Brandenburg Samstag, 20 Februar 2021 von [wp]

So lagert man CBD Öl richtig

So lagert man CBD Öl richtig

CBD (Cannabidiol) ist ein Extrakt der weiblichen Hanfpflanze. Seine Wirkungsweisen sind entspannender und entzündungshemmender Natur und es weist im Gegensatz zum psychoaktiven THC (Tetrahydrocannabinol) keinerlei berauschende Wirkungen auf.

CBD Öl ist relativ teuer, da es über komplexe Herstellungsverfahren fabriziert wird. Zudem ist es ein natürliches Produkt ohne Konservierungsstoffe. Umso wichtiger ist eine adäquate Aufbewahrung, damit das wertvolle Produkt nicht vorzeitig verdirbt. Nur so ist es möglich, die vielfältigen wertvollen Wirk- und Inhaltsstoffe zu bewahren.

Haltbarkeit von CBD Öl beachten

In den letzten Jahren kommen immer mehr Produkte auf den Markt, die CBD enthalten und der Gesundheit förderlich sind. CBD wird aber weiterhin vornehmlich in Form von Ölen vertrieben. Wie jedes Naturprodukt hat CBD Öl eine begrenzte Haltbarkeit. Diese hängt vornehmlich von der Zusammensetzung des Trägeröls ab. Nach der Herstellung, die meist auf einer hochkomplexen CO2-Extraktion basiert, wird das reine CBD in verschiedenen Konzentrationen einem Öl beigemischt, damit es besser dosierbar bleibt. Üblicherweise werden Olivenöl, Hanfsamenöl oder Kokosöl dazu verwendet, um als Trägersubstanz zu dienen. Die Experten von Cibdol raten, diesen Umstand bei der Lagerung zu beachten.

Viele Anwender bewahren das CBD Öl im Kühlschrank auf. Werden doch auch Medikamenten und anderen Arten von vergänglichen Lebensmitteln dort gelagert. Dies kann aber bei Kokosöl und auch bei Olivenöl zu Problemen führen. Olivenöl wird ab einer bestimmten Temperatur flockig. Dies beeinträchtigt weder den Geschmack noch die Qualität, ist aber aus ästhetischen Aspekten problematisch. Bei Kokosöl wird die Angelegenheit diffiziler, nur bei Raumtemperatur bleibt es im flüssigen Zustand. In einer kalten Umgebung verfestigt es sich in seiner Konsistenz. Vor der Einnahme muss das CBD Öl auf Kokosbasis somit erst erwärmt werden. Dieser Vorgang kann der Qualität des CBDs abträglich sein.

Kühl, luftdicht und dunkel lagern

Wie bei jedem Naturprodukt zerfallen die Inhaltsstoffe mit der Zeit. Dieser Vorgang ist nicht zu verhindern, allerdings kann er verzögert werden. Wie die meisten Lebensmittel ohne Konservierungsstoffe ist auch bei CBD Öl darauf zu achten, das Gefäß weder direktem Sonnenlicht noch sonstigen Wärmequellen auszusetzen. Deshalb sollte die Originalverpackung aufbewahrt werden. Zwar werden die CBD Öle in der Regel in dunkle Fläschchen abgefüllt, der Karton schützt das Produkt aber zusätzlich vor schädlicher UV-Strahlung. Auch Wärme ohne Strahlung beschleunigt den Vorgang des Zerfalls. So ist eine Lagerung in einem Schrank in der Küche oder sogar direkt neben dem Herd nicht zu empfehlen. Oftmals wird die Flasche achtlos auf der Fensterbank deponiert. An diesem Ort ist das CBD Öl doppelt gefährdet. Zum einen ist es hier an freundlichen Tagen dem Sonnenlicht direkt ausgesetzt. Zum anderen befindet sich in den meisten Wohnstätten der Heizkörper in der Nähe des Fenstersimses.

Letztlich ist der direkte Kontakt zu Luft zu vermeiden. Sauerstoff reagiert mit vielen Substanzen und auch das CBD kann sich dabei schnell verflüchtigen. Nach Gebrauch ist die Flasche deswegen sofort wieder zu schließen.

Auch das Auto ist kein geeigneter Aufbewahrungsort. Steht es doch das ganze Jahr über im Freien und wird jeglichen Witterungsbedingungen ausgesetzt. Temperaturschwankungen sind für CBD Öl eher abträglich, zumal im Frühling und spätestens im Sommer im Wageninneren durchaus tropische Temperaturen herrschen. Der beste Aufbewahrungsort ist somit ein Schrank oder eine Schublade im kühlen Keller oder im Schlafzimmer. Wer sein CBD Öl auf der Arbeit oder auf Reisen bei sich haben will, sollte es nicht in die Hosentasche stecken. Dann ist der beste Aufbewahrungsort die Handtasche oder der Rucksack.

Verdorbenes CBD Öl erkennen

Bei Berücksichtigung der genannten Ratschläge ist CBD Öl üblicherweise bis zu zwei Jahre haltbar. Auch wenn das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen ist, muss das nicht bedeuten, dass das Öl verdorben ist.

Im Zweifel verlässt man sich am besten auf seine Nase. Verströmt das Produkt einen ranzigen oder bitteren Geruch, erst dann ist von einem Verzehr abzuraten.

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