Brandenburg Samstag, 09 Januar 2021 von [wp]

Impotenz als mögliche Langzeitfolge einer Corona Infektion?

Impotenz als mögliche Langzeitfolge einer Corona Infektion?

Eine Infektion mit dem Corona Virus kann sich auf viele Arten manifestieren. So gibt es verschiedene Krankheitsverläufe, bei denen verschiedene Symptome stärker oder schwächer auftreten. Auch berichten viele Infizierte, noch Wochen nach der Erkrankung verschiedene körperliche Beschwerden zu haben. Diese Langzeitfolgen werden, falls sie länger als vier Wochen andauern, von Medizinern als «Long-Covid» bezeichnet. Mitunter soll auch Impotenz eine mögliche Langzeitfolge von Covid-19 sein können. Inwiefern dies zutrifft soll im Folgenden erläutert werden.

Corona als direkter Verursacher von Impotenz

Einer Studie zufolge, sollen zwei Männer nach einer Covid Erkrankung für eine lange Zeit an erektilen Dysfunktionen gelitten haben und verloren zeitweise ebenfalls die Fähigkeit einen Orgasmus zu erleben. Dies wird insbesondere darauf zurückgeführt, dass Corona den Körper systematisch angreift und somit auch bleibende Schäden an den Blutgefäßen anrichten kann. Da für eine Erektion der Penis mit genügend Blut versorgt werden muss, bedarf es eines funktionierenden Blut-Kreislauf-Systems. Diese Schlussfolgerung klingt auf den ersten Blick plausibel. Jedoch ist es nur eine der möglichen Erklärungen für die beobachteten Fälle. Allgemein sind weitere Untersuchungen notwendig, um einen direkten Zusammenhang zwischen einer Covid Erkrankung und Impotenz zu beweisen.

Die Auswirkungen der Pandemie auf das Sexualleben

Nichtsdestotrotz kann gesagt werden, dass sich die Pandemie als Ganzes negativ auf die physische und psychische Gesundheit der Gesellschaft auswirkt. Das hat indirekt ebenfalls Folgen auf das Sexualleben. Durch den Lockdown kommen die Menschen immer weniger zu Bewegung und auch die Essensgewohnheiten verschlechtern sich. Es sollte hierbei insbesondere auf eine adäquate Vitamin E Aufnahme geachtet werden, da es als «Fruchtbarkeitsvitamin» eine entscheidende Rolle bei der Vorbeugung erektiler Dysfunktionen spielt. Weiter können sich auch psychische Belastungen wie Stress, Sorgen und allgemeine Depressionen negativ auf die Potenz auswirken und zu einer Senkung des Sexualtriebs führen.

Auch wenn eine Infektion mit Sars-CoV-2 möglicherweise nicht direkt zu Impotenz führt, so ist es dennoch wichtig, die Gesellschaft auf solche möglichen Folgen zu sensibilisieren und wissenschaftliche Untersuchungen in neue Bahnen zu lenken.

Das könnte Sie auch interessieren