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Brandenburg Mittwoch, 06 Oktober 2021 von [wp]

Anti-Aging-Wirkstoffe in Naturkosmetik

Anti-Aging-Wirkstoffe in Naturkosmetik

Viele der versprochenen Anti-Aging-Effekte und Faltenreduktionen durch Kosmetik können, wenn überhaupt, nur mit einer Vielzahl an chemischen Inhaltsstoffen erzwungen werden. Nicht alles davon ist, vor allem langfristig, effektiv und gesund für unsere Haut und den Rest unseres Körpers. Wer auf Naturkosmetik zurückgreifen möchte, muss aber nicht auf Anti-Aging-Wirkung verzichten. Viele Inhaltsstoffe, die wir der Natur entnehmen können, bekämpfen die Alterungszeichen der Haut ganz ohne künstliche Erzeugnisse. Hier schauen wir uns die Wirksamsten unter ihnen an.

Was ist Anti-Aging?

Es wird angenommen, dass unser Körper altert, weil unsere Zellen durch die sogenannten freien Radikale angegriffen werden. Diese entstehen natürlich in unserem Körper und lassen sich, zumindest nach dem aktuellen Entwicklungsstand, nicht verhindern. Das Ziel von Wirkstoffen gegen die freien Radikale ist also nicht das Stoppen des Alterns, sondern die Entschleunigung.

Durch Wirkstoffe wie Antioxidantien (z. B. Vitamin A, C und E) werden die freien Radikale neutralisiert und können so weniger schnell arbeiten. Hier setzt die Kosmetik an, um unseren Körper mit diesen den Alterungsprozess behindernden Wirkstoffen zu versorgen.

Ein anderes Ziel ist die Unterstützung unserer Mitochondrien. Sie sind das Kraftwerk für unsere Zellen und versorgen sie mit Energie. Werden sie geschädigt, hat unser Körper weniger Kraft dem Altern zu trotzen. Ein Wirkstoff, der gezielt den Mitochondrien hilft ist das bekannte Coenzym Q10.

Anti-Aging-Wirkstoffe in Naturkosmetik

Das Gute an diesen Wirkstoffen: Auch mit Namen wie Q10 oder Hyaluron kommen sie dennoch ganz natürlich in unserem Körper und der Natur vor. Nicht alle Inhaltsstoffe von bekannten Anti-Aging-Produkten sind unserem Körper fremd und künstlich zusammengestellt. Will man auf Naturkosmetik umsteigen, muss man nur die Produkte mit schädlichen oder reizenden Inhaltsstoffen aussortieren. Darunter gehören Mineralöle, Silikone und Parabene und eine ganze Reihe von Konservierungsstoffen.

Hier gibt es eine Auswahl an wirksamen Anti-Aging-Wirkstoffen aus der Natur:

Moos

In der Natur dient Moos wie viele andere Grünpflanzen als Filter für Schadstoffe in der Luft. Daneben speichert es Wasser, um sich, den Boden und sein Umfeld damit zu versorgen. Es ist bekannt dafür, extrem widerstandsfähig und flexibel zu sein. Wo es feucht ist, wächst schnell Moos, egal wie lebenswidrig die Umgebung ist. Kein Wunder, dass Forscher geschaut haben, ob das Moos seine stärkenden Eigenschaften auch an uns weitergeben kann.

Sie haben aus dem kleinen Blasenmützenmoos einen Wirkstoff extrahiert, der die Zellkerngesundheit aufrechterhält und den Stoffaustausch unterstützt. Wie das Moos wird die Haut damit widerstandsfähiger gegen Wetter- und Temperaturwechsel und speichert effektiver Flüssigkeit.

Biovolen Moossalbe hat diese Vorteile für sich entdeckt. In Kombination mit Hyaluron und feuchtigkeitsspendenden Ölen verspricht sie gute Effekte für die Behandlung von Alterungszeichen.

  • stärkt den Zellkern
  • verbessert den Stoffaustausch innerhalb der Zelle
  • gibt Widerstandsfähigkeit gegen Wetter- und Temperaturwechsel

Hyaluron

Hyaluronsäure ist nicht mehr aus der Kosmetikindustrie wegzudenken. Es gibt kaum noch ein Anti-Aging-Produkt, dass sie nicht enthält. Das hat auch einen guten Grund. Der Wirkstoff ist eines der, wenn nicht sogar das effektivste Mittel für glatte, sanfte Haut

Der Grund: Sie ist ein natürlicher Teil unseres Bindegewebes und bindet zwischen seinen Fasern das Wasser. Durch diese Wasserkissen wirkt die Haut glatt und straff. Erst wenn wir altern, beginnt die Herstellung der Hyaluronsäure in unserem Körper nachzulassen. Erreichen wir 60 Jahre, werden nur noch 10 Prozent der ursprünglichen Produktion erstellt.

Früher hat die Kosmetikindustrie Hyaluron aus tierischen Teilen hergestellt. Später sind sie wegen Unverträglichkeiten auf synthetisches Hyaluron umgestiegen, das im Labor mit Bakterienkulturen erzeugt wurde. Heute stammt das meiste Hyaluron, vor allem in der Naturkosmetik, aus Pflanzenfasern von Weizen oder aus fermentierter Hefe.

  • polstert & glättet unsere Haut durch Feuchtigkeitsspeicher

Astaxanthin

Ein weiterer Begriff, der furchtbar chemisch klingt. Astaxanthin kommt aber ganz für sich in der Natur vor. Es ist ein roter Farbstoff, den wir vor allem in rotem Obst und Gemüse finden. Neben dem Astaxanthin gibt es zum Beispiel das bekanntere Carotin, der Farbstoff, der in Möhren vorkommt. Astaxanthin steckt vor allem in der Blutregenalge. Bei ihr sorgt es für den Schutz vor UV-Strahlung und wirkt als Antioxidans. Daher ist es auch für die Kosmetikindustrie interessant.

Ein Kosmetikmittel, das die Alge enthält, gibt den Namen Heamatococcus Pluvialis an, oder, wenn er in hohen Mengen vorkommt, gleich den Wirkstoff Astaxanthin. In dieser Form bietet der Wirkstoff sich für Kosmetika an, weil es nicht nur ein besonders wirksames Antioxidans ist, sondern gleichzeitig auch sehr gut fettlöslich. Damit kann es sich leicht mit einer ölhaltigen Creme verbinden und sich mit seinem hohen Lipidanteil gut in den Hautschichten verbreiten.

Neben seiner Wirkung gegen die freien Radikale stimuliert die Rotalge auch die hauteigene Bildung von Kollagen. Das Protein ist ein wichtiger Bestandteil unseres Bindegewebes und hält unsere Haut zusammen. Wo es reißt, entstehen Falten, die durch die Anregung von Kollagenbildung reduziert werden können.

  • wirksames Antioxidans
  • stimuliert Kollagenproduktion

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