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Brandenburg Dienstag, 20 April 2021 von [wp]

Die Tätigkeit von Spielerberatern

Die Tätigkeit von Spielerberatern

Profifußball ist ein Milliardengeschäft. Die Zeiten, in denen ein Fritz Walter für ein paar Mark gegen den Ball trat, sind unwiderruflich vorbei. Ebenfalls gibt es bis auf eine Handvoll extrem loyaler Profis auch niemanden mehr, der nur einen einzigen Verein im Profifußball in seinem Lebenslauf stehen hat. Andres Iniesta und Lionel Messi haben beispielsweise nie für einen anderen Proficlub gekickt als den FC Barcelona. Jedoch darf aufgrund der Erfolgsgeschichte eines der besten Vereine der Welt angenommen werden, dass das Treuebekenntnis hier nicht allzu schmerzhaft gewesen sein dürfte. Bei Francesco Totti vom AS Rom sieht die Sache dagegen etwas anders aus. Sein Club ist nur mäßig erfolgreich und zählt sicher auch nicht zu den Vereinen, die die höchsten Gehälter ausschütten. Totti ist daher einer der wenigen, denen man glauben darf, dass sein Herz noch am Verein hängt.

Reichmacher Spielcasino?

Aber nicht nur im Fußball ist eine Menge Geld zu machen, auch Casinos sind dafür bekannt, dass hier der Traum von den Millionen bereits das ein- oder andere Mal verwirklicht wurde. Aufgrund der Coronakrise hat sich das Spiel aktuell mehr ins Internet verlagert, wo eine Vielzahl verschiedener Anbieter um die Gunst der Spieler wirbt. Es ist nicht einfach, in diesem Dschungel den Überblick zu behalten. Eine Bonusübersicht auf casinovergleich.eu bringt hier Licht ins Dunkel und stellt übersichtlich dar, wo die verlockendsten Boni im Netz abgegriffen werden können.

Die Arbeit von Spielerberatern

Doch zurück zum Fußballgeschäft. In dieser Branche ist es nicht unbedingt erforderlich, überdurchschnittlich gut kicken zu können, um reich zu werden. Denn es gibt einen Berufszweig, der sich in den letzten Jahrzehnten im Kielwasser des Profifußballs eine goldene Nase verdient hat - die Spielerberater. Die Beliebtheit dieses Berufs hat sich mittlerweile irgendwo zwischen Investmentbanker und Politiker eingependelt. Befeuert wird der schlechte Ruf der Branche immer wieder durch Äußerungen von Vereinsverantwortlichen, die den Beratern Raffgier vorwerfen und sie für das Scheitern von Vertragsverhandlungen verantwortlich machen. Dennoch verfügt fast jeder Profi über einen eigenen Berater bzw. eine Berateragentur. Die Aufgabe eines Beraters besteht im Wesentlichen darin, den Klienten bei Vertragsverhandlungen zu vertreten, bzw. einen passenden Verein für ihn zu finden. Der Verdienst des Beraters speist sich durch Provisionen für Vertragsabschlüsse. Interessanterweise bezahlt diese Provisionen aber nicht der Klient, also der Fußballer, sondern der Verein, der den Spieler anstellt. Die Höhe der Provision liegt im Schnitt bei 8-10 % des Jahresgehalts. Weil dadurch erhebliche Nebenkosten für die Vereine entstehen, sehen diese die Tätigkeit von Spielerberatern besonders kritisch.

Ist die Branche verzichtbar?

Sicher ist, dass für ein Zustandekommen eines Vertrags nicht zwingend die Mitwirkung von Beratern erforderlich ist. Genauso wie aber die meisten Immobilien durch Einschaltung eines Maklers veräußert werden, scheinen die Spieler zu glauben, dass auf diese Weise ein Mehrwert in Form von besseren Verträgen geschaffen wird. Dass es aber auch anders geht, hat zuletzt der Nationalspieler Joshua Kimmich vom FC Bayern München bewiesen. Denn dieser hat den Vertrag mit seiner Berateragentur zum Saisonende gekündigt und wird ab sofort die Vertragsverhandlungen in Eigenregie führen. Kimmich bezeichnet dieses Vorgehen als bewusste Entscheidung und als Chance, noch mehr Eigenverantwortung zu übernehmen. Sein Arbeitgeber dürfte jedenfalls keine Einwände dagegen haben, spart er sich durch den Wegfall der Provisionen wohl einen Betrag in Millionenhöhe.

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