Brandenburg Freitag, 25 September 2020 von [wp]

CBD - Darauf muss man vor der Anschaffung achten

CBD - Darauf muss man vor der Anschaffung achten

Heutzutage wird Cannabidiol, auch als CBD bekannt, immer beliebter. Man sagt dem Hanfpflanzen Wirkstoff nach, dass zahlreiche Beschwerden mit seiner Hilfe gelindert werden können. Durchgeführte Studien wiesen in einer Vielzahl darauf hin, dass mit CBD Entzündungen gehemmt, Schmerzen gelindert und Krämpfe gelöst werden können. Dadurch kann man CBD getrost als eine Art Allrounder bezeichnen. Allerdings sollte man vorsichtig sein. Bevor man einen Kauf tätigt, sollte man sich auf jeden Fall gut über CBD informieren.

Um nicht an Betrüger zu geraten, sollte man stattdessen CBD sicher online kaufen. Auch Begriffe wie CO2-Extraktion oder CBD-Isolat sollten auf jeden Fall recherchiert werden. Ist man einmal mit allen Aspekten von CBD vertraut, lassen sich hier sehr hochwertige Produkte ausfindig machen. Dafür gibt es einige Tipps und Tricks.

Unterschiede zwischen Isolaten und Vollspektrum-Extrakten

CBD-Isolate enthalten im Gegensatz zu Vollspektrum-Extrakten keine anderen Cannabinoide. Auch Flavonoide oder Terpene sind hier nicht enthalten. Dabei bieten genau diese aber auch eine geballte pflanzliche Kraft. Aus diesem Grund ist es absolut empfehlenswert, dieser breit gefächerten Auswahl an Pflanzenstoffen eine hohe Priorität einzuräumen. Durch diese Stoffe kann letztlich bestmöglich vom sogenannten Entourage-Effekt profitiert werden. Darunter versteht man ein synergetisches Zusammenspiel, welches die chemischen Pflanzenbestandteile auslösen können. Pure CBD-Isolate sind deshalb nicht sonderlich empfehlenswert und bieten hier einen klaren Nachteil gegenüber Vollspektrum-Extrakten.

Übrigens kann ein Vollspektrum-Extrakt auch THC-haltig sein. Der prozentuale Anteil an THC wird dabei allerdings niemals 0,2 Prozent überschreiten. Dies ist nämlich laut Deutschem Gesetz nicht zulässig. Aus diesem Grund ist auch keine berauschende Wirkung zu erwarten, da der THC-Gehalt dafür nicht ausreicht. Würden CBD-Produkte auch einen Rausch hervorrufen können, wären sie in Deutschland nicht frei verkäuflich.

Herkunft von CBD-Ölen

Der Hanfpflanze ist eine ganz bestimmte Fähigkeit eigen: Sie kann beim Wachsen Giftstoffe und Schwermetalle aus dem Boden ziehen. Wird dahingehend beim Anbau nicht richtig darauf geachtet, kann dies teils schwerwiegende Folgen für die Konsumenten haben. Vor allem in Hinsicht auf die Gesundheit sind minder qualitative Produkte daher auf jeden Fall zu vermeiden.

Generell sollte man beim Konsumieren von CBD Produkten in erster Linie natürlich immer auch auf seine Gesundheit achten. So empfiehlt es sich daher, beim Kauf auf die Herkunft der Rohstoffe zu achten, die das Produkt enthält. Das Beste ist hier definitiv die Herkunft aus einem zertifizierten Anbau von Nutzhanf innerhalb der EU. Ist man sich unsicher, kann man auch jederzeit an den Hersteller wenden. Dieser kann zum Beispiel detaillierte Auskunft über den Standort der jeweiligen Felder Informationen herausgeben.

CO2-Extraktion sollte bevorzugt werden

Um ein CBD Produkt herstellen zu können, sind teils aufwendige Herstellungsprozesse notwendig. Aus finanziellen Gründen nutzen einige Hersteller daher teils scharfe Lösungsmittel. Nicht selten können dadurch im späteren Produkt chemische Rückstände vorhanden sein. Daher empfiehlt es sich für Anwender, auf Produkte zu setzen, die eine CO2-Extraktion erfahren haben. Die CO2-Extraktion wird angewandt, damit während des Herstellungsprozesses keine Verunreinigungen entstehen. Auch sollen im fertigen Produkt keine Schadstoffe enthalten sein. Zeitgleich schont man mit dem Verfahren empfindlichere Inhaltsstoffe wie Flavonoide, Terpene und weitere Cannabinoide.

Dabei wird Cannabidiol unter niedrigen Temperaturen einer hohen Kohlendioxid-Konzentration ausgesetzt. Durch den Druck wird Cannabidiol aus den Bestandteilen der Pflanze herausgepresst. Dies hat im Übrigen nicht zur Folge, dass im Endprodukt auch irgendwelche Spuren von CO2 zu finden wären.

CBD-Gehalt nicht einfach hinnehmen

Natürlicherweise sollte man davon ausgehen können, dass überall dort, wo CBD draufsteht, auch CBD drin ist. Leider ist dem nicht immer so. Nach einer Überprüfung von 24 verschiedenen CBD Produkten gab es ein ernüchterndes Ergebnis. So fand die U.S. Food & Drug Administration (FDA) heraus, dass nur zwei Produkte ihre Versprechen hielten. In allen anderen unter die Lupe genommenen CBD Produkten war entweder weniger CBD als angegeben. Bei insgesamt fünf Produkten war tatsächlich gar kein CBD enthalten. Bei zwei weiteren ging der Gehalt nicht über 0,1 Prozent hinaus. Dabei handelte es sich bei den getesteten Produkten hauptsächlich um Nahrungsergänzungsmittel.

Leider ist es für die Anwender und Käufer von CBD Produkten fast nicht möglich, solche Tests selbst durchzuführen. Ob in dem Produkt, was man kauft, wirklich enthalten ist was angegeben wurde, lässt sich allerdings auch anders herausfinden. Dafür könnte man beispielsweise den Hersteller kontaktieren. Dieser hat natürlich auch Labortests durchgeführt. Handelt es sich um einen seriösen Hersteller, ist er auch gerne bereit, auf Anfrage die Testergebnisse zu mitzuteilen. Vorteilhaft ist dabei auch, dass die Testergebnisse auf jeden Fall der Wahrheit entsprechen. Sie können genau darstellen, wie viel CBD und andere Inhaltsstoffe ein Produkt aufweisen. Ebenso sollte auch ein seriöser Händler jederzeit bereit sein, detaillierte Auskunft über die Palette an Angeboten geben zu können.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis ist essenziell

Weder besonders günstige noch besonders teure CBD Produkte sind empfehlenswerte Kaufoptionen. Der Kaufpreis sollte auf keinen Fall ein hinreichendes Kriterium für Qualität darstellen. Nichts desto trotz gibt es einige Aspekte, die Einfluss auf die Preisentwicklung haben. Wird beispielsweise die CO2-Extraktion angewandt, kann der Preis steigen. Diese ist nämlich verhältnismäßig aufwendig und erfordert die Arbeit komplexerer Gerätschaften. Abgesehen davon müssen die Geräte auch von fachkundigen Profis bedient werden. Aus diesem Grund ist es nicht selten, dass hochwertige CBD Produkte auch etwas mehr kosten.

Die Vorteile dessen überwiegen jedoch stark. CBD Produkten, die in der Herstellung chemische Extraktionsverfahren erfahren haben, sind natürlich etwas günstiger zu erstehen. Allerdings können in diesem Fall auch bestimmte Schadstoffe im fertigen Produkt enthalten sein. Dazu gehören beispielsweise giftige Lösungsmittel wie Ethanol, Butan oder Propan.

Um sicher zu sein, dass man ein hoch qualitatives Produkt kauft, sollten folgende Faktoren zutreffen:

  • Die Hanfpflanzen sind auf europäischem Boden gewachsen.
  • Bei der Herstellung wird die CO2-Extraktion angewandt.
  • Das Produkt wurde unter Bio-Standards hergestellt.
  • Sowohl Produkt als auch Hersteller sind nach EU-Standards zertifiziert.
  • Es liegen ungeschönte Laboranalysen und Testergebnisse zum Produkt vor.

Seriösen Händler finden

Letztlich sollte immer auch darauf geachtet werden, dass man beim Kauf an einen seriösen Händler gerät. Solche lassen sich beispielsweise durch einen vorhandenen Onlineshop ausfindig machen. Dort sollten alle Daten zum CBD Produkt detailliert aufgelistet sein. Auch sollte ein Kundenservice bestehen, der telefonisch oder per E-Mail erreicht werden kann. Ist dies der Fall und auf Fragen wird kompetent geantwortet, ist dies ein ziemlich sicheres Zeichen, dass man es mit einem seriösen Händler zu tun hat.

Das könnte Sie auch interessieren