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Brandenburg Freitag, 26 November 2021 von [wp]

Krankheiten vorbeugen - weshalb viele Zivilisationskrankheiten vermeidbar wären

Krankheiten vorbeugen - weshalb viele Zivilisationskrankheiten vermeidbar wären

Chronische Krankheiten können die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Dennoch werden Risikofaktoren, die solche Erkrankungen begünstigen können, häufig unterschätzt. Mit einer gesunden Lebensweise, Sport und Bewegung könnten viele gesundheitliche Beschwerden vermieden werden.

Mit einem maßlosen Lebensstil schadet man der Gesundheit

Ein ungesunder Lebensstil kann das Risiko, chronisch krank zu werden, deutlich erhöhen. So ist bekannt, dass sich der häufige Konsum von Alkohol und Nikotin ungünstig auf das Wohlbefinden und den allgemeinen Gesundheitszustand auswirken. Mittlerweile zählen die sogenannten Zivilisationskrankheiten in der westlichen Welt zu den gesundheitsökonomisch bedeutsamsten Gesundheitsproblemen. Oft kommt es berufsbedingt zu chronischen Beschwerden wie Muskel-Skelett-Erkrankungen, die langwierige und aufwendige Behandlungen erfordern. Nicht immer werden die notwendigen Maßnahmen jedoch von der gesetzlich verankerten Krankenversicherung übernommen. Wer bei einem Krankenhausaufenthalt vom Chefarzt behandelt und in einem Ein- oder Zweibettzimmer untergebracht werden möchte, muss sich zusätzlich absichern. Die freie Wahl des Krankenhauses sowie die Behandlung durch den Chefarzt und das Einbettzimmer zählen zu den Zusatzleistungen, die nicht durch die gesetzliche Krankenversicherung, sondern nur durch eine Krankenhauszusatzversicherung abgedeckt werden können. Da eine Vielzahl an Versicherungen und Tarifmodellen existieren, ist es schwierig, sich eine objektive Meinung zu bilden. Von einem unabhängigen Vergleichsportal wurden die Entwicklung der Beiträge sowie das Preis-Leistungs-Verhältnis verschiedener Krankenhauszusatzversicherungen analysiert. Bei der Notenvergabe wurden die Leistungen der einzelnen Tarife, die Kosten sowie die Beitragsentwicklung berücksichtigt. Die Note "Sehr gut" erhielten jedoch nur wenige Tarife. Wer mehr über die Testsieger der Krankenhauszusatzversicherung sowie zum Thema Krankenhauszusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen und Tarifen ohne Wartezeit erfahren möchte, kann sich hier informieren. Ein Tarifvergleich ist eine weitere Möglichkeit, einen Überblick über die Beiträge und Leistungen von Krankenhauszusatzversicherungen zu erhalten. Die Vergleichsergebnisse können anschließend mit den Resultaten des Krankenhauszusatzversicherungen-Tests verglichen werden. Eine Krankenhauszusatzversicherung wird meistens in Erwägung gezogen, wenn die Leistungen gesetzlicher Kran­ken­kas­sen den eigenen Ansprüchen nicht genügen. Grundsätzlich werden von den gesetzlichen Versicherern Behandlungen nur in dem Umfang, der unbedingt medizinisch notwendig und gleichzeitig wirtschaftlich sinnvoll ist, übernommen. Wenn zusätzlich zur standardmäßigen Versorgung jedoch spezieller Bedarf besteht, wie etwa die Behandlung durch besonders qualifizierte Mediziner wie beispielsweise Chefärzte, muss selbst vorgesorgt werden. Die private Zusatzversicherung dient daher oft dazu, die Kassenleistungen aufzustocken. Obwohl ein Zusatzschutz meist nicht zwingend erforderlich ist, sorgt dieser dafür, dass der Versicherte im Krankenhaus wie ein Privatpatient behandelt wird. Eine private Krankenhauszusatzversicherung soll den Zugang zu Leistungen wie etwa eine erweiterte ärztlich-medizinische Betreuung sowie mehr Komfort beim Krankenhausaufenthalt auch für gesetzlich Versicherte ermöglichen. Dabei handelt sich um sogenannte Wahlleistungen, die abhängig vom Versicherungstarif auch Behandlungen, für die keine medizinische Notwendigkeit besteht, wie beispielsweise Schönheitsoperationen, die ohne privaten Zusatzschutz aus eigener Tasche bezahlt werden müssten, einschließen kann.

Risikofaktoren werden häufig unterschätzt

Viele Krankenhausaufenthalte wären vermeidbar, wenn bereits beim Auftreten erster Symptome ein Arzt aufgesucht würde. Zu den 20 häufigsten Diagnosen, die eine Krankenhauseinweisungen erforderlich machen, zählen unter anderem Herzschwäche (Herzinsuffizienz), Schlaganfall und Lungenentzündung (Pneumonie). Oft würde bereits eine Umstellung der Lebensgewohnheiten oder der Ernährung genügen, um diesen Krankheiten vorzubeugen. Bestimmte Faktoren, wie hohe Cholesterinwerte oder ein erhöhter Blutdruck erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Mit Sport und Bewegung sowie einer gesunden Ernährungsweise kann man dafür sorgen, dass Herz und Kreislauf gesund bleiben. Das Rauchen zählt nachweislich zu den größten Risikofaktoren, die für die Entstehung von Herz- und Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich sind. Es ist daher empfehlenswert, das Rauchen aufzugeben, um das Risiko für Herz-Kreislauf-Probleme sowie für Atemwegserkrankungen und eine Vielzahl anderer Zivilisationskrankheiten zu senken. Die Ernährung hat einen wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit. Wer sich abwechslungsreich und ausgewogen ernährt, versorgt den Körper mit den Vitalstoffen, die dieser täglich benötigt. Eine gesunde Ernährung sollte viel frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte, aber nur wenig Fleisch enthalten. Auf Süßwaren und Fertigmahlzeiten sollte möglichst verzichtet werden, da diese kaum Nährstoffe, sondern nur "leere Kalorien" enthalten und dem Körper keinen Nährwert bieten. Ausreichend Bewegung verbessert die Fitness und die geistige Leistungsfähigkeit. Dabei können schon kurze Bewegungseinheiten eine Menge bewirken. So kann bereits ein kleiner Spaziergang, der nur 10 bis 15 Minuten dauert, das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senken. Es lohnt sich daher, regelmäßig Sport und Bewegung in den Alltag zu integrieren.

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