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Cottbus Samstag, 14 März 2015 von Redaktion

Drei Architektur-Preise für Studierende der BTU Cottbus-Senftenberg

Drei Architektur-Preise für Studierende der BTU Cottbus-Senftenberg

Ausgezeichnete Entwürfe von David Hein sowie Marc Timo Berg und Yvonne Corinna Paul im Schinkel-Wettbewerb „Neuland Lichtenberg“

 

Im Rahmen des 160. AIV-Schinkel-Wettbewerbes „Neuland Lichtenberg“ werden drei Studierende der BTU Cottbus-Senftenberg ausgezeichnet. Traditionell werden die Namen am 13. März auf dem Schinkelfest bekanntgegeben, dem Geburtstag des Namensgebers Karl-Friedrich Schinkel.

David Hein ist Architektur-Student und erhält gleich zwei Preise: den mit 3.000 Euro dotierten Schinkel-Preis für Architektur/Denkmalpflege im Themenschwerpunkt Objekt und Intervention sowie einen Sonder­preis in Höhe von 1.500 Euro für den behutsamen Umgang mit dem Bestand.

In der Wettbewerbsbroschüre heißt es dazu: „Mit der Vorstellung eines neuen Systems der Personenbeförderung wagen die Verfasser Pioniergeist: Eine Seilbahn verknüpft verkehrstechnisch überzeugend und leistungsfähig sowie landschaftsplanerisch gut eingebunden den „entlegenen Ort“ mit dem Zentrum der Stadt. Anfangs- bzw. Endpunkt der neuen Verbindung bildet der Seilbahnhof im ehemaligen Kraftwerksgebäude.“, und weiter: „Das historische Technikgebäude erhält wieder eine technische, aber zeitgemäße Bestimmung. Die Eingriffe in die denkmalgeschützte Substanz sind minimiert und vertretbar.“

Marc Timo Berg und Yvonne Corinna Paul, beide Studierende im Masterstudiengang Architektur wurden mit dem Sonderpreis Architektur im Themenschwerpunkt Objekt und Intervention gewürdigt, der mit einem Preisgeld in Höhe von 2.500 Euro verbunden ist.

In der Beschreibung heißt es unter anderem: „Es sind viele kleine ressourcenschonende Eingriffe, die den Bestand nur leicht berühren, aber zugleich das Potential haben, den Ort nachhaltig zu verändern. Man erkennt, dass aufmerksame Stadtwanderer sorgfältig Situationen aufgenommen und gezielt Interventionen gesetzt haben, wie es mit der Aufgabenstellung intendiert war. Den Verfassern gelingt es, durch kleine Interventionen die Qualitäten des Ortes zu erkennen, zu nutzen und einen (lebendigen) Stadtraum zu konzipieren.“

Für den vom Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) zu Berlin ausgelobten größten Ideen- und Förderwettbewerb für junge Architekten, Ingenieure und Künstler im deutschsprachigen Raum wurden 137 Entwürfe eingereicht. Es wurden insgesamt zwei Schinkel-Preise und neun weitere Anerkennungs- und Sonderpreise mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 19.500 Euro vergeben. Der interdisziplinäre Wettbewerb wurde erstmals in drei Themenschwerpunkte - Vernetzung und öffentlicher Raum, Quartier und Mischung, Objekt und Intervention – gegliedert.

Seit 1855 wird der Schinkel-Wettbewerb für junge Planer vom Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin ausgelobt. Ziel ist es, die Kreativität und Fantasie der Planer für die Lösung zukunftsorientierter Planungsauf­gaben herauszufordern. Mit diesem Ansatz soll auch an das universale Denken des Namensgebers Karl-Friedrich Schinkel erinnert werden.

www.aiv-berlin.de

 

Quelle: BTU Cottbus-Senftenberg

 

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