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Brandenburg Donnerstag, 23 September 2021 von [wp]

Dispo nach dem Urlaub – so gelingt die Umschuldung

Dispo nach dem Urlaub – so gelingt die Umschuldung

Die Urlaubszeit ist die Phase, in der viele Deutsche lockerer mit dem Geld umgehen. Keiner möchte im Traumurlaub an das Sparen denken. Dies ist einer der Gründe, warum viele Urlauber das Budget überziehen. Nach der Rückkehr ist das Konto dann überzogen und es fallen hohe Zinsen für den Dispo an. Rund 4,6 Prozent der Deutschen ereilt dieses Schicksal nach dem Sommerurlaub. In diesem Artikel geht es darum, wie eine Umschuldung gelingt und warum diese sinnvoll ist.

Warum ist die Disponutzung teuer?

Ein Dispo ist praktisch, da er automatisch zur Verfügung steht. Jedoch bezahlen Verbraucher das mit einem hohen Zinssatz. Die Konditionen bei Dispokrediten unterscheiden sich von Bank zu Bank mitunter deutlich. Deshalb sollte jeder die Zinssätze seiner Hausbank überprüfen. Im Schnitt liegt der Zinssatz für Dispokredite bei zehn Prozent.

Gerade in diesem Punkt zeigen sich die Vorteile eines Kleinkredits. Hier sind deutlich niedrigere Zinssätze möglich. Mit einem Kleinkredit lässt sich ein durch den Urlaub überzogenes Konto schnell ausgleichen und die Rückzahlung auf einen längeren Zeitraum verteilen.

Wieso lohnt es sich, den Dispokredit mit einem Ratenkredit umzuschulden?

Wird ein überzogenes Konto durch einen Ratenkredit ausgeglichen, wird von einer Umschuldung gesprochen. So können Verbraucher den teuren Dispo mit einem Kredit umschulden und Kosten senken. Das Ziel ist es vor allem, die hohen Zinsaufwendungen zu senken. Gleichzeitig erfolgt eine geplante Rückzahlung der Schulden über einen Zeitraum von mehreren Monaten oder einigen Jahren.

Kredite für die Umschuldung eines Dispos finden

Viele Kunden mit einem überzogenen Konto denken, dass die Hausbank der alleinige Ansprechpartner ist. Dies stimmt jedoch nicht. Für die Umschuldung eines Dispos sind grundsätzlich alle Ratenkredite geeignet. Viele Banken bieten spezielle Kredite für die Umschuldung an. Aus diesem Grund muss die Umschuldung des Dispos nicht über die Hausbank stattfindet.

Es bietet sich an, etwas Zeit in die Suche und den Vergleich eines Kredits für die Umschuldung zu investieren. Dafür bieten sich die Plattformen im Internet an. Hier ist es möglich, gezielt nach Krediten in der benötigten Höhe zu suchen. Auf diese Weise können Verbraucher einen günstigen Ratenkredit per Online-Vergleich finden.

Wer etwas Zeit aufwendet und einen Kredit mit günstigen Konditionen findet, spart bei der Umschuldung noch mehr Geld. Grundsätzlich sollte jeder Dispo, der konstant über einen Zeitraum von mehr als sechs Monaten besteht, durch einen Kleinkredit ausgeglichen werden. Bereits hier ist die Ersparnis spürbar.

Wie viel lässt sich durch eine Dispoumschuldung sparen?

Es ist möglich, die Zinsen mit einem Kreditrechner zu kalkulieren. Dabei kann ein Vergleich zwischen einem Ratenkredit und dem Dispo gezogen werden. Bei angenommenen 10,5 Prozent Zinsen für den Dispo und 2,5 Prozent für einen Umschuldungskredit sowie Schulden von 7.500 Euro ergibt sich folgendes Bild:

Bei einer Rückzahlung über drei Jahre liegen die Gesamtkosten beim Dispo bei etwa 8.715 Euro. Alleine 1.215 Euro entfallen auf Zinsen, wobei eine gleichmäßige Rückzahlung vorausgesetzt wird. Dies bedeutet eine monatliche Rate von 242 Euro.

Durch eine Umschuldung sinkt die monatliche Belastung auf 216 Euro. Nach drei Jahren summiert sich die Rückzahlung auf 7.790 Euro bei 290 Euro Zinsen. Innerhalb von drei Jahren lassen sich somit rund 925 Euro sparen – und das bei nur 7.500 Euro Grundschuld.

Fazit zur Umschuldung von Dispokrediten

Verbraucher unterschätzen oft, wie viel Zinsen durch einen Dispokredit entstehen. Eine Umschuldung lohnt sich in den meisten Fällen. Ein Kreditvergleich sowie das Nachrechnen nehmen dank Internet nur wenige Minuten in Anspruch – dies lohnt sich auf jeden Fall.

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Bild: pixabay

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