Brandenburg Samstag, 10 Oktober 2020 von [wp]

Immunsystem in der kalten Jahreszeit unterstützen: So geht‘s

Immunsystem in der kalten Jahreszeit unterstützen: So geht‘s

Hustende Menschen in der Bahn, der schniefende Kollege am Arbeitsplatz und dazu auch noch kalt-nasses Schmuddelwetter. Herbst und Winter sind die klassische Erkältungszeit und auch die Grippeinfektionen nehmen in diesen Jahreszeiten zu. Im Herbst und Winter ist es wichtig, das Immunsystem so gut es geht zu unterstützen. Falls dann ein Infekt im Anflug ist, kann der Körper sich besser zur Wehr setzen. Die Abwehrkräfte des Körpers können gezielt gestärkt werden, indem der Fokus auf die eigene Ernährung gelegt und das eigene Verhalten aktiv gesteuert wird.  

1. Draußen sein und sich bewegen

Frische Luft ist ein absoluter Booster des Immunsystems. Im Sommer ist es ein Leichtes, viel draußen zu sein, im Park zu liegen, spazieren zu gehen und Sport an der frischen Luft zu treiben. Ob Joggen, Fahrradfahren oder Fußballspielen – im Sommer ist das alles kein Problem. Im Winter ist dann schnell die Couch verlockender. Aus dem Joggen wird dann nur noch der Gang vom Sofa zum Kühlschrank. Auch das aktive Fußballspielen weicht dem Fifa-Zocken auf der Spielekonsole oder dem Scrollen auf dem Smartphone durch die besten Anbieter für Fußball Wetten 2020. Fußball schauen und auf den Fußball zu wetten macht Spaß – das Immunsystem stärkt es aber nicht. Deshalb ist es wichtig, auch bei Mistwetter raus zu gehen, den Kreislauf in Schwung zu bringen und so viel Tageslicht wie möglich aufzunehmen. Denn das hilft auch gegen schlechte Laune.

2. Gesund ernähren

Eine ausgewogene und gute Ernährung ist die halbe Miete für einen gesunden Körper. Wer sich vitaminreich ernährt, stärkt die Abwehrkräfte. Obst und Gemüse, wie zum Beispiel Paprika, Ingwer oder Orangen enthalten viel wertvolles Vitamin C. Auch insgesamt ist es für den Körper und das Immunsystem gut, den Fokus in der Ernährung eher auf Vollkornprodukte, Gemüse, Obst und wertvolle ungesättigte Fettsäuren zu legen. Zucker, Fett und Fleisch sollten nur in Maßen verzehrt werden. Sie können den Körper sogar eher schwächen, anstatt ihn zu stärken.

3. Hände waschen

Sich regelmäßig die Hände zu waschen und mit ungewaschenen Händen nicht die Schleimhäute im Gesicht (Augen, Nase, Mund) zu berühren, kann vor Infektionen schützen. Schließlich werden über die Hände viele Bakterien und Viren aufgenommen und können dann über die Schleimhäute in den Körper gelangen. Eine gründliche Handhygiene hilft nicht nur während der Corona-Pandemie, sondern zu jeder Zeit dabei, das Infektionsrisiko zu reduzieren. Sich richtig die Hände zu waschen bedeutet, mindestens 20 bis 30 Sekunden lang Seife zwischen den Händen zu verreiben und zwar auch zwischen den Fingern, unter den Fingernägeln und oben am Handrücken. Viele Menschen waschen sich nur die Handinnenflächen und das nicht mal 10 Sekunden lang.

4. Stress reduzieren

Stress ist Gift für den Körper und kann das Immunsystem extrem schwächen. Die Immunzellen teilen sich bei Stress langsamer und die gesamte Aktivität der Immunzellen im Blut nimmt ab. Dadurch ist die Immunabwehr geschwächt und Viren oder Bakterien haben leichtes Spiel. Wer Stress hat, schläft außerdem schlechter, hat eine unruhige Verdauung und achtet zu wenig auf sich selbst. Dadurch wird der Körper anfälliger und Infekte haben es leichter, ihn zu schwächen. Sich Zeit für sich selbst zu nehmen, immer wieder Ruhepausen einzubauen und im besten Fall noch Yoga, Meditation oder Sport in den Tag zu integrieren, reduziert Stress. Entscheidend ist, für sich zu wissen, bei welcher Betätigung man gut abschalten kann. Unnötige Belastungen sollten, so gut es geht, reduziert werden, um die Immunabwehr des Körpers wieder zu stärken.

5. Wenig Alkohol, nicht rauchen

Alkohol lähmt die weißen Blutkörperchen, die immer dann gefragt sind, wenn es um die Bekämpfung von Infekten geht. Auch der Botenstoff Interferon, der bei einer Infektion die Körperzellen auf Abwehr polt und das Immunsystem aktiviert, wird durch Alkohol gehemmt. Dadurch können sich Infekte im Körper leichter ausbreiten und schwächen den Körper stärker oder länger. Auch Rauchen ist schädlich für die Abwehrkräfte. So enthält das Blut von Rauchern weniger sogenannte Immunglobuline als das Blut von Nichtrauchern. Diese Immunglobuline sind Stoffe, die der Körper bildet, um unbekannte oder schädliche Substanzen abzuwehren. Wer auf Alkohol und Nikotin verzichtet, erhöht also die Abwehrkräfte des eigenen Körpers und tut seiner Gesundheit auch darüber hinaus noch etwas Gutes. Schließlich ist Alkohol schlecht für die Leber und die Zellen und Rauchen schädigt unter anderem die Lunge.

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