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Brandenburg Mittwoch, 11 November 2020 von [wp]

Alte Fahrräder richtig entsorgen

Alte Fahrräder richtig entsorgen

In Zeiten der Verkehrswende steigen immer mehr Menschen für kurze und mittlere Wege auf das Fahrrad um. Dabei rüstet man sich natürlich auch gerne einmal mit einem neuen Fahrrad aus. Im Wortsinne auf der Strecke bleiben dann alte, ausgediente Fahrräder. Diese sollte man aber weder einfach der Wildnis übergeben noch zum Sperrmüll bringen. Vielmehr ist eine fachgerechte Entsorgung auch bei Fahrrädern längst bei allen größeren Händlern im Angebot - und sollte auch genutzt werden.

Wie man ein altes Fahrrad richtig entsorgen kann, so wie es gedacht ist, erfährt man in den weiteren Abschnitten.

Gleich mehrere sinnvolle Optionen für die Entsorgung

Erste Anlaufstelle dafür, sein altes Fahrrad zu entsorgen sollte immer der Händler sein, bei dem man das Rad einst erstanden hat. Dieser wird in der Regel wissen, wo er dies seinerseits fachgerecht entsorgen kann. Möglicherweise erhält man je nach Zustand des Fahrrads, auch wenn es nicht mehr fahrtüchtig ist, sogar noch einen kleinen Betrag dafür.

Oft existiert der entsprechende Händler aber gar nicht mehr - oder man hat das Fahrrad damals selbst gebraucht erstanden. Dann muss natürlich eine Alternative her. Das kann dann an erster Stelle ein Schrotthändler sein. Auch dieser wird wissen, was er mit den entsprechenden Teilen und Materialien wird anfangen können. Einzelne Teile können eventuell noch zur Reparatur anderer Räder ausgeschlachtet werden, ansonsten fließt zumindest das Material eben wieder zurück in den Stoffkreislauf.

An karitative Einrichtungen verschenken

Dritte sinnvolle Option wären karitative Einrichtungen, die oft Interesse an alten Fahrrädern besitzen. Meist können sie mehr investieren, um diese wieder instand zu setzen. Was sich für den Privatmann nicht lohnt, lohnt sich für diese sehr wohl. Auch dann ist das ausgediente Fahrrad also nicht komplett verloren.

Im schlimmsten Fall bliebe dann doch nur noch die Entsorgung über den Sperrmüll oder die lokalen Werkstoffhöfe. Wo es einen regelmäßigen Sperrmülldienst gibt, kann man sein aussortiertes Fahrrad dort zur Abholung bereitstellen. Anderenfalls macht man einen Termin mit der eigenen Stadt oder Gemeinde aus, um das Fahrrad abholen zu lassen. Wer einen Werkstoffhof in der Nähe weiß und über die entsprechende Transportmöglichkeit verfügt, der kann beim Werkstoffhof sein altes Fahrrad richtig entsorgen. In der Regel ist dafür kein extra Termin nötig.

Zuvor prüfen, ob eine Reparatur noch sinnvoll ist

Natürlich sollte man aber vor der Entscheidung, ein Fahrrad endgültig zu entsorgen, prüfen, ob es nicht noch zu einem wirtschaftlichen Preis repariert werden kann. Fahrrad-Werkstätten gibt es schließlich zumindest in den größeren Städten inzwischen allerorten. Und das eine oder andere kann man vielleicht auch immer noch selbst erledigen, was auch Spaß machen kann. Dann kann man das wieder instand gesetzte Fahrrad vielleicht noch verkaufen oder notfalls auch verschenken. Auf diese Weise ermöglicht man auch weniger begüterten Menschen den Umstieg aufs Fahrrad und trägt dazu bei, die Umwelt zu schonen. Und falls sich eine Reparatur partout nicht mehr lohnt, ist eine Fahrradwerkstatt ebenfalls eine der möglichen Anlaufstellen, um ein Fahrrad sachgerecht zu entsorgen.

Eine weitere spannende Option wäre es zudem, das ausgediente Fahrrad als Deko in den Garten zu stellen. Vielleicht peppt man es farblich etwas auf, vielleicht pflanzt man einen Blumenkübel auf seinen Gepäckträger - der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt. So bleibt es dem eigenen Haushalt erhalten, auch wenn es nicht mehr in seiner ursprünglichen Funktion dienen kann. Eine sachgerechte Entsorgung ist dann gar nicht mehr nötig, aber es hat dann noch einen optischen Nutzen.

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