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Brandenburg Freitag, 23 April 2021 von [wp]

Urlaub in Leipzig: Großstadtflair und lebendige Natur

Leipzig lohnt sich für jeden. Egal ob Feierwütige, Wochenendtouristen, Familien oder Paare – sie alle kommen in der dynamischen sächsischen Metropole auf ihre Kosten. Leipzig ist eine Stadt voller kultureller Angebote und mit reicher Geschichte. Es lässt sich dort in den vielen Parks entspannen, in süßen Cafés sitzen und wunderbar am Abend ausgehen. Der eine bleibt nur ein paar Tage, der andere eine Woche und manch einer bleibt sogar für immer. Niederlausitz-Aktuell hat drei Anregungen für Kurzentschlossene zusammengestellt, die ihrem ersten Aufenthalt in Leipzig entgegenfiebern.

Tipp #1: Natur genießen

Leipzig ist eine sehr grüne Stadt. Aus diesem Grund lohnt es sich, innerhalb der Stadt das Fahrrad zu nehmen. Mit dem Rad können Sie bei schönem Wetter die vielen Parks, Wälder und Seen im Stadtgebiet besuchen. Insbesondere der Clara-Zetkin-Park und der nahegelegene Palmengarten sind einen Ausflug wert. Dort entspannen Sie bei Spaziergängen oder einem guten Buch und lassen die Seele baumeln. Wer kein eigenes Fahrrad dabei hat, kann recht unkompliziert an einem der vielen Standorte des in Leipzig gegründeten Fahrradverleihsystems „Nextbike“ eines ausleihen. Hat man etwas länger Zeit, lohnt sich immer ein Ausflug in die Sächsische Schweiz für eine ausgedehnte Wandertour. Längere Wanderungen stärken das Immunsystem, sorgen für einen tiefen und festen Schlaf und entspannen Körper und Geist. Alle größeren Orte sind recht gut mit der Bahn erreichbar. Für mehr Flexibilität können Sie sich auch einen Mietwagen in Leipzig ausleihen und damit die etwa 150 Kilometer zügig zurücklegen. Ein Mietwagen hat den Vorteil, dass Sie nicht an die Fahrtzeiten der öffentlichen Verkehrsmittel gebunden und generell wesentlich freier und unabhängiger sind.

Tipp #2: Szenebezirk Plagwitz

Plagwitz ist definitiv einer der beliebtesten Stadtbezirke Leipzigs. Neben abwechslungsreichen Kunst- und Kulturangeboten finden sich dort auch zahlreiche Cafés und Restaurants. Zudem schafft der Heinrich-Heine-Kanal, der durch das Viertel fließt, eine ganz besondere Atmosphäre. Hier lässt sich an lauen Sommerabenden wunderbar das eine oder andere Getränk genießen. Wasser, Natur, Kunstgalerien und Industriecharme finden sich hier dicht beieinander. Gleich in der Nähe, im Bezirk Lindau, befindet sich außerdem die berühmte Leipziger Baumwollspinnerei. Viele Künstler haben dort ihre Ateliers; in insgesamt 12 Galerien und Ausstellungsflächen kann man ihre Werke bestaunen.

Tipp #3: Geschichte erleben

Eine der bekanntesten und meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Leipzigs ist sicherlich das Völkerschlachtdenkmal. Mit 91 Metern ist es eines der größten Denkmäler in Europa, das – etwas abseits gelegen – kaum zu übersehen ist. Die Völkerschlacht im Jahr 1813 wurde in unmittelbarer Nähe der Stadt Leipzig ausgetragen. Hier erlebte damals Napoleon eine Niederlage gegen seine russischen, österreichischen, schwedischen und preußischen Feinde. Das Museum des Völkerschlachtdenkmals informiert über die Zeit um die Völkerschlacht. Ein weiterer geschichtsträchtiger Ort ist die Universität Leipzig. 1409 gegründet ist sie die zweitälteste Universität Deutschlands, nach der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1968 wurde die Universitätskirche von der SED gesprengt und später, in umfangreichen Renovierungsarbeiten, durch das sogenannte Paulinum ersetzt. Es wurde konstruiert, dass der Eindruck entsteht, es sei leicht schief. Diese Optik soll an die damalige Sprengung erinnern.

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