Brandenburg Dienstag, 17 März 2020 von [wp]

Die Multimediasoftware Kodi

Die Multimediasoftware Kodi

Kodi eine kostenlose und plattformübergreifende Mediaplayersoftware. Das besondere Merkmal hieran ist, dass sie durch eine große Zahl an Plug-ins erweiterbar ist. Kodi wurde ursprünglich für die Spielkonsole Xbox entwickelt. Deshalb hieß die Software zu Anfang „Xbox Media Player“. Im Jahre 2002 wurde der Name in das„Xbox Media Center“ geändert. Mit der Version 14 wurde die Software dann endgültig in „Kodi“ umbenannt. Hiermit wurde die Abkehr von der ursprünglichen Xbox-Konsole reflektiert und auch rechtliche Probleme wurden ausgeräumt.

Was ist Kodi?

Die Software Kodi stellt grundsätzlichen einen Mediaplayer dar, der auch an einem Fernseher angeschlossen und mit der Fernbedienung bedient wird. Weitere Infos auf https://kodi360.com/.

Kodi kann die Metadaten von lokalen Mediendateien auslesen und in einer eigenen Datenbank abspeichern. Die Metadaten werden vor allem optisch ansprechend gezeigt und können aus dem Kontext der Medienverwaltung abgespielt werden. Im Vergleich zu reinen Mediaplayern nutzt Kodi gesonderte Inhalte aus dem Internet, um den Nutzern einen Mehrwert zu der klassischen Abspielfunktionalität anzubieten. Kodi kann auch Filmposter, Untertitel, Darstellerlisten und Trailer abrufen. Die Grundlage hierfür ist die Erweiterungsmöglichkeit des Programms durch herunterladbarer Plugins, welche von Drittanbietern dem Nutzer angeboten werden. So werden unter anderem Internet-Videoportale wie Hulu, YouTube oder Veoh und die Mediatheken von ARD und ZDF über das Programm Kodi abrufbar. Auch die Zusammenführung von Video-on-Demand-Diensten ist mit Hilfe zusätzlicher Plugins möglich.

Bedient wird das Programm Kodi per Tastatur, Maus, Joypad, Webinterface, Fernbedienung, Wiimote oder durch das WLAN-Bluetooth-Mobiltelefon. Auch die Oberfläche ist durch Skins veränderbar.

Kodi stellt recht geringe Ansprüche an die vorhandene Hardware. Die aktuellen Versionen setzen bei der Verwendung unter Windows einen Grafikprozessor voraus, welcher wenigstens DirectX 9.0c unterstützt. Zudem muss ein Treiber installiert werden, welcher die Funktion „Level 9“ benützen kann. Unter Linux, das bei vielen Projekten für die Einrichtung von Home Theater PCs genutzt wird, muss wenigstens OpenGL 2.0 unterstützt werden.

Neue Technologien werden von diesem Programm meist schnell aufgegriffen und auch hierin integriert. Zum Beispiel wurde die Videobeschleunigung über Grafikkarten recht früh unterstützt und damit auch das Abspielen von HD-Videos auf schwachen Systemen ermöglicht.

Besondere Funktionen und Addons


Kodi bietet zahlreiche Addons an. Neben den umfangreichen Mediaplayerfunktionen bietet Kodi auch einen Rekorder für das Live TV und verschiedene Komfort-Features an. Sind entsprechende Anschlussmöglichkeiten vorhanden, kann Kodi auch mit Mediabackends wie MythTV, MediaPortal, Tvheadend, NextPVR, VDR oder Windows Media Center kombiniert werden und so kann Live TV ansehen werden. Mithilfe des Rekorders können auch direkt die Programme über die Benutzeroberfläche aufgenommen werden.

Bild: Pixabay.com - CC0 Public Domain

Quellenangaben:
https://de.wikipedia.org/wiki/Kodi_(Software)
https://www.heise.de/download/product/kodi-ehemals-xbmc-media-center-55082

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