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Brandenburg Montag, 12 April 2021 von [wp]

Labrador: Tipps zu Haltung und Ernährung

Labrador: Tipps zu Haltung und Ernährung

Labradore zählen in Deutschland zu den beliebtesten Hunderassen überhaupt. Sie sind liebenswert, wissbegierig und vor allem treu. Sie eignen sich als Familienhund ebenso wie als freundlicher Gefährte für Singles und Paare. Bei der Haltung von Labradoren sind verschiedene Kriterien zu berücksichtigen, damit sich das Tier gesund und glücklich entwickelt. Speziell im Bereich Ernährung müssen Halter sorgfältig vorgehen und für einen ausgewogenen Speiseplan sorgen. Dieser Artikel stellt wichtige Tipps und Tricks vor, die bei der Haltung und Ernährung von Labradoren eine Rolle spielen.

Das Wesen von Labradoren berücksichtigen

Labradore sind Jagdhunde mit einem immensen Bewegungsdrang. Sie eignen sich daher nicht für die Haltung in kleinen Wohnungen, sondern benötigen viel Platz und Auslauf. Deswegen sind solche Hunde für Halter geeignet, die auf dem Land leben oder einen großen Garten zur Verfügung haben. Hundefreunde sollten sich bewusst sein, dass die Tiere sehr sozial sind und viel Aufmerksamkeit einfordern. Eine Anschaffung ist daher nur sinnvoll, wenn genügend Zeit für gemeinsame Spiele, Ausflüge und Abenteuer zur Verfügung steht.

Hinzu kommt, dass Labradore wissbegierig sind. Sie wollen Tricks und Fertigkeiten erlernen und in ihren Fähigkeiten gefördert werden. Solche Hunde langweilen sich schnell, wenn sie nicht genügend Reize und Spielimpulse angeboten bekommen. Sie fordern zudem klare Regeln ein. Die Halter müssen von den Tieren als Rudelführer akzeptiert werden, wenn sie diesen vertrauen und auf sie hören sollen. Deswegen ist es wichtig, von Anfang an eine konsequente Erziehung zu verfolgen und den Hunden konkrete Spielregeln an die Hand zu geben, auf die sie sich verlassen können.

Auf Hundenahrung aus Fleischsaftgarung setzen

Ein zentrales Thema bei der Haltung eines Labradors ist die Ernährung. Diese sollte so gewählt werden, dass sie die Gesundheit des Tieres bestmöglich unterstützt und gleichzeitig hervorragend schmeckt. Immer mehr Halters setzen deswegen auf Hundenahrung aus Fleischsaftgarung. Dieses Zubereitungsverfahren ist besonders schonend, da es mit niedrigeren Temperaturen auskommt als zum Beispiel das von den meisten Herstellern, wie Royal Canin, Pedigree und Wolfsblut, genutzte Extrusionsverfahren. Deshalb bleiben bei der Fleischsaftgarung viele Nährstoffe enthalten, die bei der Extrusion durch die hohen Temperaturen zerstört werden.

Ein weiterer Vorteil der Fleischsaftgarung ist, dass echtes, frisches Fleisch zum Einsatz kommt. Hierdurch unterscheidet sich das Vorgehen vom Extrusionsverfahren, bei dem vor allem Fleischmehl zum Einsatz kommt oder gar keine Fleischkomponenten enthalten sind. Anders als bei extrudiertem Futter können die fleischsaftgegarten Kroketten aufgrund des mit der aus der Küche bekannten Einkochtechnik konzentrierten Fleischsaftes von einem Labrador mühelos gekaut werden und quellen im Magen nicht auf. Die Entstehung gefährlicher Magendrehungen wird somit unwahrscheinlicher. Das Trockenfutter, das mittels Fleischsaftgarung gewonnen wird, nehmen Labradore aufgrund des Frischfleischgeschmacks in der Regel sehr gut an.

Das ist bei Welpen zu beachten

Labrador-Welpen gibt es sowohl als reinrassige Tiere als auch als Mix-Welpen. Diese können bei einem offiziellen Züchter oder einem Hobbyzüchter erstanden werden, andere entscheiden sich dafür, einem Hund aus einem Tierheim ein neues Zuhause zu geben. Offizielle Züchter sind die richtige Anlaufstelle, wenn die Tiere einen tadellosen Stammbaum besitzen sollen. Wenn hingegen Mischungen aus Labrador, Golden Retriever, Schäferhund, Rottweiler oder Beagle kein Problem sind, ist der Kauf bei einem Hobbyzüchter eine gute Wahl. Hier gibt es oft zwar keinen Stammbaum, dafür sind die Hunde günstig zu haben.

Labrador-Welpen benötigen während ihrer ersten Lebensmonate besonders hochwertiges Futter. So ist sichergestellt, dass das Tier alle benötigten Nährstoffe erhält und sich gesund entwickelt. Sowohl Züchter als auch private Halter entscheiden sich deswegen von klein auf für Hundefutter aus der Fleischsaftgarung. Dieses ist anderen Verfahren in vielen Belangen überlegen und schmeckt den meisten Labradoren exzellent. Zudem sollte der Fellpflege bei Labrador-Welpen besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Nicht zuletzt müssen notwendige Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden, damit sich das Tier gesund entwickelt.

Ein Labrador benötigt viele unterschiedliche Nährstoffe

Ein Labrador braucht für eine gesunde Entwicklung eine Vielzahl an Nährstoffen. Halter sollten die Wahl des geeigneten Futters daher nicht aus dem Bauch heraus treffen, sondern einen konkreten Ernährungsplan verfolgen. So ist sichergestellt, dass das Futter die Gesundheit des Tieres fördert und gleichzeitig abwechslungsreich und lecker ist. Die Fleischsaftgarung ist für die Herstellung von Hundefutter gut geeignet, da die Nährstoffe und andere natürliche Komponenten aufgrund der schonenden Zubereitung erhalten bleiben. Außerdem werden so die Fleischaromen geschont. Somit schmecken die Kroketten intensiv und lecker, sodass die Labradore sie mit Genuss verspeisen. Gerade deshalb und weil Labradore aufgrund eines Gendeffekts kein natürliches Sättigungsgefühl haben, sollten feste Mahlzeiten eingeplant und Leckerlis nur in seltenen Fällen und als Belohnung beim Training verfüttert werden.

Für eine gesunde Verdauung sorgen

Halter müssen bei der Ernährung ihres Labradors darauf achten, dass diese zu einer gesunden Verdauung führt. Das bedeutet, dass das Futter leicht und bekömmlich sein und den Magen nicht belasten sollte. Ein gutes Indiz hierfür ist, wenn die Futterruhe nach den Mahlzeiten kurz ausfällt. Dann ist das Tier in der Lage, die Speisen schnell zu verdauen und daraus Energie zu ziehen. Wenn es hingegen träge und demotiviert wird, ist das Essen vermutlich zu belastend. Zudem ist der Kot eines Labradors ein Indiz dafür, wie gut die Verdauung funktioniert. Die Haufen sollten nicht zu groß sein, eine feste Konsistenz besitzen und nicht zu intensiv riechen. All dies wird durch die Ernährung des Hundes mit fleischsaftgegarter Nahrung erzielt, denn der Labrador kann die Nahrung aus gegartem Frischfleisch sehr gut verdauen und verwerten.

Die Zahnpflege ist bei Labradoren entscheidend

Wer einen Labrador hält, sollte sich intensiv um dessen Zahngesundheit kümmern. Diese ist unter anderem von der Ernährung abhängig. Nahrung mit besonders vielen Kohlenhydraten sollte gemieden werden, da hierdurch die Bildung von Zahnstein gefördert wird. Dieser lässt sich – entgegen der landläufigen Meinung – nicht durch das Kauen von harten herkömmlichen Trockenfutterpellets beseitigen, sondern muss wie beim Menschen maschinell entfernt werden. Ein Vorteil von Hundefutter aus der Fleischsaftgarung besteht darin, dass der Fleischanteil hoch ist. Somit liegen deutlich weniger Kohlenhydrate vor als bei Extrusionsfutter und die bei Hunden oft übliche Bildung von Zahnstein wird reduziert.

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