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Brandenburg Freitag, 03 September 2021 von [wp]

Woher kommen Magenschmerzen im Oberbauch und was kann man gegen sie tun?

Woher kommen Magenschmerzen im Oberbauch und was kann man gegen sie tun?

Viele Menschen kennen den Schmerz, der sich im oberen Bauchbereich unter den linken Rippen ausbreitet. Verspürt man in dieser Gegend Schmerzen, wird es sich wahrscheinlich um den Magen handeln. Wie sich der Schmerz ausprägt, kann bei jedem unterschiedlich sein.

Meistens ist es ein stechender Schmerz, der nicht durchgehend anhält, sondern in einzelnen Schüben kommt. Schnell werden Magenkrämpfe auch mit Darmkrämpfen verwechselt. Diese treten allerdings nicht im Ober- sondern im Unterbauch etwa in Höhe des Bauchnabels auf.

Wie funktioniert die Verdauung überhaupt?

Um ein besseres Verständnis für seinen Körper und mögliche Ursachen für die Beschwerden zu bekommen, sollte man verstehen, wie die Verdauung funktioniert. Speisebrei, der im Mund mit Speichel vermischt wurde, wird durch einen ringförmigen Muskel in den Magen transportiert. Dieser passt sich bezüglich der Größe auf die zu verdauende Menge an. Durch wellenförmige Bewegungen durchmischt der Magen die Nahrung mit Magensäften und transportiert ihn anschließend an den Dünndarm weiter.

Was können Ursachen für die Beschwerden sein?

Im Zusammenhang mit den Magenschmerzen Oberbauch treten häufig noch weitere Symptome auf. Diese können Aufschluss darüber geben, was die Ursache für die Schmerzen ist. Typische Symptome sind Übelkeit und Sodbrennen. Es können aber noch viele weitere Symptome wie Kopfschmerzen und blutiger Stuhlgang auftreten.
Eine Ursache für die Magenschmerzen und die Krämpfe kann der sogenannte Reizmagen sein. An diesem leiden viele Menschen, ohne es überhaupt zu wissen. Auch der Reizmagen kann verschiedene Ursachen haben. Oft entsteht er durch ein überempfindliches Nervensystem, das durch den Magen-Darm-Trakt verläuft.
Eine weitere Möglichkeit ist, dass die Ernährung verantwortlich ist. Weit verbreitet sind zum Beispiel die starken Beschwerden bei Menschen, die laktoseintolerant sind. Eine Krankheit, die ebenfalls immer bekannter wird, ist die Zöliakie. Dabei handelt es sich um eine entzündliche Erkrankung des Verdauungstrakts aufgrund des Glutens, das in Getreide enthalten ist. Zöliakie kann sich durch die verschiedensten Symptome äußern. Eines, das häufig von Betroffenen genannt wird, sind Magenschmerzen.
Weitere Auslöser für Magenschmerzen können Medikamente sein, die der Körper nicht verträgt. Auch psychischer Stress kann sich negativ auf die Verdauung und das Wohlbefinden im Allgemeinen auswirken. Zudem verbleibt besonders fettige Nahrung sehr lange im Magen und kann neben einem unangenehmen Völlegefühl auch für Krämpfe sorgen.

Magenschmerzen was tun?

In jedem Fall sollte man einen Arzt aufsuchen, wenn man von starken Magenschmerzen geplagt wird. Zwar kann man bereits einen Verdacht haben, was die Ursache für die Beschwerden ist, doch erst der Arzt kann mit Sicherheit sagen, wo das Problem liegt. Magenschmerzen können auch auf schwere Krankheiten wie Krebs hinweisen. Besonders hier ist es wichtig, nicht zu lange zu warten und das klärende Gespräch zu suchen.
Nach der Untersuchung kann der Arzt verschiedene Medikamente verschreiben. Einige wirken sich beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt aus und können ihn auf schwer verdauliche Mahlzeiten vorbereiten. Andere Medikamente hingegen wirken sich positiv auf die Psyche aus und helfen dabei, sich zu entspannen und dem Körper Ruhe zu geben.
Bei Lebensmittelunverträglichkeiten sollte man sich einen Ernährungsberater suchen und gemeinsam mit ihm einen Ernährungsplan erstellen, der dem Körper alles gibt, was er braucht und auf die Dinge verzichtet, die zu Beschwerden führen.

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Bild: pixabay.com

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