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Brandenburg Samstag, 28 August 2021 von [wp]

Neue Trends machen Dampf

Neue Trends machen Dampf

Rauchen ist nicht mehr, was es einmal war. Was noch vor wenigen Jahrzehnten als Zeichen für kultivierten Lebensgenuss galt, ist weitgehend aus der öffentlichen Wahrnehmung verschwunden. Zigaretten, Zigarren und Pfeifen werden fast nur noch in Raucherecken konsumiert. Damit ist das Lifestyle-Image des Tabakrauchens wohl endgültig passé. Dabei ist die Lust, feine Aromen zu inhalieren, wie eh und je vorhanden. Mit dem kleinen Unterschied, dass dieser Genuss nicht mehr als radikaler Angriff auf Lunge und Atemwege empfunden wird, sondern wesentlich sanfter daherkommt – als aromatischer Hauch aus einem elektrischen Verdampfer.

Wo liegt der Unterschied zwischen Rauchen und Dampfen?

Was früher Raucher waren, sind heute „Dampfer“. Sie halten keine qualmenden Tabakstäbchen mehr in der Hand, sondern Vaporizer. Ein Vaporizer ist ein kleines Gerät, das Wirkstoffe in Dunstwölkchen verwandelt, die ein Dampfer dann genussvoll inhalieren kann. Der Unterschied zum klassischen Tabak-Konsum besteht darin, dass beim Verdampfen von Kräutern nicht so viele Schadstoff-Partikel entstehen wie bei der Verbrennung von Tabakblättchen. Das gibt den Konsumenten das Gefühl, ihre Gesundheit zu schonen.
Der klassische Tabakraucher nimmt mit jedem Zug aus der Zigarette, der Zigarre oder der Pfeife schädliche Substanzen wie Teer und Kohlenmonoxid auf, während ein Vaporizer-Konsument lediglich den aromatisierten Dampf von Kräutersubstanzen inhaliert. Sofern es sich dabei um unbedenkliche Kräuter handelt und das Gerät keine Verunreinigungen enthält, gelangen auf diese Weise nach derzeitigem Wissen offenbar weniger schädliche Stoffe in den Organismus als beim Tabak-Konsum.

Genuss mit alter Tradition

Die Idee, Aromastoffe zu verdampfen und zu inhalieren ist nicht neu. Im Orient sind kunstvoll gefertigte Wasserpfeifen schon seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der Kultur. Der Dampf der Shishas war ein Zeichen der Zusammengehörigkeit und der Gastfreundschaft. Dass mit dem Genuss jede Menge Schwebstoffe und schädliche Substanzen in die Atemwege gelangten, war zu dieser Zeit noch ohne Bedeutung.
Die Tradition, gemeinsam Shisha zu rauchen, ist bis heute erhalten und das nicht nur in der arabischen Welt. Shisha-Bars gehören mittlerweile auch in Europa zum gewohnten Bild vieler Innenstädte. Auch wenn diese Form des kultivierten Genießens bis heute noch nicht ohne gesundheitliche Risiken möglich ist, hat das gemeinsame Shisha-Rauchen seine verbindende Funktion aus alter Zeit behalten.

Die besten Vaporizer im Test

Das Verfahren, bestimmte Stoffe durch Verdampfung zu inhalieren, stammt ursprünglich aus der Medizin. Wer kennt nicht das alte Hausmittel, bei einer Erkältung ein paar Tropfen Eukalyptusöl in heißes Wasser zu träufeln, um dann die warmen Dämpfe zu inhalieren? Um einen ähnlich positiven Effekt zu erreichen und den Zug am Vaporizer zu einem Genuss ohne Reue zu werden zu lassen, haben die Hersteller dieser Geräte ein bemerkenswertes Qualitätsniveau erreicht, wie man aus diesem Vaporizer-Test ersehen kann.

Mit Volldampf unterwegs

Dass Dampf viel mehr ist als nur heiße Luft, wissen nicht nur Freunde von handlichen Vaporizern. Mit Dampf ist noch viel mehr möglich. Man kann damit sogar eine Lokomotive mit vielen Waggons in Bewegung bringen. Die Zeiten der Dampfeisenbahn sind zwar schon lange vorbei, aber es gibt noch Strecken, wo solche Züge unterwegs sind. Zum Beispiel die beliebte Waldeisenbahn in Muskau. Wer Lust hat, als Passagier an einer Fahrt mit diesem Zug teilzunehmen kann sich hier eine Fahrkarte buchen.

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Foto: pixabay.com

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