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Brandenburg Donnerstag, 20 Mai 2021 von [wp]

Retro Sport für Kinder - Tipps zum Rollschuhlaufen

Retro Sport für Kinder - Tipps zum Rollschuhlaufen

Das Fahren auf Rollschuhen macht nicht nur Spaß, es bietet Ihrem Kind auch viele Vorteile. Neben Bewegung an der frischen Luft hat dieses Hobby noch einiges mehr zu bieten. Durch das Erlernen neuer Bewegungsabläufe wird nicht nur die Konzentration gefördert, auch die Kondition wird verbessert. Das Gleichgewicht zu halten und nicht über die eigenen Füße zu stolpern, beansprucht die Koordination. Je aufwendiger die ausgeführten Manöver sind, desto wichtiger sind das richtige Setzen der Füße sowie die Körperhaltung. All dies erleichtert später dem Umstieg auf Inliner, da die Bewegungen bereits bekannt sind.

Das richtige Alter und Alternativen

Wann der richtige Augenblick für den Einstieg gekommen ist, hängt immer vom Kind ab: während manche sich mit etwa vier Jahren schon vor jeder Fahrt auf ihre Rollschuhe freuen, fühlen sich andere erst ein paar Jahre später sicher genug für die erste Fahrt. Das Tempo und die Häufigkeit bestimmt der Fahranfänger. Zu viel Druck nimmt dem Kind den Spaß am Fahren, bevor die ersten Erfolge sich eingestellt haben. Wenn es dennoch ein Sport auf Rollen sein soll, lohnt sich durchaus ein Blick auf sogenannte Stunt Scooter. Diese sind ebenfalls schnell und wendig, die Rollen sind aber nicht fest an den Füßen - Ihr Kind kann jederzeit absteigen, wenn es unsicher ist oder eine Pause braucht.

Die richtige Ausrüstung

Regennasse Wege, das Einüben neuer Tricks oder Unachtsamkeit: Nicht nur Anfänger, sondern auch fortgeschrittene Fahrer können stürzen. Gut sitzende Schoner für Ellenbogen, Knie und Hände sowie ein Helm schützen vor Schürfwunden oder schlimmeren Verletzungen. Zu stark abgenutzte oder zu klein gewordene Verschleißteile sollten zeitnah ersetzt werden. Auch die Rollschuhe selbst sollten gut am Fuß sitzen und nicht zu groß oder zu klein sein. Sparen Sie nicht an der Ausrüstung. Zu günstige Rollschuhe können nicht nur schneller kaputt gehen, sondern haben zusätzlich oft eine schlechte Rollfähigkeit. Eine sichere Alternative sind die etwas hochwertigen Rollschuhe. Viele Anbieter führen im Kinder- und Jugendbereich größenverstellbare Modelle, damit der Spaß auch lange hält.

Die ersten Fahrversuche

Anfangs kann es sinnvoll sein, wenn eine zweite Person als "Stütze" nebenher geht, bis das Kind sein Gleichgewicht gefunden hat. Das gibt auch zusätzlich Sicherheit. Zuerst sollte das richtige Bremsen gelernt werden, damit ihr Kind jederzeit sicher anhalten kann. Als Übungsplätze bieten sich der eigene Hof, Spielstraßen mit wenig Verkehr oder ruhige Skateparks an. Je häufiger Sie gemeinsam üben, desto schneller gewinnt Ihr Kind an Sicherheit - Pausen zwischen den Fahrten sind aber wichtig! Für den Einstieg reicht ein Mal, bei besonders enthusiastischen Fahranfängern auch zwei bis drei Mal pro Woche.

Tricks und Kunststücke

Steht Ihr Kind sicher auf seinen Rollschuhen und beherrscht das Anfahren, Bremsen und grundsätzliche Lenkmanöver, kann es an die ersten Tricks gehen. Rückwärts, auf einem Bein, in der Hocke oder auf Zehen und Ferse zu fahren sind beliebte Anfängertricks. Ist genügend Motivation vorhanden, bietet sich eine Mitgliedschaft in einer Trainingsgruppe oder Mannschaft an. Es gibt Unterricht, Rennen und andere Wettbewerbe auf Rollschuhen.

Rollschuhe haben einiges zu bieten. Neben positiven Auswirkungen auf Koordination, Kondition und Konzentration, steigern sie auch das Selbstbewusstsein. Durch kontinuierliches Üben sieht Ihr Kind bei jeder neuen Lektion Fortschritte. Fahren mit Freunden oder in einem Team verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Um die Freude am neuen Hobby nicht zu verderben, lohnt sich die Investition in hochwertiges Equipment, das der Belastung längere Zeit standhält und Ihr Kind richtig schützt. Jetzt steht dem neuen Hobby nichts mehr im Wege!

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