Cottbus Dienstag, 22 Dezember 2015 von Redaktion

Fürst Pückler im grünen Cottbus

Fürst Pückler im grünen Cottbus

"Endlich!" meinte Gert Streidt auf die Nachfrage, ob Fürst Pückler in die Innenstadt gehöre. "Im Branitzer Park entwickelte sich die Statue schnell zum Besuchermagneten, viele haben Fotos von sich und dem Motiv gemacht, nun weißt Pückler schon in der Innenstadt auf den Park hin, das ist toll." Seit heute Mittag wird der weiße Hirsch aus Stahl mit Fürst Pückler als Reiter an der Stadtpromenade aufgebaut. Die letzten Arbeiten werden morgen früh erledigt.

Er steht auf einer Stahlplatte, die wiederum auf Schotter gebettet ist. Bisher ist das ein Provisorium, man will testen ob der Standort gut ist und wie es die Menschen annehmen. Insgesamt wiegt das Kunstwerk von Moritz Götze 2,8 Tonnen, besteht aus einer Stahlkonstruktion und bemalten Emailleplatten. Es stand etwa ein halbes Jahr im Branitzer Park und ist nun in die Cottbuser Innenstadt gezogen. Lebemann Pückler ist in Cottbus angekommen, ein Touristenfaktor ist der Park allemal, nun weißt schon der weiße Hirsch auf die einmalige Parklandschaft mit Pyramiden hin.

Man erzählt sich, dass Fürst Pückler mit einer Kutsche, der vier weiße Hirsche vorgespannt waren, um seine zukünftige Frau, Lucie von Pappenheim, geborene von Hardenberg, in Berlin unter den Linden, vor dem Cafe Kranzler zu beeindrucken.

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