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Brandenburg Donnerstag, 29 November 2018 von [wp]

Vier Arten Kaffee zu kochen

Vier Arten Kaffee zu kochen

Für viele Menschen hierzulande beginnt der Tag mit einer Tasse frisch zubereitetem Kaffee. Dabei schwört jeder Liebhaber des aromatischen und belebenden Getränks auf seine Art der Zubereitung. Köstlicher Kaffee lässt sich auf verschiedene Weise herstellen, es muss nicht immer mit der teuren Siebträgermaschine sein. Damit er am Ende gut schmeckt und nicht bitter ist, kommt es natürlich auch auf die Qualität der Kaffeebohnen an. 

Zubereitung mit der French Press

Die Zubereitung in der French Press Kanne ist schon seit vielen Jahren eine der beliebtesten Arten Kaffee herzustellen. Bei dieser einfachen Methode wird das Kaffeepulver durch ein in der Kanne eingelassenes Metallsieb gedrückt. Es ist kein Filterpapier nötig. In der Folge gehen mehr der aromatischen Kaffeeöle in das Getränk über.

Der French Press Kaffee hat daher in der Regel einen intensiveren und volleren Geschmack als der herkömmliche Filterkaffee. Das Kaffeepulver dazu wird frisch und etwas gröber gemahlen. Für ein Liter Wasser wird 70 Gramm Pulver benötigt. Das Kaffeemehl kommt in die Kanne und wird mit heißem Wasser (85° Celsius) aufgegossen. Nach einer kurzen Ziehzeit wird das Kaffeepulver durch den Pressstempel nach unten gedrückt. Das Metallsieb hilft, das es am Kannenboden bleibt. Nun kann der Kaffee auch schon in die Tassen gegossen werden. 

Klassische Variante mit der Filterkaffeemaschine

Für die Kaffeezubereitung in der Filterkaffeemaschine verwenden wir mittelfein gemahlenes Kaffeepulver. Damit wir eine Tasse mittelstarken Filterkaffee erhalten, benötigen wir 7 Gramm Pulver. Wer es stärker liebt, nimmt ein Gramm mehr. Zuerst wird frisches Wasser in die Maschine gefüllt. Ein leicht gehäufter Esslöffel fasst zirka 7 bis 8 Gramm Pulver.

Der Kaffeefilter wird etwas angefeuchtet, bevor er eingesetzt wird. Bei Maschinen mit einem Goldfilter entfällt dieser Schritt. Anschließend wird die gewünschte Menge an Kaffeemehl in den feuchten Filter gefüllt. Schon kann die Maschine eingeschaltet werden. Schmeckt das Getränk zu bitter wird weniger Pulver verwendet. Außerdem muss die Maschine sauber gehalten werden, damit alte Kaffeefette das köstliche Aroma nicht zerstören. Vorm Kauf einer Filterkaffeemaschine ist es ratsam einen Test zu lesen. Auf coffee-love.de findet man viele Ratgeber in denen auch Testberichte von der Stiftung Wartest und anderen Magazinen gesammelt wurden.

Kaffee Zubereiten mit dem Handfilter

Der Handfilter ist der Klassiker bei der Kaffeezubereitung. Auf diese Art lässt sich einfach leckerer Kaffee produzieren, das wussten schon unsere Großeltern. Dazu braucht der Kaffeeliebhaber einen Handfilter, einen Papierfilter, 12 Gramm filterfein gemahlenes Kaffeemehl und eine Kaffeekanne zum Auffangen sowie heißes Wasser. Der Papierfilter kommt in den Handfilter, der in die Öffnung der Auffangkanne gestellt wird. Das Kaffeepulver wird in den Filter gefüllt und danach mit heißem Wasser (95° Celsius ist ideal), langsam und bedächtig aufgegossen. Am Ende wird der Kenner mit echtem authentischen Kaffeegenuss belohnt. Eine ausführliche Anleitung finden Sie auf aromatico.de.

Auf dem Herd mit Hilfe eines Espressokochers

Das Kaffeepulver für den Espressokocher ist etwas gröber als für die herkömmliche Kaffeemaschine. Die kleine Mokkakanne wird bis unter das Ventil mit Wasser aufgefüllt. Anschließend kommt das Sieb darauf. Dann geben wir das frisch gemahlene Kaffeemehl in die Herdkanne.

Diese wird fest verschlossen und auf die heiße Herdplatte gestellt. Wenn wir bereits heißes Wasser einfüllen, braucht der Espressokocher nicht so lange auf der Platte zu stehen bis er pfeift. Dann ist der Espresso nämlich fertig. Wenn die Kanne nicht allzu lange auf dem Herd steht, wird sie nicht so heiß. Bei dieser recht einfachen Art der Zubereitung werden Kaffeegenießer mit einem leckeren, belebenden Mokka belohnt. Für den Espressokocher eignen sich eher dunkel geröstete Kaffeebohnen. Der pro Kopf Verbrauch an Kaffee in Deutschland liegt übrigens bei 0,41 Liter pro Tag wie eine Untersuchung von Statista.de ergeben hat.

 

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