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Brandenburg Donnerstag, 13 September 2018 von [wp]

Welcher Heimtrainer passt zu mir?

Welcher Heimtrainer passt zu mir?

Heimtrainer sind perfekt dazu geeignet, Zuhause zu trainieren. Man kann sich einen Teil des Fitnessstudios Zuhause nachbilden. Allerdings muss man sich, wenn man nicht zu viel Geld ausgeben, hinsichtlich der Vielfalt etwas einschränken. Denn ein Heimtrainer bedient in der Regel nur eine Sportart. Es gibt Crosstrainer, Laufbänder, Ergometer, Rudergeräte und viele weitere.

Die unterschiedlichen Heimtrainer im Überblick

Heimtrainer sind Trainingsgeräte, die ein Training zu Hause ermöglichen. Oft bilden sie eine Sportart nach, wie es beispielsweise beim Rudergerät oder beim Fahrradergometer bzw. beim Spinning Bike der Fall ist. Das Fahrradfahren eines Liegerades wird durch das Liegeergometer simuliert. Crosstrainer und Laufbänder simulieren wiederum das Laufen, wobei Crosstrainer dies auf eine spezielle Art und Weise tun: Sie führen die Gliedmaßen in festen Bahnen und schonen durch die fehlende stoßartige Belastung die Gelenke.

Im Zusammenhang mit Crosstrainern sollten auch Ellipsentrainer erwähnt werden, fälschlicherweise oft als Synonym genutzt: Tatsächlich haben Ellipsentrainer das Schwungrad jedoch vorne, während das Schwungrad bei Crosstrainern hinten ist. Weitere Informationen gibt es im Crosstrainer Vergleich von online-fitness-coaching.com. Die Kraftstation ist ein weiterer Heimtrainer, der den Fokus auf den Muskelaufbau legt, genauso wie die Hantelbank oder der Bauchtrainer. Letzterer zählt mitsamt dem Boxsack und dem Stepper, der das Laufen auf der Stelle simuliert, zu den kleinsten und günstigsten Heimtrainern.

Am häufigsten anzutreffen bzw. am bekanntesten ist das Fahrradergometer. Dabei handelt es sich um eine Apparatur mit bequemem Sattel und Stütze für die Hände. Die Konstruktion ist einem Fahrrad nachempfunden, jedoch treibt man über die Pedale ein Schwungrad an, welches mit einer Bremse versehen ist. Über die einstellbare Bremse werden die Schwierigkeit bzw. der Widerstand eingestellt. Dieses Prinzip gilt auch bei vielen anderen Ergometern, darunter die bekannteren wie das Liegeergometer, der Crosstrainer, das Rudergerät und das Laufband. Sie alle arbeiten entweder mit mechanischen, magnetischen oder elektromagnetischen Bremsen.

Vorteile von Heimtrainern

Der Grund, sich überhaupt einen Heimtrainer anzuschaffen, liegt in der niedrigeren Trainingsschwelle. Man muss nicht erst zum Fitnesscenter gehen, um die dortigen Geräte zu benutzen. Es reicht der Gang ins Wohnzimmer bzw. zum eigenen Heimtrainer. Das Training lässt sich teilweise sogar gut in den Alltag integrieren. So kann man währenddessen fernsehen, telefonieren oder mit der Familie reden. Sogar finanziell ergeben sich Vorteile, wenn man den Heimtrainer denn regelmäßig und lange nutzt. Die Investition zahlt sich dann über die eingesparten Gebühren beim Fitnesscenter aus.

Sich für einen Heimtrainer entscheiden

Die Entscheidung für einen bestimmten Heimtrainer ist nicht besonders leicht. Anders als beim Fitnesscenter gibt die Haushaltskasse in der Regel nicht genug Spielraum her, um sich mehrere Geräte anzuschaffen. Die meisten stoßen dann auch an die durch die Immobilie gegebenen räumlichen Grenzen.

Deshalb entscheiden sich die meisten für einen oder maximal zwei Heimtrainer. Bevor diese Entscheidung fallen kann, sollten auf jeden Fall Erfahrungen im Fitnesscenter vorliegen. Nur so, durch praktische Übung, findet man heraus, welcher Heimtrainer einem am besten liegt. Weiterhin kann man sich etwas an der Theorie orientieren: Je schonender trainiert werden soll bzw. je höher die gesundheitliche Einschränkung ist, desto geringer sollte die Belastung beim Trainieren mit dem Heimtrainer sein. Liegeergometer oder Ellipsentrainer können bei vergleichsweise geringer Körperbelastung genutzt werden. Ganz anders sieht es bei Laufbändern oder Rudergeräten aus, wo die Gelenke stärker belastet werden. Weiterhin spielt die Größe des Heimtrainers beim Kauf eine Rolle. So mancher hat auch für ein kleines Laufband keinen Platz in seiner Wohnung. Andere brauchen einen kleinen Heimtrainer, der an den Büroplatz in der Arbeit passt. Dann sind kleine und kompakte Heimtrainer wie bspw. Stepper genau das richtige.

Rückläufiger Trend bei Heimtrainern

Während nach wie vor neue Heimtrainer entwickelt und verkauft werden, lässt sich bundesweit ein Rückgang hinsichtlich des Besitzes von Heimtrainern verzeichne denn weniger Haushalte als noch 2012 besitzen einen Heimtrainer (Statistik). Das mag mit dem Trend hin zur Shared Economy vereinbar sein. So nutzen junge Menschen viel eher das Fitnessstudio, als sich einen Heimtrainer in die ohnehin schon kleine Wohnung zu stellen. Mit steigendem Alter wiederum entscheidet man sich abseits von Heimtrainern für noch schonendere Trainingsvarianten wie beispielsweise die Wassergymnastik.

 

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