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Brandenburg Mittwoch, 11 November 2020 von [wp]

Digitale Medien – eine beliebte Abwechslung im Zuge der Coronapandemie

Digitale Medien – eine beliebte Abwechslung im Zuge der Coronapandemie

Die Coronapandemie zog für die meisten Menschen erhebliche Einschnitte und Veränderungen in ihrem Alltag nach sich. Das öffentliche Leben kam zeitweise nahezu vollständig zum Erliegen. Erst Anfang November ordnete die Bundesregierung einen erneuten, wenn auch gegenüber dem ersten Mal deutlich abgeschwächten, Lockdown ein. Restaurants, Kinos und Theater mussten schließen und zahlreiche Arbeitnehmer, vor allem in den Bereichen Gastronomie, Flugverkehr, Tourismus, Kunst und Kultur, müssen um ihre Arbeitsplätze bangen. Für viele Familien und Alleinerziehende war die Balance zwischen Berufsleben und Kinderbetreuung ein Kraftakt. Aus diesem Grund und natürlich, um die Infektionszahlen zu verringern, wurde in vielen Fällen, wenn möglich, auf Arbeiten von zu Hause umgestellt. 

Viele von uns haben daher im Jahr 2020 bislang wesentlich mehr Zeit in den eigenen vier Wänden verbracht, als das üblicherweise der Fall ist. Das lässt sich sehr gut an der Konsumentwicklung digitaler Medien ablesen. Streamingdienste wie Netflix verzeichneten in den vergangenen Monaten ein starkes Umsatzwachstum. Auch Sportwetten- und Glücksspielanbieter wie www.mobilebet.com erfreuten sich in dieser Zeit gesteigerter Beliebtheit. Viele Menschen suchten beim zwanglosen Spiel an virtuellen Spielautomaten-Slots oder dem Abschluss von Sportwetten eine entspannte Abwechslung zur aufreibenden Coronapandemie. Das Willkommensangebot für Neukunden lädt zusätzlich zum zwanglosen Verweilen im virtuellen Las Vegas und zum zeitweisen Vergessen von Corona ein. Und auch der Google Play Store verzeichnete durchweg höhere Besucher- und Nutzungszahlen als in den vergleichbaren Zeiträumen in den Jahren vor Corona.

Nutzung digitaler Medien stieg während Corona stark an

Im Zeitalter der digitalen Kommunikations- und Informationstechnologie ist es nicht verwunderlich, dass der Konsum digitaler Medien stetig ansteigt. Umfragen und umfangreiche Datenauswertung haben mittlerweile jedoch bestätigt, was zu vermuten war: Seit Beginn der Coronakrise stieg der Konsum digitaler Medien nochmals deutlich im Vergleich zur jüngsten Vergangenheit vor Corona. Sowohl der Traffic auf Websites als auch die Nutzung von Streamingangeboten stiegen laut Umfragen während der Coronapandemie stark an. 28 Prozent der Befragten gaben an, sich häufiger Inhalte auf Websites angesehen zu haben und sogar 50 Prozent bestätigten diese Tendenz in Bezug auf Streaming. Auch die sozialen Netzwerke, Medienkanäle wie YouTube oder Podcasts konnten in den vergangenen Monaten steigende Nutzerzahlen verzeichnen. 39 Prozent der Befragten hielt sich länger in sozialen Netzwerken auf und rund 30 Prozent gaben an, mehr Musikvideos gesehen oder Podcasts gehört zu haben. Natürlich ist der steigende Konsum von digitalen Medien nicht nur auf den Freizeit- und Unterhaltungsbereich zurückzuführen. Die stark gestiegene Zahl an Arbeitnehmern, die im Homeoffice arbeiten, ist natürlich auch ein Grund für die höheren Nutzungszahlen von Online-Infrastrukturen.

Online-Gaming erlebt Boom während Kontaktbeschränkungen

Auch der Bereich Online-Gaming und Glücksspiel erfreute sich seit Beginn der Coronakrise steigender Beliebtheit bei den Nutzern. So stieg beispielsweise die Installation von Gaming-Apps im 1. Quartal 2020 um satte 43 Prozent im Vergleich zum identischen Vorjahreszeitraum. Der Anstieg der Sessions stieg bei Gaming-Apps sogar um 75 Prozent, verglichen mit dem 1. Quartal 2019. Der Gesamtmarkt Online-Gaming verzeichnete während der Coronakrise ebenfalls einen kräftigen Anstieg der Nutzerzahlen – nämlich um rund 43 Prozent. Vor allem Multiplayerspiele konnten bei den Nutzerzahlen stark zulegen. Zuwächse von bis zu 75 Prozent wurden hier registriert. Nicht nur in Deutschland, auch international war dieser Trend zu beobachten. Und das ist auch kaum verwunderlich. Bieten doch gerade Multiplayerspiele reichlich Gelegenheit, um mit seinen Mitspielern in Kontakt zu treten. Mittlerweile sind neben der rein textbasierten Chatfunktion auch oft Teamspeak- oder gar Videochat-Kanäle in diese Art von Gaming integriert. Diese Möglichkeiten waren mit Sicherheit für viele Menschen eine Gelegenheit, um während des Lockdowns bzw. der teils einschneidenden Beschränkungen mit anderen Menschen in Kontakt zu treten. Weil physische Nähe in vielen Fällen nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt möglich war, haben viele das Online-Gaming als Medium für soziale Nähe und persönliche Kontakte genutzt.

Glücksspiel, Lotterien und Sportwetten – beliebte Abwechslung während der Coronapandemie

Die Themenbereiche Freizeit und Vergnügen bestimmten in vielerlei Hinsicht das Online-Konsumentenverhalten im Zuge der Coronapandemie. Nach der Schließung von Casinos, Spielhallen, Restaurants, Kneipen und Bars lebten viele Menschen ihren Spieltrieb online aus. So kritisch diese Art der Freizeitbeschäftigung oft auch gesehen wird: Spiel und Spaß sind überaus wichtige Aspekte für ein gesundes Leben. Das haben mittlerweile viele wissenschaftlichen Studien bewiesen. Die steigenden Umsatzzahlen im Bereich Online-Glücksspiel und Sportwetten während der Coronakrise könnten ein Indiz für die Untermauerung dieser Thesen sein. Die Menschen suchen im Zuge der Kontaktbeschränkungen und den damit verbundenen Einschränkungen des Freizeit- und Unterhaltungsangebots andere Möglichkeiten, diese Defizite auszugleichen. Und entsprechende Onlineanbieter wie mobilebet.com verzeichneten in den vergangenen Monaten tatsächlich nochmals steigende Nutzerzahlen. Bereits vor der Coronapandemie vermeldete die Branche stark steigende Umsätze – 2019 betrug die Gesamthöhe der in Deutschland getätigten Wetteinsätze rund 9,3 Milliarden Euro. Mobilebet ist ein gutes Beispiel dafür, dass Anbieter, die es ernst meinen, mittlerweile auf Seriosität, Qualität und Transparenz setzen und die Kunden mit offiziellen Glücksspiellizenzen aus einem EU-Land, Datenschutz und Kundenservice davon überzeugen wollen.

Streamingdienste sind die neuen Kinos

Aufgrund der Corona-bedingten Kontaktbeschränkungen mussten auch die Kinos ihre Türen schließen. Viele Filmfans wollten scheinbar jedoch nicht auf ihr Lieblingshobby verzichten. Dies lassen zumindest die stark gestiegenen Nutzerzahlen von Streamingangeboten vermuten. 15,8 Millionen im 1. Quartal 2020 und 10,1 Millionen im 2. Quartal: So viele Neukunden konnte allein Netflix im 1. Halbjahr 2020 hinzugewinnen. Vergleicht man den Neukundenanteil von 2,7 Millionen vom 2. Quartal 2019 mit den aktuellen Zahlen, wird noch klarer, wie stark Corona das Konsumverhalten im Bereich Streaming beeinflusst hat. In der Umfrage eines Meinungsforschungsinstituts gab rund die Hälfte der Befragten an, regelmäßig ein Streamingangebot zu nutzen. 52 Prozent der Gesamtbevölkerung nutzen demnach mindestens einmal monatlich das Angebot eines kostenpflichtigen Anbieters. Nochmals ein deutlicher Anstieg im Vergleich zu den 49 Prozent im Vorjahr und den 41 Prozent im Jahr 2018. Kein Wunder also, dass immer mehr Streaminganbieter auf den Markt strömen und um Konsumenten konkurrieren. Viele Experten gehen davon aus, dass das Konsumverhalten in Bezug auf Streamingangebote auch nach Corona unverändert hoch bleiben wird. Abzuwarten bleibt demnach, ob die Anbieter diesen Nachfrageboom in nächster Zeit für Preisanhebungen nutzen werden.

Verändertes Konsumverhalten aufgrund der Coronapandemie – Onlinekäufe stark gestiegen

Die weltweite Coronakrise hat auch die Geschäfte von Onlinehändlern und Lieferdiensten jeglicher Art stark beflügelt. Dies wird deutlich, wenn man sich die Umsatzentwicklung des Marktführers Amazon anschaut. Im 2. Quartal 2020 legte der Umsatz des Handelsgiganten um satte 40 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert zu und betrug 88,9 Milliarden US-Dollar. Da Amazon ja nun schon viele Jahre am Markt tätig ist, lassen derartige Wachstumsraten vermuten, wie fundamental sich das Konsumverhalten in den vergangenen Monaten verändert hat. Diese Entwicklung hin zum Onlinehandel setzt die klassischen Einzelhändler in den Innenstädten natürlich zusätzlich unter Druck und viele Entlassungen und Kündigungen drohen in diesem Bereich. Auf der anderen Seite stellte Amazon aufgrund der immens gestiegenen Onlinenachfrage 175.000 zusätzliche Beschäftigte ein, um den Andrang bewältigen zu können. Doch nicht nur die klassischen Onlinehändler profitierten von der Coronakrise. Gemäß einer aktuellen Befragung haben seit dem Beginn der Coronapandemie überdurchschnittlich viele Kunden die Onlinebestellung von Lebensmitteln erstmals ausprobiert bzw. ihr diesbezügliches Konsumverhalten gesteigert. Auch wenn bei den Befragten noch eine gewisse Unzufriedenheit bezüglich des Angebots von regionalen Produkten über diesen Bestellweg herrschte, so könnte auch der Konsum von Lebensmitteln über diese Vertriebskanäle durch Corona nachhaltig beeinflusst werden.

Zeiten ändern sich – und Menschen auch

Seit März 2020 hält die Coronapandemie die Welt in Atem. Die Menschen mussten in dieser Zeit bislang massive Ein- und Beschränkungen ihres beruflichen und privaten Lebens hinnehmen. Doch die Krise zeigt in vielen Bereichen auch eindrucksvoll, wie schnell sich Märkte und Menschen an sich verändernde Bedingungen anpassen können. Homeoffice und bargeldloses Bezahlen gehören für viele Menschen mittlerweile zum Alltag. Und auch das Konsumverhalten hat sich im Zuge der Krise stark verändert. Aufgrund der Kontaktbeschränkung und der damit verbundenen Schließung von zahlreichen Geschäften, Restaurants und Kinos sind viele Menschen auf die Nutzung von Onlineangeboten umgeschwenkt. Onlinehändler, Streamingdienste und Glücksspielportale sind nur einige Beispiele für Branchen und Wirtschaftszweige, die bislang von der Coronakrise profitiert haben. Natürlich bleibt abzuwarten, inwieweit sich das Leben nach der Pandemie wieder in den Zustand zurückbewegt, der vor Corona galt. In vielerlei Hinsicht gehen Experten jedoch davon aus, dass sich das gesellschaftliche Leben auch nach Corona nachhaltig verändern wird. Und dies gilt mit Sicherheit auch für das Konsumverhalten der Menschen. Die konkreten Veränderungen werden sich jedoch erst in den nächsten Monaten zeigen, wenn hoffentlich ein Impfstoff gegen das Virus gefunden wird und das Leben zumindest wieder die Möglichkeit hat, an die Zeiten vor Corona anzuknüpfen.

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