Brandenburg Freitag, 18 September 2020 von [wp]

CBD Öl für Haustiere

CBD Öl für Haustiere

CBD Produkte liegen weltweit im Trend und werden auch in Deutschland immer beliebter. Die Zahl der Anwender der Substanz, welche aus der Hanfpflanze gewonnen wird und keinerlei berauschende Reaktionen zeitigt, wächst täglich. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass nun auch CBD Öl für Hunde und Katzen verstärkt nachgefragt wird. Und schon haben einige Anbieter die Produkte angepasst und Hanföl für Hunde im Angebot.

CBD (Cannabidiol) ist einer von mehr als hundert Wirkstoffen, die in der Cannabispflanze schlummern. Seit Jahrtausenden ist der Menschheit bekannt, dass dieses Gewächs unzählige positive Eigenschaften aufweist. Schon 2500 Jahre v. Chr. gewannen die alten Chinesen wertvolle und wohlschmeckende Speiseöle aus den Samen. Die Fasern wurden schon lange, bevor die Baumwolle bekannt wurde, zu strapazierfähigen Stoffen verarbeitet. In Ägypten wurden rechts und links des Nils wahre Paradiese geschaffen, indem großflächig Hanf angebaut wurde. Auch die Inder genossen die Vorzüge der Cannabispflanze und die daraus gewonnenen Essenzen sind heute Grundpfeiler der Heilmedizin Ayurveda.

CBD Öl frei verkäuflich

Leider geriet die Pflanze in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Verruf. Aufgrund des Wirkstoffes THC (Tetrahydrocannabinol), dem eine psychoaktive Wirkung zugeschrieben wurde, geriet Cannabis im damaligen puritanischen Umfeld auf die Schwarze Liste vieler westlicher Staaten. Bis heute hat sich das Konglomerat aus Ignoranz und Vorurteilen weitestgehend gehalten. Deshalb werden auch CBD Produkte mit Vorsicht genossen, obwohl sie als Nahrungsmittelergänzung in Online-Shops und Apotheken frei verkäuflich sind.

Dies liegt auch daran, dass sich EU-Kompetenzen mit dem deutschen Recht überschneiden. Zudem reden die Bundesländer bei der Auslegung der geltenden Richtlinien mit und inzwischen hat die Pharmaindustrie aufgrund der immensen Gewinnspannen ihr Interesse angemeldet. Die Situation ist verzwickt und der Streit um Patente und Klassifizierungen sowie eine überbordende Bürokratie verhindern zurzeit noch die marktkonforme Einführung.

Nach der geltenden Regel kann man in Deutschland CBD Öl bestellen, das einen THC-Gehalt von 0,2 % nicht überschreitet. Ansonsten fallen die Produkte unter das Betäubungsmittelgesetz (BTM) und der Verkauf wird strafrechtlich verfolgt. Außerdem ist der Anbau der Pflanzen nach EU-Recht zu gewährleisten. So gehen die meisten Produkte wie Öl, Cremes, Kapseln und Tabletten mit diesen Anforderungen konform und niemand macht sich beim Kauf strafbar.

CBD Produkte mit zahlreichen positiven Erscheinungsformen für Lebewesen

Seit März 2017 können Hanfprodukte in Deutschland therapeutisch genutzt werden, um die Gesundheit zu verbessern. Leider erstatten die Krankenkassen in den seltensten Fällen die Kosten. Das ist dahingehend zu bedauern, dass die Wirkungen vielen Anwendern eine erhöhte Lebensqualität beschert. Diese ist auch bei den Vierbeinern zu erzielen. Die Modifikationen des Öls für Tiere halten sich in Grenzen. Einzig die Geschmacksrichtungen werden angepasst und die Hersteller achten darauf, auch letzte Reste von THC zu eliminieren. So können die Vierbeiner ebenfalls von den zahlreichen Effekten profitieren.

CBD stärkt im Endeffekt das Immunsystem eines jeden Säugetiers. Die Wirkung der Substanz ist dabei weniger heilender Natur, sondern dient der Abschwächung der Symptome. Passionierte Anwender verlassen sich auf die entspannende und entzündungshemmende Wirkung. Vor allem das Öl wird immer häufiger zur begleitenden Behandlung in der Schmerztherapie eingesetzt. Schmerzattacken treten seltener auf mit einem schwächeren Grad der Ausprägung. Zu den Wirkungen sind einige Studien im Gange, viele befinden sich aber noch nicht in der dritten Phase, die Versuche an Menschen vorschreibt.

Bei Epileptikern werden signifikante Verbesserungen beschrieben, da CBD die Hirnströme entspannt und dadurch die Anfälle einschränkt und abmildert. Auch Parkinson-Patienten berichten von einem Nachlassen der bezeichnenden Zitteranfälle. Schizophrenie, Angstzustände und Depressionen werden abgemildert und Panikattacken können bis auf ein erträgliches Maß zurückgeschraubt werden. In letzter Zeit öffnet sich die Krebsmedizin dem Mittel. Hier wird vermutet, das CBD den Wuchs der Krebszellen vermindern kann.

Tier und Mensch reagieren ähnlich

Die Wirkstoffe der Cannabispflanze beeinflussen das sogenannte Endocannabinoid-System, welches bei Mensch und Tier sowohl Gehirnströme als auch Nervenzellen reguliert. Deshalb sind die Wirkungen ähnlich. Einzig die Dosierung macht dabei den Unterschied, da die Tiere in der Regel weniger Körpergewicht aufweisen. Wer ganz sichergehen will, der sollte sich beim Tierarzt kundig machen, obwohl von einer CBD Überdosis nichts bekannt ist. Ansonsten steht der Verabreichung von CBD Öl an den kleinen Freund unter Beachtung der Produktangaben nichts im Wege.

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