Brandenburg Dienstag, 22 September 2020 von [wp]

Vegane Ernährung: Darauf ist zu achten – Fakten und Gerüchte

Vegane Ernährung: Darauf ist zu achten – Fakten und Gerüchte

Der Trend zum Veganismus hat in den vergangenen Jahren rasant zugenommen. Dies wirft gleichzeitig einige Fragen auf, mit denen sich Interessierte unbedingt auseinandersetzen sollten.

Vitamin B12: Einfach per Nahrungsergänzungsmittel einnehmen

Es liegt wohl in der Natur von globalen Megatrends, dass sie extrem polarisieren. So auch beim Veganismus: Während die Anhänger der rein pflanzlichen Ernährung Veganismus als das absolute Nonplusultra anpreisen, geizen Kritiker nicht mit zahlreichen Gegenargumenten. Allen voran wird das Thema Vitamin B12 und ein möglicher Mangel bei Verzicht auf tierische Ernährung angeführt. Allerdings zeigt sich, dass auch dieser Sachverhalt bei genauerer Betrachtung durchaus komplex ist – so gibt es beispielsweise ganz unterschiedliche Arten von B12. 

Dennoch gilt es als unstrittig, dass Veganer gut beraten sind, die Fragestellung nicht zu ignorieren. Und das, obwohl sich ein Mangel normalerweise erst nach Jahren bemerkbar macht. Immerhin hilft die heutige Industrie schnell gerne aus: Bei Online-Spezialisten wie apodiscounter.de gibt es B12 genau wie zahlreiche andere Vitamine günstig in Form von Nahrungsergänzungsmitteln. Wer die Versorgung auf diese Weise sicherstellt, hat einen Punkt weniger, um den er sich bei der pflanzlichen Ernährung Gedanken machen muss. Für weitere Mineralien wie Calcium und Eisen gilt dasselbe. 

Proteinmangel? Kein echtes Problem

Ein weiterer Aspekt kann die Verteilung der drei Makronährstoffe sein. Die vegane Ernährung basiert stark auf Kohlenhydraten, während Proteine eher eine kleinere Rolle einnehmen. Fette dagegen sind kein Problem – Gemüsearten wie die Avocado kümmern sich darum.

Speziell Sportler und Menschen, die es sehr genau mit ihrer Ernährung nehmen, sollten deswegen an ihre Proteine denken. Allzu kritisch ist dies jedoch nicht: Wie in diesem Beitrag aufgezählt, gibt es durchaus pflanzliche Produkte mit Proteingehalt. Dass der Anteil kleiner dort ist als in Fleisch, Fisch oder Ei, bedeutet lediglich, dass etwas mehr Verzehr nötig ist.

Individuelle Beobachtung ist ratsam

Da die genannten Punkte sowie viele weitere Aspekte trotz Studien und Erfahrungswerten weiter diskutiert werden, empfiehlt sich für die einzelnen Personen der direkte Ansatz. So ist es inzwischen nicht selten, sich zu Beginn der veganen Ernährung vom Arzt gründlich untersuchen zu lassen. Von zentraler Bedeutung sind dabei Faktoren wie die Eisenwerte und die Knochendichte, aber auch viele weitere.

Mit regelmäßigen Checks, zum Beispiel alle drei bis sechs Monate, entstehen verlässliche Daten darüber, wie sich die pflanzliche Ernährung tatsächlich auswirkt. Ein Gegensteuern ist dann immer noch möglich, falls der Arzt die Notwendigkeit feststellt.

Bild: ©istock.com/TommL

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