälten, Richtern oder Kriminalbeamten kommen. Lassen Sie sich nicht durch das Gerede beeindrucken, unter Druck setzen oder verwirren. Prüfen Sie genau, auf welche Personen und Angebote Sie sich einlassen. Bei dieser Überprüfung lassen Sie sich niemals unter Zeitdruck setzen. Gehen Sie nie übereilt auf Drohungen ein und geben Sie keine Auskünfte zu Wohn- oder Vermögensverhältnissen. Halten Sie bei dubiosen Anrufen Rücksprache mit Angehörigen, Nachbarn und Freunden, um im Zweifelsfall die Polizei zu verständigen. Ein gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit!

BAB 10 bei Niederlehme: Zwischen dem Dreieck Spreeau und der Ausfahrt Niederlehme ereignete sich am Montagmorgen ein Auffahrunfall, der der Polizei um 06:45 Uhr gemeldet wurde. Ein RENAULT-Transporter war auf einen LKW-Sattelzug geprallt. Verletzt wurde dabei niemand und bei einem geschätzten Sachschaden von etwa 5.000 Euro blieben beide Fahrzeuge fahrtüchtig. Ein Drogenvortest bei dem 22-jährigen Transporterfahrer brachte Klarheit zur mutmaßlichen Unfallursache. Da die Reaktion positiv auf Cannabis ausfiel, wurde die Blutprobe veranlasst und der Führerschein des Mannes sichergestellt.

Königs Wusterhausen: Die Polizei wurde am Montag kurz vor 08:00 Uhr zur Schillerstraße gerufen, da es in der Einfahrt zum Grundstück der dortigen Schule zu einem Verkehrsunfall beim Ausparken gekommen war. Bei dem Zusammenstoß eines PKW RENAULT mit einem MERCEDES war niemand verletzt worden und beide Autos blieben bei etwa 2.500 Euro Sachschaden fahrbereit.

BAB 13 bei Bestensee: Die Polizei wurde am Sonntag gegen 14:30 Uhr über einen Auffahrunfall informiert, der sich zwischen Groß Köris und Bestensee in Fahrtrichtung Berlin ereignet hatte. Ein FORD-Kleinwagen war auf einen PKW VW aufgefahren, was rund 3.000 Euro Sachschaden zur Folge hatte. Verletzt wurde dabei niemand und trotz der Beschädigungen blieben beide Autos fahrbereit. Die zeitweilige Sperrung einer Fahrspur zur Absicherung der Unfallstelle sorgte bis kurz vor 16:00 Uhr für Verkehrsbehinderungen.

BAB 13 bei Freiwalde: Der Polizei war am Sonntag kurz vor 19:30 Uhr von Autofahrern gemeldet worden, dass ein VW-Kleinbus auf der A 13 einen Verkehrsunfall hatte. Das Fahrzeug war gegen die Schutzplanke geprallt und der zunächst unbekannte Fahrer hatte seine Tour fortgesetzt, ohne den Unfall aufnehmen zu lassen. Im Zuge erster Ermittlungen konnte die 39-jährige Fahrerin bekannt gemacht werden. Ein Atemalkoholtest bei der Frau bracht Klarheit zur mutmaßlichen Unfallursache. Mit einem Messwert von 2,39 Promille lag sie weit im Bereich einer Verkehrsstraftat, so dass zur Beweissicherung die Blutprobe im Krankenhaus veranlasst wurde.

Luckau: Polizeibeamte stoppten am Sonntag um 22:30 Uhr einen PKW OPEL auf der Nissanstraße, von dessen Fahrer bereits bekannt war, dass er nicht im Besitz eines Führerscheins ist. Darüber hinaus ergab der Atemalkoholtest bei dem 28-Jährigen einen Messwert, der mit 3,1 Promille weit im Bereich einer Verkehrsstraftat liegt. Zur Beweissicherung wurde die Blutprobe veranlasst und zur Unterbindung der Weiterfahrt der Autoschlüssel sichergestellt. Wenige Minuten nach Mitternacht wurde die Polizei am Montagmorgen darüber informiert, dass der gleiche Autofahrer wiederum mit dem OPEL unterwegs war. Er wurde in Görlsdorf gestoppt und der zweite Atemalkoholtest lag immer noch bei 2,9 Promille. Wiederum wurde zur Sicherung gerichtsfester Beweise die Blutprobe im Krankenhaus durchgeführt und diesmal konnten mehrere Fahrzeugschlüssel sichergestellt werden. Die entsprechenden Verfahren werden nun von der Kriminalpolizei bearbeitet.

Groß Leuthen: Kurz nach 08:00 Uhr wurde der Polizei am Montag ein Verkehrsunfall gemeldet, der sich an der Ecke der Haupt- zur Schlossstraße ereignet hatte. Beim Abbiegen hatte ein Autofahrer mit einem PKW OPEL eine Frau angestoßen, die mit einem E-Bike unterwegs war. Die 61-Jährige stürzte und zog sich dabei Verletzungen zu, die eine medizinische Versorgung im Krankenhaus erforderten.

Luckau: Der Polizei wurde am Montagvormittag gegen 09:45 Uhr ein Ladendiebstahl in einem Baumarkt an der Berliner Straße angezeigt. Ein 40-jähriger Mann hatte Elektrowerkzeuge im Wert von etwa 250 Euro im Bereich der Außenanlagen abgelegt. Er wurde von Angestellten gestellt, als er die Beute abholen wollte. Neben der Anzeigenerstattung wurde ihm ein Hausverbot erteilt. Weitere Ermittlungen führt nun die Kriminalpolizei.

Schönefeld: Unbekannte Personen beschädigten im Verlauf des Wochenendes einen in einer Baustelle in der Umgehungsstraße abgestellten Radlader. Der verursachte Schaden beläuft sich auf rund 3.000 Euro, die Polizei leitete Ermittlungen im Fall der Sachbeschädigung ein.

Schönefeld: Polizei und Feuerwehr mussten in der Nacht zum Sonntag in den Hugo-Junkers-Ring ausrücken. Dort kam ein PKW NISSAN in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einer Leitplanke. Die beiden Insassen im Alter von 29 und 32 Jahren wurden bei dem Unfall verletzt und mussten zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden. Am NISSAN entstand ein Totalschaden, der mit rund 30.000 Euro angegeben wurde. Ein später nachfolgender PKW OPEL überfuhr Trümmerteile und wurde dadurch ebenfalls beschädigt. Im Zuge der Rettungs-und Bergungsabreiten wurde die Fahrbahn bis etwa 01:00 Uhr komplett gesperrt.

Schönefeld: Unbekannte Personen verschafften sich im Verlauf des vergangenen Wochenendes gewaltsam Zutritt zu einer Baustelle in der Theodor-Fontane-Straße und entwendeten mehrere tausend Meter Kupferdraht. Der geschätzte Schaden beziffert sich auf mehrere tausend Euro, die Polizei leitete Ermittlungen wegen des besonders schweren Diebstahls ein.

Großziethen: Gegen 08:00 Uhr am Montag stießen in der Karl-Marx-Straße ein PKW BMW und ein PORSCHE nach einem Fehler beim Rückwärtsfahren zusammen. Mit einem Gesamtsachschaden von zirka 1.500 Euro blieben beide Autos fahrbereit.

 

pm/red

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