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Brandenburg Dienstag, 09 März 2021 von [wp]

Elektroautos: Die Auswirkungen von Minustemperaturen

Elektroautos: Die Auswirkungen von Minustemperaturen

Ein plötzlicher Wintereinbruch mit starkem Schneefall und Glätte führt oftmals zu einem unvorhergesehenen Stau bei Minustemperaturen. Im ungünstigsten Fall kann das Fahrzeug stundenlang nicht fortbewegt werden. Unter anderem mit dem Online Casino https://alfcasino.com/de/ kann die Wartezeit unterhaltsamer gestaltet werden. Von Kartenspielen bis zu Slots stehen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Gerade bei längeren Staus sichert der Zigarettenanzünder die erforderliche Energie für das Smartphone. Allerdings stellt sich insbesondere bei Elektroautos die Frage, ob die Batterieleistung für die äußerst wichtige Heizung dennoch ausreichen wird. Eine Untersuchung des ADACs von Anfang 2021 hat ergeben, dass Elektroautos grundsätzlich auch bei Minusgraden mehrere Stunden im Stau durchhalten können.

Das Verhalten von Lithium-Ionen-Akkus bei Kälte

Mitunter die Erfahrungen mit Smartphones und Kameras zeigen, dass die Akkuleistung bei winterlichen Temperaturen nachlässt. Durch Kälte werden die elektrochemischen Prozesse bei den Lithium-Ionen-Akkus verlangsamt. In der Folge erhöht sich der Innenwiderstand, da die verwendete Elektrolytflüssigkeit schwerfälliger wird. Dies wiederum führt zu einer reduzierten Abgabe von Strom an das Smartphone bei gleichzeitig hohem Energiebedarf. Die Untersuchungen des ADACs haben verdeutlicht, dass derart hohe Energieverluste bei Elektrofahrzeugen nicht festzustellen sind. Nach den Testergebnissen können auch zusätzliche Verbraucher wie Radio, Sitzheizung und Heizung weitgehend bedenkenlos genutzt werden.

Der Härtetest mit zwei Elektrofahrzeugen

Bei den Untersuchungen wurden zwei Fahrzeuge einem Härtetest unterzogen. Zum einen handelte es sich um einen ZOE Z.E. 50, zum anderen um einen VW e-up!. Die Autos wurden bei einem nächtlichen, strengen Frost von -9 bis -14 °C rund 12 Stunden lang auf ihre Widerstandsfähigkeit geprüft. Dabei wurde die Sitzheizung aktiviert, das Fahrzeuginnere auf 22 Grad Celsius beheizt und zusätzlich das Standlicht eingeschaltet. Am frühen Morgen, nach dem zwölfstündigen Testlauf, wurden die Akkustände ausgewertet. Während beim Renault Zoe rund 70 Prozent des Akkus verbraucht waren, betrug der Akkuverlust beim VW e-up! etwa 80 Prozent. Im Ergebnis kann selbst bei extremen Bedingungen eine längere Zeit in einem Stau ausgeharrt werden. Die 52 Kilowattstunden große Batterie des Zoe reicht für rund 17 Stunden. Der VW e-up! ermöglicht mit seinen 32,3 Kilowattstunden etwa 15 Stunden in einem warmen Fahrzeug zu sitzen. Allerdings setzt dies eine vollständige Ladung bei Fahrtantritt voraus. Angesichts der wachsenden Anzahl von Neuzulassungen von Elektro- und Hybridautos stellen die gewonnenen Erkenntnisse für immer mehr Menschen eine beruhigende Information dar.

Die Möglichkeiten bei einer vollständigen Entladung

Sollte der Akku des Elektroautos doch versagen, muss das Fahrzeug in den meisten Fällen abgeschleppt werden, da die Pannenfahrzeuge bis auf wenige Ausnahmen keine Lademöglichkeiten bieten. Der ADAC setzt in den Ballungsräumen Duisburg und Hamburg pilotweise den Hyundai Ioniq Mobile Charger als mobile Ladestation ein. Mit dem Notfall-Fahrzeug lässt sich ein havariertes Elektroauto bereits in 15 Minuten mit ausreichend Energie für eine Fahrt zu der nächsten Strom-Tankstelle versorgen. Das sogenannte V2V-Charging (Vehicle to Vehicle) bietet eine Ladegeschwindigkeit von maximal 20 kW. Nach der Ladedauer von 15 Minuten kann im Regelfall eine Strecke von 25 Kilometern zurückgelegt werden. Während das Fahrzeug bei der Strom-Tankstelle voll aufgeladen wird, kann die Zeit wiederum für eine entspannte Zeit in einem Online Casio genutzt werden. Mit etwas Glück sorgen attraktive Gewinne für eine noch angenehmere Ladezeit.

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