Brandenburg Freitag, 18 Dezember 2020 von [wp]

Die passende Auto Fußmatte für den Winter

Die passende Auto Fußmatte für den Winter

In keiner anderen Jahreszeit sind Fußmatten im Auto so wichtig wie im Winter. Immer wieder werden an den Schuhen hängengebliebene Streukiesel, Streusalz und Schneereste in das Auto getragen und auch das Profil der Winterstiefel setzt dem Untergrund mehr zu als die glatteren Sommerschuhe. Die Aufgabe von Fußmatten ist es, diese Belastungen so gut wie möglich abzufangen, um weniger leicht zu reinigende Teile des Autos zu schützen. Doch unterschiedliche Anforderungen erfordern auch unterschiedliche Lösungen. Welche Autofußmatte sollte man also für den Winter wählen?

Nehmen Sie Gummi

Auf jeden Fall sollten Auto Fußmatten für den Winter aus Gummi bestehen und keine Wasser aufnehmenden Faserelemente enthalten. Teppichautomatten sehen zwar im Neuzustand gut aus und vermitteln ein Gefühl von Wärme, werden aber rasch unansehnlich und sind dann sehr schwer zu reinigen.

Der an den Schuhen ins Auto getragene Schnee ist meistens mit Straßenschmutz oder Erdresten verunreinigt und hinterlässt daher eine braune Matschschicht auf den Automatten, die rasch eintrocknet. Eine Gummimatte kann dann einfach herausgenommen, abgespült oder abgewischt und in kürzester Zeit getrocknet werden. Aus Teppichfasern lässt sich dieser Schmutz dagegen nur unter großem Kraftaufwand entfernen und sie trocknen nur langsam.

Außerdem werden durch die Reibung des starken Profils der Winterstiefel und beim Reinigen der Matte die Borsten selbst abgerieben und es bilden sich Löcher im Teppich. Das aggressive Streusalz an den Schuhen und im Schmelzwasser verstärkt diesen Effekt noch, da es Fasern stärker angreift als Gummi.

Tipp: Wenn Sie im Winter einmal im Schnee hängen bleiben und keine Schneeketten dabei haben, kann auch die Gummifußmatte unter dem Rad dafür sorgen, dass es wieder Griff auf dem Untergrund bekommt. Diesen Trick sollte man freilich nicht zu oft einsetzen, da die Matte dabei stark belastet wird. Er kann einem jedoch in einer einmaligen Notsituation das lange Warten auf den Pannendienst ersparen.

Die beste Oberflächenstruktur

Damit die Gummimatte Schmelzwasser und Feuchtigkeit auffängt und nicht einfach in der ersten Kurve seitlich ablaufen lässt, sollte sie über wabenförmige Vertiefungen verfügen, in denen Wasser hängen bleibt. Die Waben sollten möglichst groß und tief gewählt werden, damit sie viel Wasser aufnehmen können.

Eine grobe Wabenstruktur macht die Automatte auch rutschfester und bietet zudem einen Reibungswiderstand, der beim Abstreifen von Schmutz von den Schuhen behilflich ist. Dieser Effekt wird zwar auch von einer Rillenstruktur erfüllt, diese leitet aber Wasser zum Rand der Matte, wo es in die Ritze unter der Matte eindringt und, vor allem wenn es mit Streusalz versetzt ist, den Boden des Autos beschädigen kann. Aus diesem Grund sollte die Struktur einer Auto Fußmatte an den Rändern auf keinen Fall offen sein.

Die richtige Matte für das Auto

Unabhängig von der Jahreszeit sollte man beim Kauf von Fußmatten für das Auto auch immer darauf achten, dass sie auch für den Autotyp geeignet sind. Die Innenräume unterschiedlicher Automarken und -modelle sind unterschiedlich geformt und nur eine entsprechende Matte deckt den Bodenbereich vollständig ab ohne Falten zu schlagen. Gerade im Winter führen Falten in der Fußmatte aber wieder dazu, dass schmutziges Wasser seitlich abfließen kann.

Von universellen Fußmatten ist im Winter daher eher abzuraten. Ist aber gerade keine passende Matte verfügbar, stellen sie oft eine bessere Notlösung dar als exakt auf ein anderes Fahrzeugmodell zugeschnittene Fußmatten.

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